27
Sep 2017

Pressemitteilung: Erfolgreiches VOICE ENTSCHEIDERFORUM 2017 sendet starke Digitalisierungssignale

BERLIN, 27. September 2017

Das am 22. September zu Ende gegangene VOICE ENTSCHEIDERFORUM 2017 war ein voller Erfolg, so der Tenor der Teilnehmer. Die rund 150 Teilnehmer waren über die Qualität der Impulsvorträge und die Konkretheit der Ergebnisse aus den sieben interaktiven Workshops begeistert.

„Die Konferenz hat sich hervorragend entwickelt. Schon das erste VOICE ENTSCHEIDERFORUM 2016 war bestens besetzt und gut besucht. Doch dieses Mal waren Qualität und Aussagen der Sprecher einfach hervorragend. In den Workshops haben sich alle Beteiligten enorm engagiert und gute Ergebnisse erzielt“, sagte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.

Die ersten Impulse setzten Professor Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Industrie, sowie Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz. Kempf legte einen Schwerpunkt seiner Rede auf Bildung und Weiterbildung. „Für mich ist das Vermitteln von Digitaler Kompetenz heute, das Vermitteln einer Kulturtechnik von Morgen. Wenn wir unsere Mitarbeiter nicht in diese neue Digitalisierung mitnehmen, verlieren wir etwas, für was uns die ganze Welt beneidet: Hervorragend ausgebildete Facharbeiter.“

Maaßen wies eindringlich auf die Notwendigkeit hin, sich der Vernetzungsrisiken bewusst zu sein. „Für Deutschland ist es eine wichtige Zukunftsfrage, inwieweit wir mit der Digitalisierung nicht nur Potentiale, sondern auch Risiken vernetzen. Wenn wir uns auf nationaler Ebene nicht parallel mit zeitgemäßen Schutzschildern versehen und Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert ausbauen, laufen wir Gefahr, an Souveränität zu verlieren.“

„Wenn sich Persönlichkeiten wie Professor Kempf und Dr. Maaßen auf unserem Forum öffentlich Gedanken über die Gestaltung der Digitalisierung machen, spricht das für die große Relevanz, die das VOICE ENTSCHEIDERFORUM inzwischen gewonnen hat“, freut sich Endres.

VOICE bewertet die Konferenz insgesamt als positiv: „Mit dem 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM haben wir die Latte ziemlich hochgelegt – für uns selbst, aber auch für andere Konferenzformate, die sich mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen. So eine Mischung aus Anwendern, Anbietern, Politik und Forschung ist im deutschsprachigen Konferenzbetrieb nur schwer zu finden“, erklärte VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck.

„Alle Beteiligten des ENTSCHEIDERFORUM sind sich einig, dass die Digitalisierung in Deutschland noch viele offene Aufgaben mit sich bringt, die dringend angegangen werden müssen und die nur durch eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten aus Politik, Wirtschaft, Start-ups und auch der Wissenschaft zu bewältigen sind. Daher ist das gewählte Forum auch der richtige Ansatz, um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen“, so Endres weiter. Er sieht die hohe Präsenz auch großer Anwenderunternehmen wie Siemens, Deutsche Bahn, Daimler, Airbus, Salzgitter, Linde, MAN, Airbus, Festo, Miele oder Otto als ein weiteres starkes Zeichen für die Bedeutung der Konferenz. „Die Teilnahme der vielen Anwenderunternehmen mit ihren IT- und Digitalentscheidern zeigt, welchen hohen Stellenwert das VOICE ENTSCHEIDERFORUM im jährlichen Konferenzkalender hat.“

Neben der Anwenderschaft war auch die Politik  vertreten. Repräsentanten der Parteien und verschiedener Bundesministerien machten ihre Position zur Digitalisierung deutlich. Dabei betonten sie vor allem den notwendigen Breitbandausbau, Aus- und Weiterbildung sowie die Pflicht aller Akteure, die Menschen mitzunehmen. Nur mit einer breiten Akzeptanz in der Bevölkerung sei die Mega-Herausforderung Digitalisierung zu bewältigen.

Ein sehr gutes Beispiel für einen gelungen Aufbruch in die Digitalisierung zeigte der Botschafter Estlands, Dr. Mark Laanemäe. Er schilderte die Fortschritte des baltischen Staates und  sagte: „Der Bürger muss etwas von der Digitalisierung haben, und es muss ein klarer politischer Wille vorhanden sein, um die Herausforderungen zu meistern.“ Ebenso wichtig findet der Diplomat allerdings auch, dass in der realen und in der virtuellen Welt die gleichen Regeln gelten.

Die Ergebnisse der sieben interaktiven Workshops werden zurzeit aufbereitet und demnächst den Teilnehmern der Konferenz und den VOICE-Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Ausgewählte Resultate werden außerdem der Politik und der Öffentlichkeit als Input und Gedankenanstöße zur Verfügung gestellt.

Weil es sich beim VOICE ENTSCHEIDERFORUM um eine Arbeitsplattform handelt, die Anwender, Anbieter, Politik, Forschung und Start-ups zusammenbringt, wird die Arbeit online und in Themenforen fortgesetzt. Das erste VOICE-Themenforum findet am 27. November 2017 bei der Otto Group statt. Thema: „Business Acceleration: Plattformökonomien – Digitalisierung im Handel, FMCG, Logistic. Das 3.  VOICE ENTSCHEIDERFORUM wird vom 12. bis 15. September 2018 in Berlin ausgerichtet.

Das VOICE ENTSCHEIDERFORUM findet in Kooperation mit heise Events statt. Weitere Informationen zum 2.VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier: http://voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum

06
Sep 2017

Pressemitteilung: 2. VOICE ENTSCHEIDERORUM: Deutschland liegt bei der Digitalisierung abgeschlagen auf Platz 17

BERLIN, 6. September 2017

Auf diese eher bescheidene Platzierung Deutschlands im Innovationsindikator, einer gemeinsam von BDI und acatech in Auftrag gegebene Studie, macht Nicola Beer aufmerksam. Die Generalsekretärin der FDP wird auf dem 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM, das vom 20. bis 22.09.2017 in Berlin stattfindet, genauso Impulse setzen wie viele andere prominente Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Digital-Entscheider aus Anwenderunternehmen.

Dr. Eberhard Kurz, CIO Deutsche Bahn AG, sieht das kommende VOICE ENTSCHEIDERFORUM in erster Linie als interaktive Arbeitsplattform. „Das Schöne an diesem Format ist der Austausch. Im Arbeitsalltag haben wir CIOs wenig Gelegenheit, mit Führungskräften  anderer Fachrichtungen und völlig anderen Hintergründen zu diskutieren. Deshalb profitiert von dem Event jeder, der seinen Digitalisierungshorizont erweitern und die Perspektiven der Politik, der Forschung und der Anbieterschafft intensiv kennenlernen möchte.“ Kurz nimmt teil an der Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung - unter anderem mit dem Chef des Verfassungsschutzes Dr. Hans-Georg Maaßen, mit BDI-Boss Professor Dieter Kempf und Siemens CIO Dr. Helmuth Ludwig.

Nicola Beer legt in ihrem Impulsvortrag dar, welche Bedeutung die Digitalisierung für Deutschland hat und wird aus Sicht der FDP nicht nur die Defizite der Regierungsarbeit der Großen Koalition aufzeigen, sondern vor allem, wie es gelingen kann, die sich bietenden Chancen zu ergreifen.  Deutschland liegt laut Innovationsindikator 2017 bei der Digitalisierung hinter Finnland, Großbritannien oder den USA abgeschlagen auf Platz 17. Im Bereich digitaler Infrastruktur belegt Deutschland international sogar nur Rang 19. In der Regierung von CDU/CSU und SPD  sei die digitale Transformation offenbar noch nicht angekommen, so Beer. „Dadurch verschenken wir wichtige Zukunftsfelder, auf denen wir uns als Gesellschaft und Volkswirtschaft positionieren könnten. Dazu gehören E-Health, E-Mobility oder digitale Bildung. Hier stehen unsere Unternehmen, gerade die innovativen Mittelständler, in den Startlöchern.“  Grundlegende Voraussetzung dafür, nunmehr schneller in Sachen Digitalisierung voranzukommen, ist für die FDP die Bündelung aller Kompetenzen in einem Digitalisierungs- und Innovationsministerium sowie ambitioniertere Investitionen in die Infrastruktur der Gigabitgesellschaft.

Einen ganz anderen Blick auf den Stand der Digitalisierung wirft dagegen Dr. Tobias Miethaner, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Zum Ausbau der digitalen Infrastruktur haben wir in den vergangenen vier Jahren so viele Maßnahmen auf den Weg gebracht wie in keiner Legislaturperiode zuvor. Mit diesen entscheidenden Impulsen und Weichenstellungen erleben wir aktuell einen sehr dynamischen Breitbandausbau, der in den kommenden Monaten noch zusätzlich an Fahrt aufnehmen wird.“

Die 150 erwarteten Teilnehmer des 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM dürfen gespannt sein, wie Dr. Konstantin von Notz, Netzpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen, diese kontroverse Sicht der Dinge in seinem Kurzvortrag erweitern wird. Selbstverständlich kommen auf dem 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM nicht nur Politiker zu Wort. Im Zentrum stehen neben Wissenschaftlern und Vertretern von Start-ups auch die CIOs und Digitalentscheider der Anwenderunternehmen in Deutschland. Ralf Kolshorn, Leiter Spare Parts Management, MAN Truck&Bus AG, ist sicher, dass ein Format wie das VOICE ENTSCHEIDERFORUM die Digitalisierungsbemühungen in Deutschland voranbringen kann. Kolshorn selbst wird ebenfalls einen Diskussionsbeitrag leisten. In seinem Impulsvortrag spricht er über die Veränderung der Arbeit, die die Digitalisierung in einem Fertigungsunternehmen wie MAN mit sich bringt. „Es müssen viele Prozesse neu definiert und neue Abläufe gelernt und integriert werden. Das kann nur mit einem ordentlich aufgesetzten, begleitenden Change Management gelingen.“ Außerdem, betont Kolshorn, ist erfolgreicher Change nur möglich, wenn die Belegschaft und ihre Vertretungen eng eingebunden sind. „Ohne eine vertrauensvolle Zusammenarbeit kann Digitalisierung nicht gelingen.“

Ferner bietet das VOICE ENTSCHEIDERFORUM Einblicke in das Land, das laut einhelliger Meinung am weitesten fortgeschritten ist in Sachen Digitalisierung:  Dr. Mart Laanemäe – Botschafter der Republik Estland - spricht über das gegenüber Deutschland extrem weit fortgeschrittene E-Government seines Landes. Er postuliert dabei, dass eine digitale Welt gleichzeitig „frei und geschützt“ sein kann. Er betont, dass die estnische digitale Gesellschaft deshalb so erfolgreich ist, weil die Anwendung von digitalen Dienstleistungen in der gesamten Gesellschaft weit verbreitet ist.

Neben diesen hochkarätigen Sprechern haben sämtliche Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich nachhaltig in die Digitalisierungsdiskussion einzubringen. Es wird Workshops zu folgenden Themen geben: 

•    Digital Security
•    Business Innovation
•    Adaption des Informationsmanagements an Big Data
•    Culture Transformation,
•    Next Generation of IoT und Industrie 4.0,
•    Business Acceleration und
•    Urban Innovation

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden am Ende der Veranstaltung im Plenum diskutiert und danach als Konferenzergebnis veröffentlicht. Beim 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM im letzten Jahr waren die Resultate so qualitativ hochwertig, dass daraus Forderungen an die Politik formuliert werden konnten, die der Verband der Regierung und den im Bundestag vertretenen Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl zugesandt hat. Journalisten sind herzlich zu den Keynotes, Impulsvorträgen und Diskussionen auf dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM eingeladen. Melden Sie sich bitte bei Iris Vogtmann unter iris.vogtmann@voice-ev.org.

Das 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM findet wieder in Kooperation mit heise Events statt. Weitere Informationen zum 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier: http://voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum

29
Aug 2017

Pressemitteilung: 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM: Digitalisierung in die richtigen Bahnen lenken und Potenziale nutzen

BERLIN, 29. August 2017

Das diesjährige 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM vom 20. bis 22. September 2017 in Berlin bietet neben sieben interaktiven Workshops hochkarätige Sprecher aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf, um die Digitalisierungsanstrengungen in Deutschland intensiv zu diskutieren und konkrete Ergebnisse zu Wegen der digitalen Weiterentwicklung vorzulegen.

Der erste Vormittag der zweieinhalb tägigen Veranstaltung legt den Schwerpunkt auf Impulsreferate und Podiumsdiskussionen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auf diese Weise unterstützen die Veranstalter die rund 180 erwarteten Teilnehmer mit Argumenten, Fakten und neuen Ideen, die die sieben interaktiven Workshops inspirieren können. Diese finden am Nachmittag des ersten und dem Vormittag des 2. Konferenztages statt. Die Teilnehmerschaft der Veranstaltung setzt sich zusammen aus IT- und Digital-Entscheidern in großen, und mittleren Unternehmen. Darüber hinaus werden zahlreiche Vertreter aus Start-ups das VOICE ENTSCHEIDERFORUM besuchen.

BDI-Präsident Professor Dieter Kempf wird die Digitalisierungsperspektive der deutschen Industrie erläutern und Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, spricht über Bedrohungen und Abwehrmaßnahmen im Cyberraum. „Wenn die digitale Transformation der Industrie in die richtigen Bahnen gelenkt wird, winkt Europa ein immenses zusätzliches Wertschöpfungspotenzial. Umgekehrt gilt aber auch: Wenn wir die Digitalisierung verschlafen, kann dies den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit für deutsche und europäische Industrieunternehmen bedeuten,“ erklärte Professor Kempf im Vorfeld des VOICE ENTSCHEIDERFORUM.

Ebenfalls spannenden Input aus der Politik dürfen die Teilnehmer erwarten von Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP; Dr. Tobias Miethaner, Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); Dr. Konstantin von Notz, Netzpolitischer Sprecher Bündnis 90/Die Grünen; Christian Rickerts, Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe; Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich; Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung für Digital- und Innovationspolitik im Bundesinnenministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie von Axel Voss, Mitglied des Europäischen Parlaments und dem Botschafter Estlands Dr. Mart Laanemäe.

Wie immer bei Veranstaltungen des Bundesverbands der IT-Anwender wird auch dieses Mal ein Fokus auf CIOs und IT-Entscheider gesetzt. Ihre Vorträge und Diskussionsbeiträge legen die Schwerpunkte auf die praktischen Aspekte und die Fragen der Umsetzbarkeit der digitalen Transformation. Mit dabei aus dem Lager der Anwender sind beispielsweise: Dr. Eberhard Kurz, CIO Deutsche Bahn AG, und Dr. Helmuth Ludwig, CIO Siemens AG .

Für Ludwig, Siemens Global Head of Information Technology, steht das Thema Digitalisierung ganz oben auf der Agenda. „Das gilt sowohl für die IT als auch für den gesamten Konzern. Siemens hat drei Arbeitsschwerpunkte definiert: Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Durch erhebliche Investitionen in M&A und organisches Wachstum hat Siemens im industriellen Umfeld die Führungsrolle übernommen, z. B. mit der Digitalisierungsplattform MindSphere und dem deutlichen Ausbau unserer Software-Aktivitäten. Digitalisierung wird intern und extern unser Hauptwachstumsfeld sein." Deshalb sind für Ludwig Veranstaltungen wie das VOICE ENTSCHEIDERFORUM wichtige Kommunikationsplattformen. „Hier können wir einerseits unsere Vorhaben vorstellen und andererseits können wir Dank der hochkarätigen Teilnehmer aus völlig unterschiedlichen Fachrichtungen selbst neue Impulse aufnehmen.“ Ludwig wird am Vormittag des ersten Konferenztages an einer Podiumsdiskussion teilnehmen, in der er auf „Die Rolle der IT als treibende Kraft der digitalen Transformation“ eingeht und auf die Bedeutung des sogenannten digitalen Zwillings, um die Veränderungen der 4. industriellen Revolution zu gestalten.

Neben diesen hochkarätigen Sprechern haben sämtliche Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich nachhaltig in die Digitalisierungsdiskussion einzubringen. Es wird Workshops zu folgenden Themen geben: 

•    Digital Security
•    Business Innovation
•    Adaption des Informationsmanagements an Big Data
•    Culture Transformation,
•    Next Generation of IoT und Industrie 4.0,
•    Business Acceleration und
•    Urban Innovation

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden am Ende der Veranstaltung im Plenum diskutiert und danach als Konferenzergebnis veröffentlicht. Beim 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM im letzten Jahr waren die Resultate so qualitativ hochwertig, dass daraus Forderungen an die Politik formuliert werden konnten, die der Verband der Regierung und den im Bundestag vertretenen Parteien im Vorfeld der Bundestagswahl zugesandt hat.

Das 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM findet wieder in Kooperation mit heise Events statt. Weitere Informationen zum 2.VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier: http://voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum

25
Jul 2017

Pressemitteilung: VOICE fordert IT-Freiberufler und -Berater von den Regelungen des AÜG zu befreien

BERLIN, 25. Juli 2017

Die zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) sind in den Augen von VOICE für IT-Anwenderunternehmen sowie für IT-Freiberufler und -Berater kontraproduktiv. Sie torpedieren nicht nur die sich gerade neu entwickelnden agilen Arbeitsformen in IT-Projekten, sondern führen auch zu einer großen Verunsicherung der auftraggebenden Unternehmen. Deshalb fordert der Bundesverband der IT-Anwender, das AÜG um eine Regelung zu erweitern, die Freiberufler und Berater über einer gewissen Honorargrenze von den Gesetzesbestimmungen ausnimmt.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz soll vor allem Arbeitnehmer unterer Einkommensklassen vor missbräuchlicher Leiharbeit schützen. Die wichtigsten Instrumente der Gesetzesänderung – die Begrenzung der Überlassung auf 18 Monate sowie die Neureglungen der Konsequenzen aus Scheinwerksverträgen – können sicher dazu beitragen, den Schutz dieser Arbeitnehmer zu erhöhen. Doch in Bezug auf IT-Freiberufler und -Berater führen sie nicht zu einem höheren Schutz, sondern zu Verunsicherung, Nichtbeauftragung und Know-how-Verlust.

„Viele unserer Mitglieder wissen nicht, wie sie sich jetzt verhalten sollen. Das führt dazu, dass sie zurzeit gar keine Aufträge an Freiberufler mehr vergeben oder sogar bestehende Vereinbarungen mit Freiberuflern kündigen. Das gefährdet nicht nur etliche kritische Digitalisierungs- und IT-Projekte, sondern schneidet gerade mittelständische Anwenderunternehmen von aktuellem IT-Know-how ab“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Viele mittlere Anwenderunternehmen haben dem VOICE-Vorsitzenden zufolge gar keine Chance, Mitarbeiter fest anzustellen, die das gleiche aktuelle Digitalisierungs-Know-how aufweisen, wie IT-Berater, die in diesen Bereichen arbeiten.

Der Markt für IT-Freiberufler und Berater sei ein Auftragnehmer-Markt betont Endres. Hochqualifizierte Fachkräfte fehlen. Anwenderunternehmen sind deshalb sehr stark auf Freiberufler und Berater angewiesen. Entsprechend hoch sind die Honorare und entsprechend gering das Interesse von IT-Experten, sich anstellen zu lassen.

Abgesehen von der Nachfrage nach aktuellem Know-how passt auch die Organisation von moderner IT-Arbeit nicht in das Schema gängiger Leiharbeit. Bei IT-Projekten ist es zwingend notwendig, dass Freiberufler und Berater eng verzahnt mit den Mitarbeitern der IT-Abteilungen arbeiten. Freiberufler agieren als ganz normale Mitglieder von Projektteams. Als solche sind sie eng in die Arbeitsabläufe ihres Auftraggebers integriert, nehmen Weisungen entgegen oder sprechen mitunter sogar Weisungen gegenüber den festangestellten Mitarbeitern aus, je nachdem welche Rolle sie in den Projekten spielen. Die gerade in Digitalisierungsprojekten zunehmend populär gewordene agile Entwicklung verzahnt feste Mitarbeiter und Freiberufler sogar noch enger miteinander.

Deshalb fordert VOICE, das AÜG um eine Regelung zu erweitern, die IT-Freiberufler und Berater ab einer gewissen Honorargrenze von den Gesetzesbestimmungen ausnimmt. „In Tarifverträgen für Festangestellte gibt es die Definition des Außertarifliche Angestellten. Im AÜG sollte eine ähnliche Regelung gestaltet werden, die freiberufliche Tätigkeiten ab einer gewissen Honorarstufe anders behandelt als Leiharbeit im Niedriglohnsektor“, fordert Patrick Quellmalz, Geschäftsführer der VOICE Service GmbH und Verantwortlicher für die Anwenderarbeitsgruppen im VOICE-Verband den Gesetzgeber zur Nachbesserung auf.

Der VOICE-Manager kündigt außerdem einen Leitfaden zum neuen AGÜ an, an dem sich IT-Anwenderunternehmen orientierten können.

22
Jun 2017

VOICE fordert koordiniertes Regierungshandeln und mehr konkrete Unterstützung

Der zu Ende gegangene Digital-Gipfel im Vorfeld der Bundestagswahl war trotz des Aufbruch verheißenden neuen Namens von wenig überraschenden Appellen geprägt, die Digitalisierung nicht zu vernachlässigen. VOICE, Bundesverband der IT-Anwender, fordert die Politik deshalb auf, IT-Anwender und Bürger endlich intensiver konkret bei der Bewältigung der digitalen Transformation zu unterstützen.

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14
Jun 2017

Pressemitteilung: Digital-Gipfel: VOICE fordert koordiniertes Regierungshandeln und mehr konkrete Unterstützung

Der zu Ende gegangene Digital-Gipfel im Vorfeld der Bundestagswahl war trotz des Aufbruch verheißenden neuen Namens von wenig überraschenden Appellen geprägt, die Digitalisierung nicht zu vernachlässigen. VOICE, Bundesverband der IT-Anwender, fordert die Politik deshalb auf, IT-Anwender und Bürger endlich intensiver konkret bei der Bewältigung der digitalen Transformation zu unterstützen: Es geht unter anderem um bessere Koordination der Politik, digitale Infrastruktur, Integration der digitalen Technologien und den Aufbau digitaler Skills in Unternehmen und Bevölkerung.

„Statt hier auf dem Gipfel konkrete Vorschläge zu machen, wie eine so umwälzende Veränderung von Wirtschaft und Gesellschaft aktiv gestaltet werden kann, adressiert die Politik Appelle an die von der Digitalisierung betroffenen Unternehmen, mehr neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und auch in guten konjunkturellen Zeiten den digitalen Wandel nicht zu vernachlässigen. Aber konkrete Unterstützung für Anwender und Bürger, den Wandel zu bewältigen, gibt sie viel zu wenig“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.

Öffentlichkeitswirksam sei das Deutsche Internet Institut angekündigt worden ebenso wie weitere Investitionen in den Breitbandausbau, die aber bei weitem nicht ausreichen, Deutschland eine Spitzenposition in Sachen Connectivity zu sichern.  Die Bundesregierung müsse ihre Digitalisierungsanstrengungen angesichts der schlechten Platzierung von Deutschland im europäischen Vergleich höher priorisieren. Laut dem aktuellen Europe´s Digital Progress Report der EU-Kommission kommt Deutschland unter den Ländern der EU nicht unter die Top-10, die von den skandinavischen Ländern angeführt werden. Deutschland liegt in Sachen Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung, der allgemeinen Internetnutzung, den digitalen Skills, der Connectivity sowie der Integration digitaler Technologien nach Ländern wie Belgien, Luxemburg, Irland oder Österreich auf dem 11. Rang.

„Unserer Meinung nach liegt das generell an den zu niedrigen Investitionen von Bund und Ländern, an den über viele Ministerien verteilten Verantwortlichkeiten für die Digital-Politik, die eine Koordination der Anstrengungen sehr schwer macht, an zu geringen Investitionen in den Ausbau der digitalen Kompetenz von Unternehmen und Bürgern sowie dem Fehlen von fairen Marktbedingungen für Software nutzende Unternehmen. Die hohen Ausgaben für Software-Lizenzen, Wartungsgebühren und Cloud-Services lassen den Unternehmen viel zu wenig Raum für Investitionen in ihre digitale Zukunftsfähigkeit.“ Endres betonte, dass VOICE die Verbesserung dieser und neun weiterer Defizite in einem kompakten Forderungskatalog zusammengestellt hat, der zurzeit an deutsche und europäische Politiker versendet wird. Der Forderungskatalog steht zum Download bereit.

24
Mai 2017

Pressemitteilung: VOICE begrüßt die Gründung des Deutschen Internet Instituts in Berlin

Der Bundesverband der IT-Anwender begrüßt den Aufbau des Deutschen Internet Instituts (DII) in Berlin. Eine zentrale Forschungsinstanz, die vor allem wirtschaftliche und gesellschaftlichen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforscht, ist laut VOICE dringend geboten. Vorausgesetzt sie bringt Ergebnisse, die Bürgern und Unternehmen in der digitalen Welt Orientierung bieten.

Die Gründung des Deutschen Internet Instituts zeigt, dass die Politik inzwischen Internet und Digitalisierung als gesellschaftsrelevant und -verändernd betrachtet. Ein Institut, das, wie Bundesforschungsministerin Professor Johanna Wanka formulierte, „die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte“ erforschen soll, ist angesichts der Radikalität und Geschwindigkeit der zu erwartenden Veränderungen absolut sinnvoll.

Allerdings erwartet VOICE vom DII konkrete und anwendbare Ergebnisse.

„Eine solche Einrichtung in diesem Umfeld bringt nichts, wenn Sie in einen Elfenbeinturm einzieht und exotische Grundlagenforschung betreibt“, betont Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.

Das DII hat internationale Vorbilder wie das Berkmann Klein Center für Internet Society in Harvard oder das Oxford Internet Institute, an denen es sich gut orientieren kann. Sie wurden bereits vor 19 beziehungsweise 16 Jahren gegründet. Sie forschen und publizieren über ganz konkrete Fragestellungen wie Sicherheit von Kindern im Netz, über Datenschutz und Cybersecurity. Auch bei Untersuchungen zur Kulturveränderungen in einer Polizeibehörde durch die Nutzung von Twitter gehen sie sehr konkret und pragmatisch vor.

„Wir wünschen uns, dass das Deutsche Internet Institut auch eng mit Anwenderunternehmen zusammenarbeitet, die VOICE in großer Zahl vertritt. Unsere Türen stehen offen und wir möchten schon jetzt unsere konkrete Unterstützung anbieten“, erklärt Endres. „Natürlich haben unsere Unternehmen jede Menge Fragen zu den Veränderungen, die Internet und Digitalisierung mit sich bringen. Es wäre phantastisch, wenn das DII uns helfen würde, diese Fragen zu beantworten.“

16
Mai 2017

Pressemitteilung: Krypto-Trojaner Wanna Cry verdeutlicht fehlende Produktverantwortung der Software-Industrie

BERLIN, 16. Mai 2017

Die Ransom-Software „Wanna Cry“ hat über das vergangene Wochenende über 200 000 Systeme in 150 Ländern befallen und damit den Betrieb vieler Unternehmen empfindlich gestört und teilweise lahmgelegt. VOICE - Bundesverband der IT-Anwender sieht vor allem die Anbieterschaft in der Pflicht, solche Attacken in Zukunft durch höhere Qualitätsmaßstäbe zu vermeiden. Den amerikanischen Geheimdienst NSA trifft laut VOICE eine Mitschuld an dem weltweiten Angriff.

Dr. Hans-Joachim Popp, Beauftragter für IT-Sicherheit im VOICE-Vorstand und CIO der DLR sieht die Anbieter von Software in Sicherheitsfragen stärker in der Pflicht. „In der analogen Welt ist völlig unstrittig, wer die Verantwortung für ein fehlerhaftes Produkt übernehmen muss – der Hersteller. In der Software-Welt ist das leider bisher nicht so klar geregelt. Wir von VOICE fordern, dass Software-Anbieter gesetzlich verpflichtet werden, für die bei den Kunden entstehenden Folgeschäden   gerade zu stehen.“ Nur so können die Hersteller motiviert werden, das Entwicklungsprinzip Security-by-Design auch wirklich umzusetzen. „Die von der Schadsoftware angegriffene Funktionalität war schon mehrfach im Fokus und müsste dringend grundlegend überarbeitet werden. Der lapidare Hinweis darauf, dass es keine fehlerfreie Software gäbe, zieht hier nicht“, erklärt Popp. „Wenn ein Autohersteller am laufenden Band immer neue fehlerhafte Bremszylinder einbaut, käme niemand auf die Idee, den Fahrer verantwortlich zu machen, wenn er nicht einen Tag nach Bekanntwerden des Fehlers in der Werkstatt erscheint. Das Patch Management hat insbesondere bei mobilen Geräten seine Tücken. Im Unternehmenskontext kann es sehr komplex sein und ganz eigene Risiken hervorrufen. Hier muss einfach die Qualität der Anwendungen endlich besser werden, damit solche Aktionen weniger häufig vorkommen.“

Popp hält auch Forderungen nach einer Verschärfung der Meldepflichten im IT-Sicherheitsgesetz nicht für hilfreich. „Das erhöht nur weiter den Druck auf die Anwenderunternehmen. Natürlich tragen Unternehmen eine Mitverantwortung für die Sicherheit der von Ihnen eingesetzten Software, aber wenn der Gesetzgeber sie nicht vor den Qualitäts- und Sicherheitsmängeln der Anbieter schützt, haben sie keine Chance.“

Wie wichtig die grundsätzliche Vermeidung solcher Qualitätsmängel ist, zeige die Tatsache, dass es offensichtlich nicht einmal dem amerikanischen Geheimdienst gelingt, Informationen über Sicherheitslücken für sich zu behalten, ganz abgesehen davon, dass allein der Versuch massive ethische Probleme aufwirft. „Hätte die NSA sofort den Hersteller informiert, dann wäre Zeit für eine gefahrlose Schließung des Sicherheitslochs gewesen.“

Beim Bundesverband der IT-Anwender stehen Security und Safety als eines der Fokusthemen ganz oben auf der Agenda. Die knapp 400 Mitgliedsunternehmen tauschen sich in den verschiedenen Special Interest Groups aktiv darüber aus. Im Zentrum der Sicherheitsanstrengungen von VOICE steht das Cyber Security Competence Center (CSCC), in dem mit Self Assessment, Lagebild, strukturierte Bedrohungs- und Risikoanalyse sowie Stand-by Service für die aktuelle Krisenbewältigung vor Ort vier zentrale Unterstützungsservices für Anwenderunternehmen angeboten werden.

Weitere VOICE-Beiträge zum Thema Security
14 Forderungen zur Konkretisierung der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland
Das Manifest zur IT-Sicherheit

16
Mai 2017

Pressemitteilung: 5. VOICE Jahrestagung: Tagesarbeit verbessern und gleichzeitig Digital Excellence vorantreiben

BERLIN, 16. Mai 2017

Der Einladung zur 5. VOICE Jahrestagung und Mitgliederversammlung folgten rund 130 CIOs und IT-Entscheider aus mittleren und großen Unternehmen. Die gesamte Veranstaltung wurde von CIO-Vorträgen dominiert, die ihre Kolleginnen und Kollegen an ihren praktischen Erfahrungen teilhaben ließen und ihnen einige ihrer Digital-Ziele vorstellten. Die ebenfalls stattfindende Mitgliederversammlung wählte ein neues Präsidium und genehmigte den Haushaltsplan 2017.

Die Themen der Vorträge spannten sich von der Frage, wie Menschen in Zukunft leben wollen über viele Praxisberichte von CIOs und Entscheidungsträgern bis hin zu der Frage, wie man Computern beibringt, wie die Welt funktioniert. Dazwischen wurden politische Perspektiven aufgezeigt, ein Ausflug in die Entwicklung der Medien unternommen und Tipps für bessere Entscheidungen gegeben.

Den größten inhaltlichen Teil der Jahrestagung bestritten Vertreter der Mitgliedsunternehmen selbst – ganz im Sinne des Veranstaltungsmottos „stay connected“. Neben den CIOs von Porsche, Festo, der Stadt Berlin und thyssenkrupp berichteten insgesamt acht CIOs aus ihrer Digitalisierungs- und IT-Praxis. Dr. Thomas Endres, alter und neuer Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, zeigte sich begeistert: „Ich fand die Bandbreite der Vorträge extrem spannend. Wir haben hier in den zwei Tagen beides gemacht: An der Verbesserung unserer Alltagsaufgaben gearbeitet sowie unserer Vorstellungen von der Weiterentwicklung der IT in Richtung Digital Excellence miteinander geteilt und zum Teil kontrovers diskutiert. So etwas in einer Konferenz zu erleben, gelingt sehr selten und zeigt, dass wir es geschafft haben, die richtigen Redner mit den richtigen Teilnehmern zusammenzubringen.“

Das ganz große Bild zeichnete Ulrich Reinhardt, Professor für Empirische Zukunftsforschung am Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Westküste in Heide sowie Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen – eine Initiative von British American Tobacco, mit seinem Vortrag „Deutschlands Zukunft – Was geht? Was bleibt? Was kommt?“ Demnach blickten 2016 rund 46 Prozent der Deutschen angstvoll auf das kommende Jahr. 2013 waren nur 28 Prozent der Befragten von der berühmten „German Angst“ geplagt. Dabei hat sich zumindest die Angst der Unternehmen vor der Digitalisierung weitgehend gelegt: 74 Prozent der Großunternehmen und 63 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen betrachten die Digitalisierung als Chance. Für Arbeitnehmer besteht  laut Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung durchaus Grund zur Sorge. Demnach sind nur 40 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Jobs in Deutschland nicht vom technologischen Wandel bedroht. 45 Prozent weisen ein mittleres Substitutionsrisiko auf und 15 Prozent ein hohes.

Dr. Andreas Goerdeler, Unterabteilungsleiter VIB Nationale und Europäische Digitale Agenda im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab einen Überblick über die Aktivitäten der Bundesregierung in Sachen Digitalisierung. Zwar habe Deutschland im internationalen Vergleich im Bereich Digitalisierung noch keinen Spitzenplatz erreicht, sondern liege im vorderen Mittelfeld. Goerdeler versprach jedoch, dass die Bundesregierung und natürlich sein Ministerium weiter hart daran arbeiten werden, die deutsche Position weiter voran zu treiben. Dabei helfen unter anderem die zwölf Forderungen, die VOICE im Wahljahr an die Politik gestellt hat. „Die Forderungen sind für uns hilfreich, um die Digitalisierung in Deutschland weiter voranbringen zu können“, erklärte Goerdeler.

Wahl des Präsidiums

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes fand am 2. Vormittag der Konferenz statt. Das Gremium entlastete unter anderem den Vorstand, genehmigte den Haushaltsplan 2017 und wählte ein neues Präsidium.
Wolfgang Storck, Geschäftsführer des Bundesverbandes, zog eine positive Bilanz des vergangenen Verbandsjahres: „Wir sind sehr gut vorangekommen, wir haben unseren Einfluss auf die Politik deutlich vergrößert, für unsere Veranstaltungen wie VOICE ENTSCHEIDERFORUM, Jahrestagung, CIO Roundtables und VOICE THEMENFOREN haben wir viel mehr Teilnehmer gewinnen können als im Vorjahr. Außerdem verläuft unsere geschäftliche Entwicklung sehr positiv. Gegenüber 2016 haben wir unseren Haushaltsplan um 34 Prozent verbessern können.“ Auch die Mitgliederentwicklung beurteilt Storck insgesamt positiv: „Durch die Umstellung der Mitgliedsbeiträge haben wir zunächst Mitglieder verloren, aber allein in 2016 haben wir 80 neue Mitglieder gewinnen können, so dass wir das Delta durch die Umstellung der Beiträge ausgleichen konnten. Für das kommende Jahr erwarte ich eine solide Steigerung der Mitgliedschaft.“
Dem neuen Präsidium gehören weitgehend die gleichen Persönlichkeiten an, lediglich Constantin Kontargyris, bis Ende letzten Jahres CIO des TÜV Rheinland, legte sein Amt nieder, weil er zurzeit nicht auf der Anwenderseite aktiv ist.
Zum neuen Präsidium gehören:

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums
Dr. Ralf Schneider, stv. Vorsitzender des Präsidiums
Dr. Hans-Joachim Popp, stv. Vorsitzender des Präsidiums
Dr. Matthias Behrens
Dr. Michael Müller-Wünsch
Dr. Andreas Rebetzky
Joachim J. Reichel
Thomas Rössler
Thorsten Steiling
Karsten Vor

Den VOICE-Vorstand bilden Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums.

Abb. Das neue VOICE-Präsidium: Dr. Matthias Behrens, Dr. Hans-Joachim Popp, Dr. Ralf Schneider, Dr. Andreas Rebetzky, Thomas Rössler, Dr. Thomas Endres, Dr. Michael Müller-Wünsch, Joachim J. Reichel, Thorsten Steiling (Foto: Sebastian Kliem für VOICE e.V.)

08
Mai 2017

Pressemitteilung: Die größten Hürden für Big Data: Fehlende Strategie und Expertenmangel

BERLIN, 08. Mai 2017

CIOs und IT-Entscheider sehen großes Potenzial in Big Data und nutzen entsprechende Anwendungen immer häufiger. Allerdings verhindern ihrer Meinung nach fehlende Strategien der Unternehmen und ein gravierender Mangel an Experten eine noch intensivere Nutzung. Das sind Resultate aus der VOICE CIO Agenda 2017, für die der Bundesverband der IT-Anwender über 160 CIOs im deutschsprachigen Raum befragt hat.

Die meisten IT-Entscheider nutzen demnach Big Data Anwendungen, um die Operational Excellence ihrer Unternehmen zu verbessern und innovative Projekte voranzutreiben (jeweils 67 Prozent). Jeder Zweite verspricht sich neue Geschäftsmodelle und bei mehr als 40 Prozent der Befragten geht es in Zusammenhang mit Big Data auch um die Entwicklung neuer Produkte.

Starre Strukturen und fehlendes Know-how der eigenen Mitarbeiter sind große Hürden
Die befragten CIOs sehen in Sachen Big Data die größten Herausforderungen im Mangel an Expertenwissen sowie einer fehlenden Strategie der Unternehmensführung. Neben der ausbleibenden strategischen Ausrichtung beklagen IT-Entscheider auch starre Organisation und Prozesse. Diese Hindernisse verhinderten, dass sich Unternehmen noch intensiver mit den Chancen von Big Data auseinandersetzen.

Die Hürden für Big Data
Die Hürden haben nicht zuletzt ihren Ursprung in der Investitionsbereitschaft der Unternehmensführung. „Der tatsächliche Wert der Informationen, Daten und Analyseergebnisse wird in vielen Fällen als zu gering eingeschätzt und so werden Budgets eher klein gehalten“, erklärt VOICE-Manager und Studienmitautor Patrick Quellmalz.

Eine weitere Herausforderung ist der Datenschutz - bei nahezu allen Big Data-Anwendungen sind personenbezogene Daten inbegriffen. Datenschutzanforderungen sollten bei Big Data-Projekten frühzeitig berücksichtigt werden - am besten schon bei der Konzeption. Nur so kann die Datenschutz-Compliance sichergestellt werden, ohne dass später Rechtsrisiken entstehen oder zeit- und kostenintensive Projektanpassungen nötig werden.

Durch Big Data nehmen auch die Sicherheitsanforderungen weiter zu. Bei den riesigen Datenmengen können so beispielsweise kryptographische Verfahren, die Vertraulichkeit oder Integrität gewährleisten sollen, an Grenzen stoßen.

Über die Studie:
An der Befragung zur VOICE CIO Agenda nahmen Ende letzten Jahres 165 CIOs und IT-Entscheider teil. Sie stammen zu 30 Prozent aus Industrieunternehmen, zu zwölf Prozent aus dem Finanzdienstleistungssektor zu elf Prozent aus dem Handel. Der öffentliche Sektor wurde von vier Prozent der Teilnehmer und die Logistik von drei Prozent repräsentiert. Die restlichen 39 Prozent verteilen sich auf andere Branchen. Die Befragung hat einige spannende Ergebnisse produziert. Hier die Einschätzung der CIOs zum Thema Big Data.

Grafiken zum Download: Big Data Huerden.pdf

24
Mär 2017

Pressemitteilung: VOICE zieht positives Fazit der CeBIT 2017

BERLIN, HANNOVER 24. März 2017

VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. zieht eine positive Bilanz der diesjährigen CeBIT. Die inhaltlichen Angebote des Verbandes wurden von den IT-Entscheidungsträgern genauso intensiv genutzt wie die Networking-Gelegenheiten, die sich durch die entspannte Arbeitsatmosphäre im CeBIT Executive Club (CEC) und in Scale 11 zahlreich ergaben. Außerdem konnte VOICE seine Kontakte Richtung Bundes- und Europa-Politik intensivieren.

„Uns haben deutlich mehr IT-Entscheidungsträger besucht als im Vorjahr“, freut sich VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck. Er führt den Anstieg auf das veränderte Angebot von VOICE zurück sowie auf die Verlegung des Clubs in das zentral gelegene IC. „Wir haben unser Programm sehr viel offener gestaltet und deutlich größeren Raum gelassen für Networking und intensive Gespräche. Dass wir in diesem Jahr Partner des exklusiven CeBIT Executive Club waren, hat unseren Besuchszahlen ebenfalls nicht geschadet.“ Storck lobt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit der Messe: „Da funktionierte alles Hand in Hand. Zusammen konnten wir den IT-Entscheidern auf der CeBIT einen guten Ort für Arbeit, Gespräche und hoffentlich auch für ein bisschen Inspiration anbieten. Unser Engagement im CEC, dem Vortragsprogramm und in Scale 11 sorgten für gute Gesprächsgrundlagen.“

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums beurteilt die CeBIT ebenfalls positiv. Er lobt die Arbeitsatmosphäre und die erfolgreiche politische Arbeit des Verbandes, die zu einer hohen Aufmerksamkeit politischer Entscheidungsträger geführt hat. „Bundes-CIO Klaus Vitt und BSI-Chef Arne Schönbohm haben mit uns hier im Executive Club intensiv über unser Manifest zur IT-Sicherheit und über unsere Forderungen bezüglich der Cybersicherheitsstrategie der Bundesregierung diskutiert. Außerdem konnten wir Staatssekretär Matthias Machnig und EU-Kommissar Andrus Ansip das Sicherheits-Manifest übergeben. So haben wir auf nationaler und europäischer Ebene unsere Positionen im Security-Bereich, aber auch in punkto Digitalisierung verdeutlichen können. Schon allein deshalb hat sich die CeBIT gelohnt.“

Darüber hinaus nutzte VOICE die CeBIT, um die neue Regionalgruppe für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg zu etablieren.

Die sehr einschneidenden Veränderungspläne für die CeBIT 2018 stoßen bei VOICE auf eine positive Erwartungshaltung: „Wir sehen den Willen der Messeveranstalter zu grundsätzlichen Veränderungen positiv. Wir sind natürlich außerdem sehr gespannt auf die Gespräche, die wir hoffentlich schon recht bald mit der CeBIT führen werden“, erklärte Dr. Thomas Endres.

23
Mär 2017

Pressemitteilung: VOICE Jahrestagung 2017: Stay Connected – Vernetzte Unternehmen, IT-Entscheider und Fachwissen

BERLIN, HANNOVER 23. März 2017
 
VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. will seine Jahrestagung zur größten reinen Anwenderkonferenz im deutschsprachigen Raum ausbauen. Die 5. VOICE Jahrestagung und Mitgliederversammlung findet am 09. und 10. Mai 2017 im Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin statt. CIOs und Digital-Entscheider stehen im Zentrum der Veranstaltung, die ihnen eine offene und gleichzeitig vertrauliche Austauschplattform bietet.
 
Die VOICE Jahrestagung steht unter dem Motto „Stay Connected – Vernetzte Unternehmen, Vernetzte IT-Entscheider, Vernetztes Fachwissen”. CIOs und Digital-Entscheider stehen im Zentrum der Veranstaltung. In Vorträgen, Diskussionen und Kurz-Workshops nehmen sie Stellung und diskutieren mit allen Teilnehmern die aktuellen IT- und Digitalisierungsthemen und Entwicklungen in ihren Unternehmen. Damit der Austausch in möglichst offener und vertraulicher Atmosphäre stattfinden kann, verzichtet VOICE ganz bewusst darauf, IT-Dienstleister und -Hersteller als Gäste oder Referenten einzuladen.
 
Zur VOICE Jahrestagung konnten zahlreiche IT-Entscheider für Beiträge gewonnen werden:
 

  • Christian Eigler (Group CIO, Continental AG)
  • Klaus Fetzer (CIO, regio iT)
  • Stefan Haverkock (VP IT EMEA, Brenntag Holding GmbH)
  • Dr. Martin Hölz (thyssenkrupp, CIO)
  • Dr. Roger Kehl (Global CIO, Festo AG & Co. KG)
  • Jost Knebel (NETINERA, CEO)
  • Dr. Michael Langer (CIO, Landesbetrieb Strassen.NRW)
  • Dr. Sven Lorenz (CIO, Dr. Ing. h.c.F. Porsche AG)
  • Leroy Racette (Head of IT Division, TÜV NORD Service GmbH & Co. KG)
  • Sabine Smentek (Land Berlin, CIO) – Politische Rednerin
  • Klaus Vogl (CIO, SEMIKRON Elektronik GmbH & Co. KG)

 
Außerdem bietet die VOICE Jahrestagung weitere spannende Highlights:
So zieht Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent im Bundeministerium für Wirtschaft und Energie eine Zwischenbilanz der Digitalpolitik der Bundesregierung und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.
 
Darüber hinaus bietet die VOICE Jahrestagung Keynotes zu aktuellen Entwicklungen im Bereich KI, Deep Learning und Pattern Recognition. Das Landeskriminalamt NRW berichtet über die neuesten Bedrohungen und Abwehrmaßnahmen gegen Cybercrime. Mit Themen außerhalb der IT-Welt warten Zukunftsforscher Professor Dr. Ulrich Reinhardt und Strategieberater General a.D. Dieter Budde auf. Die VOICE Jahrestagung ist als Austauschplattform konzipiert. Das offizielle Programm sieht daher großzügige Networking-Pausen für informelle Gespräche und den Erfahrungsaustausch vor.
 
Mehr Informationen zur Jahrestagung finden Sie auf der VOICE Online-Plattform: http://www.voice-ev.org/jahrestagung

22
Mär 2017

Pressemitteilung: Offener Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière: VOICE fordert Bundesregierung auf, Ihre Cyber-Sicherheitsstrategie zu konkretisieren

BERLIN, 22. März 2017

VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V. unterstützt die Cyber-Sicherheitsstrategie ausdrücklich, die vom Bundesministerium des Inneren im November 2016 vorgelegt worden ist. Doch als Bundesverband, der die Interessen von rund 400 großen und mittelgroßen IT anwendenden Unternehmen vertritt, fordert VOICE Konkretisierungen und Ergänzungen. Diese hat der Bundesverband in 14 Forderungen zusammengefasst und in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière geschickt.

In dem von Dr. Hans-Joachim Popp (Präsidiumsmitglied für den Bereich IT-Security) und Dr. Thomas Endres (Vorsitzender des VOICE Präsidiums) unterzeichneten Brief wird mehr Verantwortung von Anwenderunternehmen, vor allem aber auch von Anbietern gefordert. Die Politik müsse den Anspruch haben, die digitale Welt genauso zu schützen wie die physische Welt. Im Brief an Minister de Maizière heißt es weiter: „Damit die digitale Transformation der Wirtschaft gelingen kann, wird ein ausreichendes Maß an Cyber-Sicherheit benötigt, zu dem alle Beteiligten ihren Beitrag leisten müssen. Die Anwenderunternehmen, gerade solche, die kritische Infrastrukturen betreiben, müssen ihrer Verantwortung klar gerecht werden und Sicherheitsmaßnahmen und -policies in ihren Unternehmen im Einklang mit den Vorschriften leben.

Anbieterunternehmen müssen ihren Produkten und Services mehr Eigensicherheit geben. Das wichtige Stichwort ist hier Security by Design.

Die Politik ist ebenfalls gefordert. Sie muss die Rahmenbedingungen setzen und Gesetze schaffen, die den (internationalen) Datenverkehr so wenig wie möglich einschränken, aber den Anspruch haben, die digitale Welt genauso zu schützen wie die physische Welt. Hier agiert die Politik auf nationaler und auf internationaler Ebene aus Sicht von VOICE zu zurückhaltend. Vom Grundsatz her muss im digitalen Raum das gleiche Recht und der gleiche Schutz gelten wie in der analogen Welt. Von diesem Grundgedanken getragen, hat VOICE diese 14 Forderungen formuliert, die die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung ergänzen sollen. VOICE steht der Bundesregierung und dem Bundesministerium des Inneren gern für einen weiteren Austausch im Bereich Cyber-Sicherheit zur Verfügung.“
Die 14 Forderungen thematisieren sowohl rechtliche Fragen wie einheitliche gesetzliche Regelungen, digitalen Anwenderschutz und Produkthaftung als auch Fragen der Weiterbildung (zum Beispiel von Führungskräften), der Forschungs- und Anbieterförderung sowie der Stärkung der nationalen Cyber-Abwehrzentren.

>> Download "14 Forderungen zur Konkretisierung der Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland 2016"

21
Mär 2017

Pressespiegel: Anwenderverein VOICE macht Druck auf die Politik (Computerwoche)

Der Bundesverband der IT-Anwender VOICE e.V. stellt im Wahljahr 2017 konkrete Forderungen an die Politik. Die organisierten CIOs verlangen eine bessere Koordination der Digitalisierung auf Bundesebene, einen Ausbau der E-Government-Aktivitäten und Sicherheitsregeln für den internationalen Datenverkehr.

Zum Artikel: >> http://www.computerwoche.de/a/anwenderverein-voice-macht-druck-auf-die-politik,3330315

21
Mär 2017

Pressemitteilung: VOICE übergibt Manifest zur IT-Sicherheit an Bundesregierung

BERLIN, HANNOVER 21. März 2017
 
Zum Auftakt der CeBIT, am Montag, den 20.03.2017, übergaben Vertreter von VOICE und TeleTrust das gemeinsam erarbeitete Manifest zur IT-Sicherheit an die Bundesregierung. Staatssekretär Matthias Machnig nahm das Papier für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entgegen und Bundes-CIO Klaus Vitt für das Bundesministerium des Inneren.

„Ich begrüße dieses Manifest“, erklärte Staatsekretär Matthias Machnig anlässlich der Übergabe am Stand des Wirtschaftsministeriums in Halle 6. „Schließlich zeigt es dringende Handlungsbedarfe im Security-Umfeld auf. Dass sich Anwenderverbände so intensiv mit dem Thema beschäftigen, werte ich als absolut positives Signal. Es zeigt, wie ernst Unternehmen diese zentrale Voraussetzung für die Digitalisierung nehmen und wie sehr sie an sicheren Lösungen interessiert sind.“

 „Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik Bundes-CIO und Staatssekretär im Bundesministerium des Inneren, Klaus Vitt, erklärte anlässlich der Übergabe des Manifests: „Die in dem Manifest formulierten Ziele und Absichten zeigen eine große Übereinstimmung mit der im November 2016 von der Bundesregierung beschlossenen Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und ein enger Austausch zwischen Staat und Wirtschaft sind aus Sicht der Bundesregierung unabdingbar, um Cyber-Sicherheit in Deutschland dauerhaft auf einem hohen Niveau gewährleisten zu können. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übernimmt hier für den Bund wichtige Aufgaben und steht auch Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung.“ 

Manifest benennt 6 Problemfelder

Das von VOICE gemeinsam mit dem Bundesverband IT-Sicherheit e.V. – TeleTrusT -  erarbeitete Manifest zur IT-Sicherheit benennt 6 Problemfelder:

•                 Sicherheitsprobleme gefährden nachhaltige Digitalisierung
•                 Zu wenige sichere und vertrauenswürdigen IT-Lösungen
•                 Fehlende Transparenz und Vertrauen
•                 Unzureichende Umsetzung der Prinzipien Security-by-Design sowie
                   Privacy-by-Design
•                 Mangelnde Selbständigkeit der europäischen IT-Sicherheitsinfrastruktur
•                 Steigende Bedrohung durch Cyber-War
 
In ihm zeigen VOICE und TeleTrusT Wege auf, wie sich diese Defizite abbauen und eine angemessene Risikolage in der IT erreichen lässt. Defizite sieht die öffentliche Erklärung der beiden Verbände vor allem in dem bislang zu niedrigen Reifegrad der Systeme bzgl. ihrer Resilienz gegen Angriffe. Ferner muss zügig an der Standardisierung der vorhandenen Sicherheitslösungen gearbeitet werden, um die mannigfaltigen Kompatibilitätsprobleme und die hierdurch entstehende Komplexität zu beherrschen. Ein Ziel muss außerdem der Aufbau eigenständigen Technologiewissens bei den europäischen Herstellern in diesem Bereich sein (Souveränität). Security-by-Design und Privacy-by-Design müssen als Entwurfsprinzipien mandatorisch für alle IT-Produkte und Systeme werden, um ein grundlegendes Maß an Vertrauenswürdigkeit zu erreichen.

VOICE bringt den Dialog ins Rollen

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, versteht das Manifest zur IT-Sicherheit als einen sichtbaren Zwischenschritt im Dialog zwischen Anwendern, Anbietern, Politik und Wissenschaft. „Als Anwenderverband haben wir diesen Dialog zwischen allen Beteiligten der digitalen Transformation durch unsere Konferenz VOICE ENTSCHEIDERFORUM im letzten Jahr ins Rollen gebracht. Mit dem Manifest machen wir einen weiteren Schritt, in dem wir die Problemfelder aus unserer Sicht benennen und jetzt durch die Übergabe an die Bundesregierung in die politische Debatte einbringen.“

Dr. Hans Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheitsbeauftragter im VOICE-Präsidium interpretiert das Positionspapier auch als dringende Aufforderung an die IT-Anbieter, mehr für die Sicherheit zu tun: „Selbstverständlich müssen die Anwenderunternehmen ihren Teil zur Cyber-Security beitragen. Aber angesichts von Lösungen, die nicht das Prinzip Security by Design befolgen, sind unsere Handlungsmöglichkeiten begrenzt. Hier sind die Hersteller gefordert, endlich Nägel mit Köpfen zu machen.“

Anwender haben einen starken Hebel

Mitinitiator und Mitherausgeber Professor Norbert Pohlmann, Vorstandsvorsitzender des TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e. V., sieht dennoch einen starken Hebel bei den Anwendern, mit dem sich mehr Sicherheit erreichen lässt: „Wir müssen vom angebotsgetriebenen zum anforderungsgetriebenen IT-Sicherheitsmarkt kommen. Dazu sollten die Anwenderunternehmen gemeinsam ihre Einkaufsmacht fair nutzen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Herstellern und Anwendern ist nötig, um angemessene, wirkungsvolle, sichere und vertrauenswürdige IT-Lösungen in den operativen Einsatz zu bringen und umfangreiche und übergreifende IT-Konzepte erfolgreich umzusetzen.“

>> Download "Manifest zur IT-Sicherheit"

20
Mär 2017

Pressemitteilung: 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM: Kraftkopplung für eine erfolgreiche Digitalisierung

BERLIN, 20. März 2017

Das diesjährige 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM vom 20. bis 22. September 2017 in Berlin stellt erneut den Megatrend Digitalisierung in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Sieben zentrale Workshop-Themen von Cyber Security bis Next Generation of IoT bilden den Mittelpunkt der interaktiven zweitägigen Konferenz, zu der VOICE Vertreter aus Anwenderunternehmen, IT-Branche, Politik und Wissenschaft in Berlin zusammenbringt. Das zweite Schlaglicht setzen die Impulsvorträge und Keynotes hochkarätiger Sprecher.

Am ersten Veranstaltungstag setzen Vertreter aus IT-Anwender- und IT-Anbieter-Unternehmen, der nationalen und internationalen Politik und aus der Wissenschaft mit kurzen Vorträgen verschiedenste Impulse. So wird BDI-Präsident Professor Dieter Kempf die Digitalisierungsperspektive der deutschen Industrie erläutern und Dr. Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz spricht über Bedrohungen und Abwehrmaßnahmen im Cyberraum.

Spannende Impulse aus der Politik dürfen die Teilnehmer erwarten von Nicola Beer, Generalsekretärin der FDP; Dr. Tobias Miethaner, Leiter der Abteilung Digitale Gesellschaft im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI); Dr. Konstantin von Notz, Netzpolitischer Sprecher Bündnis90/Die Grünen; Christian Rickerts, Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Christian Rupp; Sprecher der Plattform Digitales Österreich; Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung für Digital- und Innovationspolitik im Bundesinnenministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie von Axel Voss, Mitglied des Europäischen Parlaments. Natürlich werden auch CIOs in kurzen Vorträgen Anregungen geben. Mit dabei aus dem Lager der Anwender sind zum Beispiel: Dr. Eberhard Kurz, CIO Deutsche Bahn AG, Dr. Helmuth Ludwig, CIO Siemens AG oder Dr. Eberhard Veit, bis 2015 Vorstandsvorsitzender der Festo AG.

Wissenschaft und Forschung sind gleich mit drei Vertretern im Präsidium des VOICE ENTSCHEIDERFORUM präsent:  Professor Dimitris Karagiannis, Fakultät für Informatik der Universität Wien, Professor Helmut Krcmar, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München, Professor Claudia Linnhoff-Popien, Institut für Informatik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zusammen mit ihnen sorgen noch Professor Udo Helmbrecht, Direktor der ENISA, Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung Accenture Deutschland sowie Dr. Roland Schütz, CIO Deutsche Lufthansa, für die inhaltliche und strategische Positionierung des ENTSCHEIDERFORUM.

Weil sich das Konzept im vergangenen Jahr beim 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM als erfolgreich erwiesen und die hervorragenden Ergebnisse erst ermöglicht hat, folgt auch das 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM dem Impuls-Collaboration-Prinzip. Deshalb stehen am Nachmittag des 1. und am Vormittag des 2. Tages die Working Sessions der Arbeitsgruppen im Mittelpunkt des Geschehens. In diesem Jahr werden folgende Themen behandelt:
•    Digital Security,
•    Business Innovation
•    Adaption des Informationsmanagements an Big Data
•    Culture Transformation,
•    Next Generation of IoT und Industrie 4.0,
•    Business Acceleration und
•    Urban Innovation.
Die Arbeitsgruppen werden von hochkarätigen Beiräten geleitet, die entweder CIOs großer Unternehmen sind oder hochdekorierte Professoren aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik oder IT-Security.

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums ist begeistert von der Qualität der Vorträge und der Auswahl der Themen. “Keine andere Konferenz im deutschsprachigen Raum präsentiert so viele Perspektiven zu so vielen spannenden Themen mit so hochkarätigen Persönlichkeiten. Es lohnt sich unbedingt nach Berlin zu kommen.“ Dabei stellt sich das VOICE ENTSCHEIDERFORUM mit voller Absicht so breit auf. „Inzwischen haben alle Beteiligten begriffen, dass wir uns der digitalen Transformation, dieser vielleicht größten Herausforderung unserer Zeit, mit einer großen Portion Gewitztheit und Mut stellen müssen. Wir von VOICE sind davon überzeugt, dass wir das nur schaffen können, wenn wir alle Kräfte bündeln und ausrichten. Dabei hilft ein breiter Diskurs mit konkreten, nachvollziehbaren Ergebnissen, den wir auch auf dem 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM wieder anbieten werden“, betont Endres.

Das 2. VOICE ENTSCHEIDERFORUM findet wieder in Kooperation mit heise Events statt. Weitere Informationen zum 2.VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier: http://voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum

Über VOICE
VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. – ist Interessenvertretung und Netzwerk in einem. Als Verband vertritt VOICE e.V. die Interessen der CIOs und IT-Verantwortlichen. Er gibt ihnen gegenüber Politik, IT-Lösungsanbietern und Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE versteht sich als Sprachrohr der Anwenderinteressen. Der Bundesverband entwickelt und vertritt daher Positionen und Einschätzungen zu aktuellen Trends, politischen Initiativen und Vorhaben der IT-Anbieter.
Als Netzwerk bringt VOICE CIOs und IT-Verantwortliche führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen. Das Netzwerk bietet seinen Mitgliedern Plattformen für den vertraulichen Austausch und für Meetings mit Entscheidungsträgern im Markt – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer Online-Plattform.
In beiden Funktionen, Verband und Netzwerk, stellt VOICE die Interessen der Anwenderunternehmen in den Mittelpunkt seiner Arbeit.

Über heise Events
heise Events bietet einem interessierten Fachpublikum im deutsch¬sprachigen Raum unterschiedliche und seit Jahren etablierte Veranstaltungs¬formate (Konferenzen, Workshops, Webinare, Sonderaus¬stellungen auf Messen usw.) im Umfeld von Informations- und Digitalisierungsthemen an. heise Events bietet ITK-Unternehmen auch die Möglichkeit, sich gezielt bei Kongressen oder Messen u.a. als Sponsor einzubringen.

20
Mär 2017

Pressemitteilung: VOICE CIO Agenda 2017: Bei steigenden Budgets setzen IT-Entscheider pragmatische Prioritäten

BERLIN, HANNOVER 20. März 2017
 
Die Umfrage von VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. unter 160 CIOs zu den wichtigen Themen 2017 beweist die zunehmende Bedeutung der IT in Zeiten der digitalen Umwälzungen. Bei 43 Prozent der Befragten der VOICE CIO Agenda 2017 steigen die Budgets. Ihre Top-Themen setzen die IT-Entscheider pragmatisch. Operational Excellence, Verfügbarkeit, Collaboration und Security werden am häufigsten als Top-Themen genannt. Damit greift die Enterprise IT vor allem die Infrastrukturthemen auf, die den Digitalisierungsbemühungen ihrer Unternehmen eine stabile Grundlage bieten.

43 Prozent der Befragten gehen dieses Mal von steigenden Budgets aus. In der VOICE CIO Agenda 2016 waren es 39 Prozent. Die 165 Teilnehmer stammen zu 30 Prozent aus Industrieunternehmen, zu zwölf Prozent aus dem Finanzdienstleistungssektor zu elf Prozent aus dem Handel. Der öffentliche Sektor wurde von vier Prozent der Teilnehmer und die Logistik von drei Prozent repräsentiert. Die restlichen 39 Prozent verteilen sich auf andere Branchen.Interessanterweise gibt der öffentliche Sektor mit 7,3 Prozent vom Gesamtumsatz das meiste Geld für IT aus, gefolgt von Finanzdienstleistern mit 6,2 Prozent. Die Industrieunternehmen geben mit 1,9 Prozent den geringsten Anteil ihres Gesamtumsatzes für IT aus. Der durchschnittliche IT-Kostenblock beziffert sich demnach auf 2,9 Prozent vom Gesamtumsatz. In das Top-Thema Operational Excellence investieren die Befragten 45 Prozent ihres Budgets und immerhin zehn Prozent der Gelder fließen in IT-Security.

Von den 31 geschlossen abgefragten Themen setzen die CIOs folgende auf ihre Top-Ten-Liste:

1.      Operational Excellence
2.      IT Availability
3.      Enterprise Collaboration Systems
4.      Customer Relationship Management
5.      Cost Efficiency Management
6.      Big Data, Data Mining und Data Science
7.      E-Commerce
8.      Descriptive, Predictive und Prescriptive Analytics
9.      Software as a Service
10.   LifeCycle Management
 
Als Top-Themen sehen die IT-Entscheider 2017 Operational Excellence, Verfügbarkeit, Collaboration und Security. 2016 standen die Punkte Availability, Security und Collaboration ganz oben. Somit sehen IT-Entscheider es 2017 als noch wichtiger an, sich um die digital gestützte Zusammenarbeit zu kümmern als um die inzwischen hohe Verfügbarkeit der Systeme.

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums sieht in der Prioritätensetzung der befragten CIOs vor allem den Willen der IT-Entscheider ihren Unternehmen auch in Zeiten der digitalen Transformation eine reibungslos funktionierende und stabile Grundlage für die sich wandelnden Geschäftsmodelle und -prozesse zu geben. „Bei allem Streben nach Innovation bleibt der reibungslose Betrieb eine wichtige Grundlage des Business. Wer hier versagt, muss sich um Innovationen nicht mehr kümmern“, erklärte Endres. Dabei sei es allerdings wichtig, dass die Enterprise IT neue Technologien und ihr Digitalisierungspotenzial prüfe und ausprobiere. Nur so könne sie auf Dauer für Ihre Unternehmen Nutzen stiften. „Noch nie in der Geschichte der Enterprise IT war es so wichtig, dass Business und IT eng zusammenarbeiten. Jede Funktion für sich kann gute Ideen haben und Innovationen voranbringen, aber auf die Straße bringen sie diese Neuerungen nur, wenn sie Hand in Hand arbeiten.“
 
Als Top-Themen sehen die IT-Entscheider 2017 Operational Excellence, Verfügbarkeit, Collaboration und Security. 2016 standen die Punkte Availability, Security und Collaboration ganz oben. Somit sehen IT-Entscheider es 2017 als noch wichtiger an, sich um die digital gestützte Zusammenarbeit zu kümmern als um die inzwischen hohe Verfügbarkeit der Systeme.

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums sieht in der Prioritätensetzung der befragten CIOs vor allem den Willen der IT-Entscheider ihren Unternehmen auch in Zeiten der digitalen Transformation eine reibungslos funktionierende und stabile Grundlage für die sich wandelnden Geschäftsmodelle und -prozesse zu geben. „Bei allem Streben nach Innovation bleibt der reibungslose Betrieb eine wichtige Grundlage des Business. Wer hier versagt, muss sich um Innovationen nicht mehr kümmern“, erklärte Endres. Dabei sei es allerdings wichtig, dass die Enterprise IT neue Technologien und ihr Digitalisierungspotenzial prüfe und ausprobiere. Nur so könne sie auf Dauer für Ihre Unternehmen Nutzen stiften. „Noch nie in der Geschichte der Enterprise IT war es so wichtig, dass Business und IT eng zusammenarbeiten. Jede Funktion für sich kann gute Ideen haben und Innovationen voranbringen, aber auf die Straße bringen sie diese Neuerungen nur, wenn sie Hand in Hand arbeiten.“

07
Mär 2017

VOICE-Präsident Thomas Endres übernimmt führende Rolle im EuroCIO

BERLIN, 07. März 2017

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2017 zum Präsidenten der European CIO Association (EuroCIO) ernannt. In dem europäischen Dachverband sind zehn nationale CIO-Organisationen und CIOs aus multinationalen Konzernen mit europäischen Wurzeln als direkte Mitglieder vertreten.

„Ich freue mich auf die Arbeit als Präsident des EuroCIO. Unsere Dachorganisation ist ein starker Hebel, mit dem wir die Interessen der IT-Anwender auf die europäische Bühne bringen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dieses Werkzeug künftig noch effektiver einsetzen zu können als bisher, erklärte Dr. Thomas Endres. Zurzeit entwickelt er mit einem Team von EuroCIO und VOICE die Agenda der nächsten Monate. Neben der Vertretung der Anwenderinteressen gegenüber der EU ist Endres das Entwickeln eines gemeinsamen europäischen Digitalen Binnenmarktes extrem wichtig. „Ein gemeinsamer digitaler Binnenmarkt ist für die Bedeutung des Standorts Europas und auch Deutschlands enorm wichtig. Nur mit einem eigenen Markt sind wir in der Lage, die Interessen unserer Bürger und Unternehmen erfolgreich zu vertreten“, erklärt Endres sein Eintreten.

Zum Co-Chairman des EuroCIO wurde Emmanuel Gaudin, CIO von Lagardère ernannt. Largardère ist eine französische Unternehmensgruppe, die in der Verlags- und Medienbranche sowie im Bereich der Sportrechte aktiv ist. In einem gemeinsamen Statement sprechen sich die neuen Präsidenten Gaudin und Endres für eine Stärkung des EuroCIO aus: „Wir sind persönlich überzeugt, dass die neue Verbandsstruktur, die sowohl die Interessen der National Bodies als auch die der direkten Mitglieder repräsentiert, den Verband zu weiteren Erfolgen führen wird.“

Der 2012 gegründete EuroCIO vertritt über direkte Mitglieder und seine angeschlossenen nationalen Verbände mehr als 1000 IT-Anwenderunternehmen, die mehr als 700 000 IT-Fachkräfte beschäftigen. Damit ist der europäische Dachverband die größte Organisation dieser Art weltweit.

Seine Ziele sieht der EuroCIO im Entwickeln und Teilen von Konzepten und Erfahrungen, um IT effektiv und innovativ einsetzen zu können sowie in der Interessensvertretung gegenüber IT-Anbietern, der Europapolitik und den europäischen Behörden. Der EuroCIO spielt eine aktive Rolle in den Brüsseler Diskussionen um den digitalen europäischen Binnenmarkt. Außerdem tauschen sich seine Vertreter regelmäßig mit den verschiedenen Referaten der Europäischen Kommission aus, wenn es um IT-Belange wie Datenschutz, Cyber-Security, Cloud Computing und den digitalen europäischen Binnenmarkt geht.

24
Feb 2017

VOICE-Themen im CeBIT Executive Club: Cyber Security, CIO Agenda und Forderungen an die Politik

BERLIN, 24. Februar 2017

VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. ist Partner des CeBIT Executive Club. Der Anwenderverband bietet seinen Mitgliedern und ihren Gästen in der Executive Lounge ausgezeichnete Networking-Möglichkeiten sowie ein locker gestricktes, aber inhaltsschweres Vortragsprogramm. VOICE wird die größte IT-Messe der Welt aber auch nutzen, um mit dem Manifest zur IT-Sicherheit, der Veröffentlichung der VOICE CIO Agenda und Forderungen an die Politik Stellung zu beziehen.

Die CeBIT 2017 stellt mit „D!Conomy -  No Limits“ erneut die Themen Digitalisierung und digitale Transformation in den Vordergrund. Zu Recht! VOICE will mit seinem Auftritt auf der CeBIT diese Aufbruchsstimmung unterstützen und natürlich gleichzeitig die Interessen der Anwenderunternehmen in den Vordergrund rücken.

VOICE gibt seinen Mitgliedern und ihren Gästen in der CeBIT Executive Lounge in erster Linie einen Treffpunkt zum Netzwerken und für den fachlichen Austausch - mitten auf dem Messegelände, aber außerhalb des Hallentrubels. Darüber hinaus bietet der Anwenderverband gemeinsam mit Partnern ein ausgewähltes Programm an: zum Beispiel das Presse-Roundtable „IT meets Press“, Workshops des Landeskriminalamts NRW zu aktuellen Sicherheitsthemen oder das Trusted Cloud Panel, zu dem das BMWi in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Trusted Cloud einlädt sowie einige interne VOICE-Veranstaltungen. Außerdem ist VOICE im Vortragsprogramm der CeBIT Global Conferences und in Scale 11 vertreten.

Manifest zur IT-Sicherheit
Die politische Bühne CeBIT wird die Interessenvertretung der IT-Anwender ebenfalls nutzen. Am Dienstag, den 22.03.2017 um 13:00 Uhr am Stand des BMWI (Halle 6, Stand C 40) überreicht der Bundesverband Staatssekretär Matthias Machnig aus dem Bundeswirtschaftsministerium das Manifest zur IT Sicherheit, das gemeinsam mit dem Bundesverband IT-Sicherheit e.V. – TeleTrusT -  erarbeitet wurde. Auch dem Bundesministerium des Inneren wird das Manifest während der CeBIT offiziell überreicht. Der genaue Termin dafür steht allerdings noch nicht fest. Das Manifest benennt 6 Problemfelder:
•    Sicherheitsprobleme gefährden nachhaltige Digitalisierung
•    Zu wenige sichere und vertrauenswürdigen IT-Lösungen
•    Fehlende Transparenz und Vertrauen
•    Unzureichende Umsetzung der Prinzipien Security-by-Design sowie Privacy-by-Design
•    Mangelnde Selbständigkeit der europäischen IT-Sicherheitsinfrastruktur
•    Steigende Bedrohung durch Cyber-War

Im Manifest, das nach der offiziellen Übergabe an die Bundesministerien auf der VOICE Website (www.voice-ev.org ) zum Download bereitgestellt wird, zeigen VOICE und TeleTrusT Wege auf, wie sich diese Defizite abbauen und eine angemessene Risikolage in der IT erreichen lässt.

CIOs auch 2017 mit einer pragmatischen Agenda
Ebenfalls auf der CeBIT stellt der Bundesverband die VOICE CIO Agenda 2017 vor. Die Politik sieht alles rund um Industrie 4.0 und Digitalisierung als Top-Thema des deutschen Wirtschaftsraums, Wirtschaftsanalysten propagieren Big Data, Vernetzung, Advanced Analytics und AI als Trendthemen - doch was treibt die IT-Anwenderunternehmen tatsächlich um? Der Themenfokus der bisherigen Teilnehmer europäischer IT-Anwenderunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen weicht auch in diesem Jahr stark von den Meinungen der IT- und Wirtschaftsanalysten ab. Vorabergebnisse weisen darauf hin, dass sich die IT-Budgets 2017 zum zweiten Jahr in Folge positiv entwickeln. 43 Prozent der Befragten gehen dieses Mal von steigenden Budgets aus. In der VOICE CIO Agenda 2016 waren es 39 Prozent. Als Top-Themen sehen die IT-Entscheider 2017 Operational Excellence, Verfügbarkeit, Collaboration und Security. 2016 standen die Punkte Availability, Security und Collaboration ganz oben. Somit sehen IT-Entscheider es als noch wichtiger an, sich um die digital gestützte Zusammenarbeit zu kümmern als um die inzwischen hohe Verfügbarkeit der Systeme. Zur VOICE CIO Agenda 2017 wird VOICE zum CeBIT-Auftakt eine weitere Pressemitteilung herausgeben.

VOICE stellt im Wahljahr Forderungen an die Politik
Im September 2017 ist Bundestagswahl. Damit neben den beherrschenden Wahlkampfthemen die Belange der IT anwendenden Unternehmen nicht zu kurz kommen, hat VOICE einen Forderungskatalog an die Politik zusammengetragen. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf den Forderungskatalog, der während der CeBIT von den VOICE-Mitgliedern weiter bearbeitet wird.
•    Koordination der Digitalisierung auf Bundesebene
Die Bundesregierung muss ihre Digitalisierungsanstrengungen bündeln. Die Verteilung auf verschiedene Ressorts hat die Fortschritte verlangsamt und nicht wie erhofft, beschleunigt. Deshalb plädiert VOICE für eine zentrale Koordinierungsstelle in der Bundesregierung. Wünschenswert wäre außerdem eine bessere Koordination zwischen Bund und Ländern. Die Digitale Agenda des Bundeswirtschaftsministeriums ist dafür nicht ausreichend konkret und verbindlich.
•    Koordination nationaler und europäischer Digitalisierungs-Initiativen
Zurzeit erscheinen die nationalen und die europäischen Initiativen entkoppelt. Eine deutliche Verzahnung könnte die Anstrengungen beider Seiten stärken. Außerdem wäre das auch eine Möglichkeit, den Schulterschluss zwischen den europäischen Ländern wieder zu stärken. Es gilt, nicht nur gemeinsam stark, sondern auch gemeinsam digital zu sein.
•    Deutlicher und beschleunigter Ausbau von e-Government auf Bundes- und Landesebene.
Die E-Government-Initiativen in Deutschland sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wenig erfolgreich. Hier müssen mehr Service-Angebote für Unternehmen und Bürger geschaffen werden. Die Vorgabe oder Entwicklung einheitlicher Richtlinien für Bund und Länder würde hier einen deutlichen Schwung bringen.
•    Gleiche Produkthaftungsregeln für analoge und digitale Produkte.
Das gilt insbesondere für die Einhaltung der Datenschutzregularien. Die Produkthaftungsregeln müssen auf digitale Produkte ausgeweitet werden. Dabei dürfen die bereits in der „analogen“ Welt geltenden Regeln nicht aufgeweicht werden. Hersteller und Betreiber müssen insbesondere bzgl. des Schutzes der neu entstehenden, massiven Volumina personenbezogener bzw. personenbeziehbarer Daten in die Pflicht genommen werden.
•    Breitbandausbau weiter vorantreiben
Der Plan der Bundesregierung, bis 2018 flächendeckendes Breitband mit 50 Mbit/s zur Verfügung zu stellen ist nicht ausreichend. Es müssen Pläne aufgelegt werden, die eine deutlich breitbandigere Versorgung sicherstellen. Der Kommunikationsinfrastruktur muss endlich die gleiche Bedeutung zugemessen werden, wie der Verkehrsinfrastruktur.
•    Verbindliche Sicherheitsregeln für den internationalen Datenverkehr
Länder, die das Regelwerk nicht akzeptieren, werden entsprechend kontrollierter und eingeschränkter am Datenverkehr beteiligt.
•    Erhöhung der Digitalkompetenz in Unternehmen und Bevölkerung
Um die Spaltung der Gesellschaft in digital Kompetente und digitale Analphabeten zu verhindern und menschliche Mitarbeiter im Wettbewerb mit intelligenten Maschinen auch langfristig den Arbeitsplatz zu sichern, müssen nachhaltige und wirksame digitale Bildungs- und Weiterbildungsangebote für alle Bildungs- und Altersklassen geschaffen werden, die von Bildungsangeboten erreicht werden können.

31
Jan 2017

VOICE unterstützt Idee des Digital Champion Award

BERLIN, 31. Januar 2017
 
VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. unterstützt die Idee des Digital Champion Award, die Digitalisierungsprojekte von Unternehmen in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen und auszuzeichnen. VOICE-Präsidiumsmitglied Dr. Andreas Rebetzky, CIO der Sto Gruppe, wirkt deshalb in der aktuellen Runde des renommierten Wettbewerbs als Juror mit.
 
Der Digital Champion Award wurde von WirtschaftsWoche und Telekom unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur im vergangenen Jahr zum ersten Mal verliehen. Er bereichert die Diskussion um die Digitalisierung und ihre Umsetzung in deutschen Unternehmen insbesondere im Mittelstand mit Mut machenden Digitalisierungsbeispielen. Mit dem Award werden die bedeutendsten digitalen Projekte mittelständischer Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet. Dr. Rebetzky sieht darin ein starkes Signal: “Gerade der Mittelstand arbeitet hart am Thema Digitalisierung. Einige Unternehmen müssen da noch einen weiten Weg zurücklegen. Das verdient Unterstützung und Anerkennung. Beides bietet der Award.“

Zur Jury gehören auch WiWo-Chefredakteurin Prof. Dr. Miriam Meckel, Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland GmbH, Dr. Wladimir Klitschko, Unternehmer und ehemaliger Schwergewichtsweltmeister, Prof. Dr. Dietmar Grichnik, Professor für Entrepreneurship an der Universität St. Gallen sowie Dr. Hubertus Porschen, CEO der Iconsultants GmbH und Vorsitzender des Verbandes „Die jungen Unternehmer“. VOICE-Mann Rebetzky freut sich auf die Juror-Aufgabe: „Ich bin wirklich gespannt auf die eingereichten Projekte und werde sie gemeinsam mit meinen Jury-Kolleginnen und Kollegen fair bewerten.“ Dr. Rebetzky sieht in seiner Berufung auch die große Bedeutung der IT für die Digitalisierung bestätigt: „Selbstverständlich kann und will die Enterprise IT Digitalisierungsprojekte nicht allein verantworten oder stemmen, aber ohne sie geht es eben auch nicht, auch bei einem Digitalisierungswettbewerb nicht.“

Bewerben können sich Unternehmen, die seit mehr als sieben Jahren am Markt bestehen und bereits erfolgreich digitalisiert haben. Der Award wird in den Kategorien „Digitale Transformation Mittelstand“, „Digitalisierung Mittelstand“ – mit den Unterkategorien „Digitales Kundenerlebnis“, „Digitale Produkte und Dienstleistungen“ und „Digitale Prozesse und Organisation“ – sowie „Der Digitalisierungsmacher“ vergeben. Letzterer wird von der Jury direkt nominiert. Die Teilnahme am Award ist kostenlos. Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2017. Die Preisverleihung findet am 20. Juni 2017 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum „Digital Champions Award“ und die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.wiwo.de/digital-champions-award

13
Dez 2016

Pressemitteilung Trusted Cloud: Erster Schritt zu europaweiter Standardisierung im Cloud Computing

Europäische Cloud Label-Initiativen unterzeichnen Vereinbarung zur Zusammenarbeit anlässlich der 2. Deutsch-Französischen Digitalkonferenz in Berlin

Berlin, den 13.12. 2016
Die Cloud Label-Initiativen Zeker Online (Niederlande), Label Cloud (Frankreich) und Trusted Cloud (Deutschland), deren Schirmherr das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist, nehmen die heute stattfindende 2. Deutsch-Französische Digitalkonferenz zum Anlass eine Erklärung zur Zusammenarbeit mit Ziel der Harmonisierung und Standardisierung der europäischen Cloud Label-Initiativen für den Mittelstand zu unterzeichnen.

„Die Vereinbarung der drei Cloud Label ist ein wichtiger Schritt – sowohl für die jeweilige nationale Wirtschaft als auch für den europäischen Binnenmarkt als Ganzes. Natürlich brauchen unsere heimischen Unternehmen die Sicherheit und das Vertrauen, dass die von ihnen eingesetzten Cloud-Lösungen der nationalen Rechtslage entsprechen. Besondere Stärke dieser Technogien ist aber gerade ihre Eignung für grenzüberschreitende Lösungen. Daher ist es umso wichtiger, die Grundlagen für die EU-weite Verbreitung sicherer und rechtskonformer Cloud-Dienste zu gestalten. Und genau hier setzt die gemeinsame Initiative der drei Cloud Label – Zeker Online, Label Cloud und Trusted Cloud – an.“, so Dr. Andreas Goerdeler, Unterabteilungsleiter der Abteilung Nationale und europäische Digitale Agenda im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der der Unterzeichnung beiwohnen wird.

Nach der deutsch-französischen Konferenz zur digitalen Wirtschaft im vergangenen Jahr ziehen heute beide Regierungen in Berlin nun eine erste Bilanz zur Umsetzung der in der gemeinsamen Erklärung zur Digitalisierung der Wirtschaft festgehaltenen Ziele.
Zu diesen gehört unter der Überschrift „Digitale Technologien und Big Data“ auch die Zusammenarbeit für mehr Vertrauen und Sicherheit in Basis-Technologien wie das Cloud Computing. Dies ist trotz der allgemeinhin anerkannten Vorteile im Hinblick auf die Erschließung von Potenzialen in Produktivität und Flexibilität sowie auf die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft in Europa nach wie vor notwendig. Denn in zahlreichen Unternehmen, vor allem bei klein- und mittelständischen, werden die Möglichkeiten dieser Technologien, beispielsweise für Industrie 4.0, noch nicht hinreichend genutzt.
Fragen zur Sicherheit, zum Datenschutz und zur Rechtskonformität sowie zur Einbettung von Cloud-Anwendungen in die Unternehmens-IT führen häufig zu diesem abwartenden Verhalten. Damit steigt jedoch die Gefahr, dass jene zurückhaltenden Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in internationalen Märkten verlieren. Aus diesem Grund fördern Regierungen, Verbände und Initiativen in Europa den Einsatz von Cloud-Technologien. In diesen Reigen reihen sich nahtlos die drei Label-Initiativen ein, die mit bisher jeweils nationalem Fokus Vertrauen und Orientierung in einem hoch dynamischen Markt durch die Schaffung von Transparenz erreichen wollen.
Mit der heute anlässlich der 2. Deutsch-Französischen Digitalkonferenz unterzeichneten Vereinbarung verstärken Zeker Online, Label Cloud und Trusted Cloud ihre Zusammenarbeit in dem Bemühen um eine Harmonisierung nationaler Initiativen als ein Element zur Sicherung des Europäischen Binnenmarktes (Digital Single Market). So wird die Initiative der drei Cloud Label auch ausdrücklich von der Europäischen Kommission befürwortet. Diese sieht in der Standardisierung und Zertifizierung von Cloud Services ein wesentliches Element, zum einen um das Vertrauen der Anwender in Cloud-Dienste zu erhöhen und zum anderen um auch die EU-Mitgliedstaaten darin zu bestärken, Cloud-Services in Anspruch zu nehmen und die Datenfreiheit auf dem EU-Binnenmarkt zu ermöglichen. Ein wichtiges Ziel der Europäischen Kommission ist es daher, dafür zu sorgen, dass nationale Maßnahmen der Mitgliedstaaten nicht zu einer stärkeren Zersplitterung im Europäischen Binnenmarkt führen und keine neuen Hindernisse im Zusammenhang mit der weiteren Öffnung auf der Basis sicherer und vertrauenswürdiger Systeme entstehen.
Entsprechend verfolgen die Kooperationspartner mit ihrer Vereinbarung auch das langfristige Ziel der gegenseitigen Anerkennung der nationalen Labels auf Basis eines gemeinsamen Verständnisses von Mindestanforderungen und Anerkennungsverfahren für „grenzüberschreitende“ Anbieter und Nutzer.

Weitere Informationen zu den drei Cloud Label-Initiativen finden Sie unter nachfolgenden Links:
https://www.zeker-online.nl/
https://www.label-cloud.com/
http://www.trusted-cloud.de/

Über das Projekt Trusted Cloud
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat die Schirmherrschaft für das Projekt Trusted Cloud übernommen. Der Verein Kompetenznetzwerk Trusted Cloud e. V., Herausgeber des Trusted Cloud Labels für vertrauenswürdige Cloud Services, ist aus dem gleichnamigen Technologieprogramm des BMWi hervorgegangen. In ihm sind Anwender und Anbieter organisiert. Das Trusted Cloud Label für vertrauenswürdige Cloud Services zeichnet Cloud-Lösungen aus, die bestimmte Mindestanforderungen im Hinblick auf Transparenz, Sicherheit, Qualität und Rechtskonformität erfüllen. Aktuell tragen 13 Cloud-Anwendungen das Trusted Cloud Label. Mit dem Projekt Trusted Cloud werden die zentralen Ergebnisse des Technologieprogramms Trusted Cloud aufgegriffen und zur Umsetzung gebracht.

Pressekontakt
Kompetenznetzwerk Trusted Cloud e. V.
Herr Thomas Niessen, Geschäftsführer der Trusted Cloud Geschäftsstelle
Lichtstr. 43h
50825 Köln
Telefon: 0221-700048-157
Telefax: 0221-700048-111
E-Mail: geschaeftsstelle[at]trusted-cloud.de

18
Nov 2016

Pressemitteilung: Nationaler IT-Gipfel sendet starke Digitalisierungssignale

BERLIN, 18. November 2016

Aus Sicht von VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. - hat der 10. Nationale IT-Gipfel in Saarbrücken gute Impulse für die Digitalisierung in Deutschland gesetzt. Dennoch bleibt der Erwerb der für die Digitalisierung notwendigen Qualifikationen eine große und dauerhafte Herausforderung.

Die massive Beteiligung der Politik, der Forschung und der Anbieterschaft am 10. IT-Gipfel ermöglichte gute Einblicke in die nächsten Digitalisierungsschritte, die Deutschland tun will, um seine gute Position im Bereich Digitalisierung nicht zu verlieren, beziehungsweise auszubauen. Insbesondere die Beschleunigung  des Breitbandausbaus, die stärkere Unterstützung der kommenden Kommunikationstechnologie 5G sowie ein gesteigertes Engagement für E-Government und die intensivere Vernetzung aller involvierten Stakeholder inklusive des Mittelstands stimmen zuversichtlich.

Die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel geplante Umbenennung des Nationalen IT-Gipfels in „Digital Gipfel“ unterstützt VOICE ausdrücklich. „Natürlich ist wichtiger, was innerhalb des Gipfelprozesses geschieht und nicht wie er bezeichnet wird. Dennoch ist die Umbenennung ein gutes Signal. Bei der digitalen Transformation, Industrie 4.0 oder dem Internet of Things ist Informationstechnologie nur ein Teil der Gleichung, wenn auch ein bedeutender“, erklärte der Vorsitzende des VOICE-Präsidiums, Dr. Thomas Endres.

Um für eine noch breitere Verankerung der Digitalisierung zu sorgen, so die VOICE-Forderung, müsse sich der Gipfel weiter öffnen, noch weniger Branchen-Gipfel sein und noch deutlich mehr als Standort-Gipfel die Umsetzung der Digitalisierung in Anwenderunternehmen ins Zentrum rücken. „Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle nutzen und dazu Kommunikations- und Informationstechnologie einsetzen, spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind der große Hebel, um die digitale Transformation in der Breite zu etablieren. Das sollte auch im Gipfelprozess noch stärker beachtet werden, so Endres. Mehr nachvollziehbare Beispiele von Unternehmen, die ihre Digitalisierung aktiv gestalten, helfen dabei.  Handlungsleitfäden, an denen sich Unternehmen orientierten können, unterstützen die Umsetzung digitaler Initiativen ebenfalls. Deshalb hat VOICE auf dem diesjährigen IT-Gipfel den Handlungsleitfaden zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Start-Ups und etablierten Unternehmen veröffentlicht. „Es geht jetzt darum, Hürden aus dem Weg zu räumen und Dinge umzusetzen. Mit seinen Workshops, CIO-Roundtables und Veröffentlichungen zu Themen wie Industrie 4.0, Innovation, Cloud und Strategie unterstützt VOICE diesen praxisorientierten Weg“, erklärte Endres.

14
Nov 2016

Pressemitteilung: Nationaler IT-Gipfel: VOICE fordert weitere Stärkung der Anwenderkompetenz

BERLIN, 14.November 2016

Kurz vor dem 10. Nationalen IT-Gipfel am 16. und 17. November 2016 in Saarbrücken fordert VOICE alle involvierten Interessengruppen auf, in Sachen Digitalisierung weiter an der Anwenderkompetenz zu arbeiten. Der Bundesverband der IT-Anwender will unter anderem mit einem Handlungsleitfaden dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups zu fördern.

„Der Hype um die Digitalisierung ist nicht die limitierende Größe“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Auch die vielen Warnungen vor dem Zurückfallen des Digital-Standorts Deutschland im internationalen Wettbewerb helfen laut Endres kaum, die digitale Transformation in Unternehmen und Gesellschaft zu beschleunigen. „Was unserer Meinung nach immer noch fehlt, ist ein breites Verständnis der Geschäftsmöglichkeiten, die digitale Technologien bieten. Außerdem mangelt es in vielen Unternehmen an Umsetzungs-Know-how.“

Nach Auffassung von VOICE sollte neben dem Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur und dem zügigen Aufbau entsprechender nationaler und europäischer Regelwerke (Stichwort: digitaler europäischer Binnenmarkt) vor allem mehr Aufmerksamkeit auf den Erwerb von Digitalisierungskompetenzen in Anwenderunternehmen gelegt werden. „Die Digitalisierung der IKT-Industrie ist wichtig, damit sie ihren Kunden entsprechende Angebote machen kann. Aber sie allein kann wenig ausrichten. Der größere Hebel liegt eindeutig bei den Anwenderunternehmen aus allen Branchen.“ Ihr Verständnis und ihr Know-how müssen ausgebaut werden, wenn Digitalisierung in der Breite erfolgreich werden soll. Es sei kein Zufall, dass Umfragen zufolge viele, vor allem mittelständische Unternehmen, weder eine Digitalisierungsstrategie formuliert hätten noch in größerem Maße unternehmensweite Digitalisierungsprojekte verfolgten.  „Dafür fehlt es häufig an Know-how im mittleren und oberen Management. Außerdem mangelt es trotz guter erster Ansätze an lebendigen Beispielen, denen Unternehmen nacheifern können“, erklärte Endres.

VOICE spricht sich daher dafür aus, weiter die Zusammenarbeit zwischen anbietenden und anwendenden Unternehmen sowie zwischen etablierten und jungen, Technologie-affinen Unternehmen und Start-ups zu stärken. „Ideen und Umsetzungsimpulse entstehen immer dann, wenn man über den Tellerrand schaut, dazu müssen alle Beteiligten systematisch mehr Möglichkeiten schaffen. Ich bin froh, dass viele andere Vereine und Verbände diesen Gedanken ebenfalls aufgegriffen haben und sich langsam eine breite Basis für den unternehmensübergreifenden Austausch bildet. Diese Entwicklung gilt es zu beschleunigen“, so Endres weiter. VOICE werde dazu ebenfalls beitragen. Mit dem von VOICE zum IT-Gipfel bereitgestellten Handlungsleitfaden zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups unterstreicht der Bundesverband der IT-Anwender sein Engagement in diese Richtung.

Zu mehr Zusammenarbeit und Verständnis trägt laut VOICE auch der Nationale IT-Gipfel bei. Seit zehn Jahren treffen sich Politik, Unternehmen, IKT-Industrie und Wissenschaft. Das habe zu einer breiten Debatte über Digitalisierung geführt und politische Entscheidungen wie Infrastruktur-Ausbau und Gesetzgebungsverfahren unterstützt. Natürlich wünscht sich VOICE, dass vieles schneller gehen würde, aber der IT-Gipfel fördert die Vernetzung der verschiedenen Stakeholder. Das ist seine wichtigste Aufgabe. Alle Gipfelteilnehmer, so die Auffassung von VOICE, sollten deshalb dieses Netzwerk weiter stärken, mehr Knotenpunkte einweben und noch mehr konkrete Resultate liefern.

31
Okt 2016

Pressemitteilung: VOICE fordert Verpflichtung zu Security by Design

Berlin, 31.10.2016

Anlässlich des Jahreskongresses des Vereins Deutschland Sicher im Netz (DSiN) 2016 forderte Dr. Hans-Joachim Popp, Mitglied des Präsidiums von VOICE - Bundesverbandes der IT-Anwender e.V., eine Verstärkung der Anstrengungen zur technischen Absicherung der IT-Systeme gegen Missbrauch und eine stärkere Verpflichtung der IT-Anbieter.

In einer Podiumsdiskussion auf dem Kongress des DSiN empörte sich Popp: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die von organisierten Kriminellen im Internet genutzten, für alle verfügbaren Verschlüsselungen nicht von den Strafverfolgungsbehörden gebrochen werden können, aber die gleichen Verschlüsselungsmechanismen beim Schutz großer personenbezogener Datenbanken noch immer nicht zum Standard gehören.“  VOICE fordert daher die standardmäßige Verschlüsselung großer Datenmengen. Darüber hinaus plädierte Popp im Namen von VOICE für eine Stärkung des IT-bezogenen Verbraucherschutzes. Anwender könnten unmöglich den Überblick über die Folgen zum Beispiel von Zustimmungen zu Datenverwendungen behalten. Die Anbieter von Plattformen müssten diesbezüglich aktiv für Transparenz sorgen und sich bei der Verarbeitung an noch zu definierende Standards halten.

Popp forderte, einfache Regeln für den Datenverkehr im Internet zu schaffen und diese auch international durchzusetzen, um die Online-Kriminalität wirksam zu bekämpfen.  KFZ-Nummernschilder zum Beispiel seien in jedem Land der Welt eindeutig, damit man die Besitzer identifizieren könne. Wer Nummernschilder manipuliert, müsse mit hohen Strafen rechnen.  Ein vergleichbares Verfahren für Webshops würde laut Popp viele Betrügereien, Spionageangriffe oder Erpressungsversuche unmöglich machen, weil betrügerische Verkäufer leichter identifiziert werden können.

Er führte in der Diskussion aus, dass es bei der heute vorherrschenden komplexen Vernetzung der Systemlandschaft nicht mehr allein dem Anwender beziehungsweise den Anwenderunternehmen zugemutet werden kann, durch Aufmerksamkeit das erforderliche Sicherheitsniveau zu halten. So lasse sich der Diebstahl großer Datenmengen (Beispiel Yahoo und viele andere) nur durch gezielte technische Vorkehrungen wirksam verhindern. Entsprechende Aufklärung über die Möglichkeiten müsse bei den Entwicklern und im Management auf Seiten der Anwenderunternehmen wie auch der Systemhersteller betrieben werden. Anwender seien aufgrund der dauernd neu entstehenden Angriffsmöglichkeiten nicht in der Lage, selbst für einen ausreichenden Schutz zu sorgen. Deshalb plädierte Popp dafür, Anbieterunternehmen stärker in die Pflicht zu nehmen.  Sie müssten verpflichtet werden, schon beim Design ihrer Produkte das Thema Sicherheit zu berücksichtigen.

Damit erneuert Popp eine bestehende Forderung des Bundesverbandes der IT-Anwender: Heute werde der Grad an erreichbarer Sicherheit (Safety und Security) im Wesentlichen durch die Produkte und Services der IKT-Industrie bestimmt. Doch gewährleisten müssten den sicheren Geschäftsbetrieb gegen Störungen, Sabotage, Datendiebstahl usw. allein die IKT anwendenden Unternehmen. Sie hafteten nicht nur gegenüber dem Gesetzgeber, sondern auch gegenüber ihren Kunden.

Das habe zur Folge, dass allein die Anwenderunternehmen gerade angesichts der neuen IKT-Trends Digitalisierung, Web- und Cloud-Computing ihre Ausgaben für IT-Sicherheitslösungen immer weiter erhöhen müssen.
Deshalb tritt VOICE für einen Paradigmenwechsel ein: Künftig legen die IT-Anwenderunternehmen fest, welche Anforderungen sie in Bezug auf ihren sicheren, digitalisierten und vernetzten Geschäftsbetrieb, die Kundendaten und bezüglich ihrer Produkte/Services haben. Die einschlägigen Behörden des Bundes unterstützen diese Anforderungen und die IKT-Industrie stellt entsprechende Lösungen bereit.

29
Sep 2016

Pressemitteilung: 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM: Erfolg auf ganzer Linie

BERLIN, 29. September 2016

Die rund 100 Teilnehmer und Sprecher des 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM vom 21. bis zum 23. September 2016 in Wien gaben der zweieinhalb tägigen Konferenz Bestnoten. Die Mischung aus spannenden Impulsvorträgen und intensiver Workshop-Arbeit kam hervorragend an. Die aufgebotenen Referenten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden sehr gelobt für ihre klaren und ungewöhnlich offenen Worte. Die jeweils von zwei Beiräten gestalteten sechs Workshops lieferten wichtige Ergebnisse, die eine gute Ausgangsbasis für die unterjährige Arbeit bilden.

Frank Riemensperger, Vorsitzender der Accenture Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz und Co-Vorsitzender von acatech, sprach zum Beispiel in Bezug auf das Programm am 1. Vormittag von einem „absoluten Kracher“. Für ihn waren die intensiven Diskussionen in den Workshops allerdings noch beeindruckender. „Die Interaktivität macht letztlich das VOICE ENTSCHEIDERFORUM aus.“ Schließlich wollten CIOs nicht einfach beschallt werden, sie wollen sich austauschen, gemeinsam Trends und Ideen diskutieren und Impulse für das eigene Haus mitnehmen.“ 

Workshop-Thesen als Fundament für Positionspapier

Andere Teilnehmer und Beiräte äußerten sich ganz ähnlich: „Wir haben ein neues Konzept mit interaktiven Workshops umgesetzt, in denen offen und kontrovers, aber doch sehr zielgerichtet diskutiert wurde. So können wir ganz sicher weitermachen“, sagte Dr. Roger Kehl, CIO der Festo AG. Das bestätigt auch Joachim Reichel, CIO der BSH Hausgeräte GmbH: „Die Konferenz ist erfrischend interaktiv verlaufen. Wir haben intensiv und kontrovers diskutiert, sind aber stets zu einem gemeinsamen Ergebnis gekommen, mit dem wir Politik und Wissenschaft adressieren können."

Von den Vorträgen zeigte sich auch Professor. Dr. Udo Helmbrecht, Geschäftsführender Direktor der ENISA - European Union Agency for Network and Information Security, besonders beeindruckt: „Das Highlight der Konferenz waren für mich die Keynotes, bei denen Politik und Berater ihre Ansichten und Ziele in die Diskussion einbringen konnten.“

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums, fasste die Konferenz folgendermaßen zusammen: „Die Ergebnisse des 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM werden für die Teilnehmer detailliert dokumentiert. Sie sind so gut, dass wir sie außerdem verdichten und als Positionspapier im nächsten Jahr mit in die politische Diskussion einbringen werden. Wir werden die Parteien mit dem versorgen, was wir in Sachen Digitalisierung für wichtig halten.“
Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent im Bundeswirtschaftsministerium und zuständig für die Nationale und Europäische Digitale Agenda, ist ebenfalls davon überzeugt, dass „die Politik wissen muss, was die IT-Anwender denken“. Die Politik sollte direkt über die Probleme der Anwender informiert sein und wissen, welche Lösungen sie von der Politik erwarten. „Das sind die Anregungen, die wir von einer solchen Konferenz bekommen. Auf der anderen Seite können wir hier natürlich vermitteln, woran wir gerade arbeiten. Durch diesen Austausch kommen wir insgesamt weiter.“

2. VOICE ENTSCHEIDERFFORUM vom 20. bis 22. September 2017 in Berlin

Auch VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck freute sich über die gelungene Konferenz.  „Die Sprecher konnten spannende Impulse setzen, die Podiumsdiskussion war lebendig, kontrovers und von deutlichen Stellungnahmen geprägt." Die Teilnehmer waren durchweg sehr angetan von Inhalten, Atmosphäre und Rahmenprogramm der Konferenz. „Wir haben hier auch Dank des Event-Präsidiums und des -Beirates für die Teilnehmer hervorragende Ergebnisse erzielt. Sie bilden ein solides Fundament für das nächste VOICE ENTSCHEIDERFORUM.“ Das findet übrigens vom 20. bis 22. September 2017 in Berlin statt. Storck bedankte sich außerdem ausdrücklich beim strategischen Kooperationspartner Heise Medien für die Zusammenarbeit.

Arbeit wird unterjährig fortgesetzt

Bereits vor dem 1. VOICE ENTSCHEIDERFORUM hatte VOICE angekündigt, die Konferenzthemen unterjährig weiter zu bearbeiten. Diese Ankündigung wird mit dem 1. VOICE THEMENFORUM bei der RWE IT GmbH in Essen umgesetzt. Die Veranstaltung findet am 23. November 2016 statt. Für den Vorabend ist für die bereits angereisten Teilnehmer ein Get-together geplant.

Unter dem Motto „Digitalisierung im Unternehmen steuern“ wird hier die Zusammenarbeit zwischen IT-Abteilungen und Fachbereichen thematisiert sowie in hochkarätigen Workshops greifbar gemacht. Durch die Interdisziplinarität, die teilnehmenden Persönlichkeiten und den intensiven Austausch bietet das Format die große Chance, den Themenkomplex Digitalisierung sowohl aus Business- als auch aus IT-Sicht praxisnah zu durchdringen und viele Antworten auf Umsetzungsfragen zu erhalten.

Weitere Informationen zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie ab 11.10.2016 auf der VOICE-Website unter: http://www.voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum/

28
Aug 2016

Pressemitteilung: Anwendbares Praxiswissen für die Digitalisierung

VOICE ENTSCHEIDERFORUM, Wien 21. bis 23. September 2016

Im Mittelpunkt des VOICE ENTSCHEIDERFORUM steht folgende Frage: Wie lassen sich Unternehmen und Organisationen so transformieren, dass sie auch im digitalen Zeitalter prosperieren? Die dreitägige Konferenz erarbeitet auf diese Frage nicht nur interdisziplinär Antworten aus verschiedenen Blickwinkeln, sondern dokumentiert die Ergebnisse genauestens und stellt sie den teilnehmenden IT- und Businessverantwortlichen als Praxiswissen für die digitale Transformation zur Verfügung.

„Noch über kaum ein Thema ist so viel gesprochen und konferiert worden wie über die digitale Transformation. Doch selten nehmen Konferenzteilnehmer konkrete Ergebnisse mit, die sie in ihren Unternehmen anwenden können. Das wird bei uns anders sein.“ Davon ist Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, überzeugt, weil das interaktive Format des VOICE ENTSCHEIDERFORUM mit seinen sechs hochkarätig besetzten Themen-Workshops auf zwei Dinge größten Wert legt: „Wir bringen die richtigen Gesprächspartner aus den relevanten Themenbereichen an einen Tisch. Die Ergebnisse werden nicht nur dokumentiert, sondern so aufbereitet, dass sie nachvollziehbar und praktisch anwendbar sind“, erklärt Endres das Vorgehen.

Für diese qualitativ hochwertige Ergebnissicherung sorgt ein Team von Doktoranden der Fakultät der Informatik der Universität Wien. Sie protokollieren die Ergebnisse jedes Workshops mit. Diese protokollierten Resultate werden geprüft und gemeinsam mit den jeweiligen Workshop-Leitern – allesamt hochdekorierte Wissenschaftler und versierte Praktiker -  zu verständlichen und anwendbaren Anregungen aufbereitet.

Das Präsidium des VOICE ENTSCHEIDERFORUM
Neben den Workshop-Leitern sorgt auch das Präsidium des VOICE ENTSCHEIDERFORUM, für hohe Qualität der Veranstaltung. Seine Mitglieder verantworten außerdem die inhaltliche und strategische Positionierung der Konferenz. Folgende Persönlichkeiten konnten für das Präsidium gewonnen werden:

•    Professor Dr. Udo Helmbrecht Geschäftsführender Direktor der ENISA - European Union Agency for Network and Information Security
•    Professor Dr. Dimitris Karagiannis, Leitung Forschungsgruppe Knowledge Engineering, Fakultät für Informatik der Universität Wien
•    Professor Dr. Helmut Krcmar, Lehrstuhlinhaber Wirtschaftsinformatik an der TU München
•    Joachim J. Reichel, CIO BSH Hausgeräte GmbH
•    Frank Riemensperger, Mitglied Präsidium Bitkom, Vorsitzender der Accenture-Ländergruppe Deutschland, Österreich, Schweiz und Co-Vorsitzender der acatech.

Digital Security: Eines von sechs relevanten Workshop-Themen
Sicherheit ist eine der zentralen Herausforderungen der Digitalisierung. Deshalb nimmt sich eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Dr. Norbert Pohlmann, Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Institut für Internet-Sicherheit (ifis) und Dr. Rolf Reinema, Siemens AG des Themas an. Pohlmann begründet: „Wir stehen vor enormen Umwälzungen. Die sogenannte digitale Transformation wird ähnlich wie andere Internet-Revolutionen extrem schnell ablaufen – zumindest sehr viel schneller als vorangegangene technische und gesellschaftliche Umwälzungen. Neben den zum Teil gravierenden Veränderungen in den Unternehmen, in der Zivilgesellschaft und auch in der öffentlichen Hand stellt uns diese Geschwindigkeit vor besondere Herausforderungen. Wir müssen uns auf Strukturen und Anforderungen einstellen, die wir zum Teil noch nicht kennen. Die Rahmenbedingungen dafür können wir nur schaffen, in dem sich alle relevanten Kräfte möglichst schnell, intensiv und konkret mit den anstehenden Themen auseinandersetzen. Dabei ist Security eines der ganz zentralen Themen, wenn natürlich auch nicht das einzige wichtige. Deshalb bin ich froh, dass der Bundesverband der IT-Anwender mit dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM Politik, Unternehmen und Wissenschaft zusammenbringt und diese drängenden Fragen ganz konkret und an Resultaten orientiert erörtert."

Das vollständige Programm des VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier.

20
Jul 2016

Pressemitteilung: Ohne gemeinsame Anstrengung gerät Europa in Sachen Digitalisierung ins Hintertreffen

BERLIN, 20. Juli 2016

VOICE ENTSCHEIDERFORUM 21. bis 23. September 2016 in Wien

Die Digitalisierung ist eine der umfassendsten Herausforderungen moderner Volkswirtschaften. Sie lässt sich nur erfolgreich gestalten, wenn alle beteiligten Gruppen zusammenarbeiten: IT-Anwenderunternehmen, Anbieter, Politik und Wissenschaft. Deshalb hat VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. das VOICE ENTSCHEIDERFORUM ins Leben gerufen, das erstmals vom 21. bis zum 23. September 2016 in Wien stattfindet. Die interaktive Konferenz bringt alle an einen Tisch und wird unterjährig an den Ergebnissen weiterarbeiten.

„Das Thema Digitalisierung geht alle an: Anwenderunternehmen, Anbieter, Politik und Wissenschaft. Wenn sich diese Gruppen nicht gemeinsam intensiv und konkret mit den Herausforderungen der digitalen Transformation auseinandersetzen, können die europäischen Volkswirtschaften stark ins Hintertreffen geraten. Das VOICE ENTSCHEIDERFORUM bietet für diese gemeinsame Arbeit eine ideale Plattform. Sie bringt alle Beteiligten zusammen, ist interaktiv und wird über die Veranstaltung hinweg auch unterjährig an konkreten Resultaten und Handlungsempfehlungen arbeiten. Ich erwarte spannende Impulse und konkrete Resultate der Diskussionen in den Workshops“, erklärt Dr. Roger Kehl, CIO der Festo AG, einer der Beiräte und Workshop-Leiter des hochkarätig besetzten VOICE ENTSCHEIDERFORUMs den Nutzen und seine persönlichen Erwartungen.

Die Konferenz ist aufgegliedert in Vortrags- und Workshop-Segmente. Für die als kurze Impulsreferate gestalteten Vorträge konnten zum Beispiel mit Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister und CIO von Hessen, und Dr. Michael Wilhelm, CIO von Sachsen, zwei Landes-CIOs gewonnen werden, die über die Digitalisierungsfortschritte in ihren Bundesländern berichten.

Ebenfalls freuen dürfen sich die Teilnehmer auf den Vortrag von Dr. Horst J. Kayser, Chief Strategy Office der Siemens AG. Er beleuchtet den Weg, den sein Unternehmen vom Weltmarktführer in Sachen Automatisierung zum Leader in der industriellen Digitalisierung bereits zurückgelegt hat und die Strecke, die der Weltkonzern noch bewältigen muss.

Ergebnisse werden unterjährig weiterentwickelt

Die von den geschilderten Persönlichkeiten gesetzten Impulse werden in sechs Arbeitsgruppen aufgegriffen, mit den Erfahrungen und dem Know-how der Teilnehmer angereichert und so greifbar gemacht, dass sich daraus konkrete Handlungsoptionen entwickeln lassen. Am Ende der Konferenz werden die Ergebnisse und Diskussionsbeiträge systematisch aufbereitet, allen Teilnehmern auf der interaktiven VOICE-Plattform zur Verfügung gestellt und dort, unterstützt von den Leitern der Arbeitsgruppen und des Präsidiums, weiterentwickelt. Mit dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM, das vom 21. bis 23. September 2016 in Wien stattfindet, bietet der Bundesverband der IT-Anwender ein hochkarätig besetztes, interdisziplinäres Collaboration-Forum an: face-to-face und online.

„Wir freuen uns sehr, dass wir eine so prominent besetzte Konferenz auf die Beine gestellt haben“, sagt VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck. „Der intensive Austausch zwischen den teilnehmenden Persönlichkeiten aus allen relevanten Bereichen, die wir als Gäste, Speaker und Workshop-Leiter begrüßen dürfen, macht das VOICE ENTSCHEIDERFORUM zu einer Veranstaltung, auf der die große Chance besteht, das Thema Digitalisierung praxisnah zu durchdringen und viele Umsetzungsfragen zu beantworten.“

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier.

12
Jul 2016

Gemeinsame Pressemitteilung Führende TK-Verbände: Auch zweiter Vectoring-Entwurf muss zu eingehendem Prüfungsverfahren führen

30 Verbände setzen auf konzentrierten Umbau zur Gigabit-Gesellschaft

Berlin/Brüssel, 12. Juli 2016. Die führenden deutschen Breitbandverbände BREKO, BUGLAS und VATM bekräftigen ihre deutliche Kritik an dem geänderten Entscheidungsentwurf für Vectoring im Nahbereich der Hauptverteiler (HVt). „Der ‚neue‘ Entwurf bedeutet keine Verbesserung, sondern dürfte in vielen Fällen sogar zu einer weiteren erheblichen Verschlechterung der Situation führen. Das betrifft auch die Vorleistungsprodukte, die dringend marktgerecht ausgestaltet werden müssen, da nur so der Wettbewerb aufrechterhalten werden kann. Auch mit dem zweiten Entscheidungsentwurf erhalten die Investoren nicht die von der Bundesnetzagentur versprochene Planungssicherheit“, so die Verbands-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers (BREKO), Jürgen Grützner (VATM) und Wolfgang Heer (BUGLAS): „Wir machen uns Sorgen um den Standort Deutschland. Ohne Gigabit-Netze, die schon jetzt geplant und schnellstmöglich ausgerollt werden müssen, können wir mit anderen Industrienationen auf Dauer nicht Schritt halten. Wir gehen davon aus, dass die EU-Kommission in jedem Fall auch hinsichtlich der vorgenommenen Veränderungen eine genauere Überprüfung einleitet.“ Dafür gebe es gleich mehrere Gründe.

„So sind die zwischenzeitlich bekannt gewordenen Bedenken des europäischen Regulierergremiums BEREC definitiv in keiner Weise ausgeräumt worden. Ebenso blieben die im laufenden Verfahren geäußerten deutlichen Kritikpunkte von Bundeskartellamt und Monopolkommission nahezu unberücksichtigt. Im Gegenteil: Es kann aufgrund der neuen Regelungen sogar zu einer weiteren Reduzierung der Ausbaumöglichkeiten für die Wettbewerber kommen“, erläutern Dr. Albers, Grützner und Heer. Diesbezügliche Anfragen aus dem Kreis des BNetzA-Beirats an die Bundesnetzagentur laufen derzeit. Zudem wurden die Marktteilnehmer erst nach der Notifizierung von der BNetzA zur Stellungnahme aufgefordert. Die Einbeziehung der Stellungnahmen und der Bewertung durch die Bundesnetzagentur sollten in jedem Falle von der EU-Kommission geprüft und berücksichtigt werden können.

Schon im April dieses Jahres hatten sich 25 Verbände an die EU-Kommission gewandt und Bedenken gegenüber einem neuen Technologiemonopol deutlich gemacht. Jetzt haben sich nochmals insgesamt 30 deutsche und europäische Organisationen und Verbände aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen an Brüssel gewandt, damit langfristig notwendige Ziele nicht durch eine Fixierung rein auf den Planungszeitraum bis 2018 und eine Versorgung mit lediglich 50 Mbit/s konterkariert werden. Die Unterzeichner sind fest davon überzeugt, dass hierfür eine Weiterentwicklung der Breitbandstrategie und ambitionierte Ziele weit über 2018 hinaus definiert werden müssen. Nur so sei es möglich, Zwischenschritte auf diesem Weg dahingehend zu bewerten, ob sie nachhaltigen Zielen dienen oder diese behindern.

Einstweilen droht nicht nur Gefahr für den Giganetz-Ausbau durch Regulierungsmaßnahen, die einseitig auf die Erreichung kurzfristiger Ziele fokussiert sind, sondern auch durch politische Maßnahmen wie die kürzlich vorgenommene Änderung der Förderrichtlinie. „Vectoring soll nun sogar beim Ausbau von Gewerbegebieten Vorrang bekommen, obwohl der Bedarf für Glasfaser bis zum Unternehmen – FTTB – mit einem 1 Gbit/s symmetrisch festgestellt und eine entsprechende qualitative Ausbauförderung genehmigt worden ist. Der Bundeswirtschaftsminister ist aus Sicht der Verbände daher aufgefordert zu erklären, wie dies verhindert werden soll“, so die Geschäftsführer von BREKO, BUGLAS und VATM.

„Wir haben es sehr begrüßt, dass die EU-Kommission aufgrund der zu befürchtenden schwerwiegenden nachteiligen Auswirkungen ein Phase-2-Verfahren eingeleitet hatte. Auch die neuerliche Notifizierung der BNetzA bedarf einer sorgfältigen Prüfung in einem sog. Phase-2-Verfahren unter Berücksichtigung der Tragweite der Entscheidung für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Rahmen der Digitalisierung. Wir möchten ein deutliches Signal für eine vorausschauende Politik und für deutlich langfristigere und ambitioniertere Ausbauziele setzen, die auch Leitlinie für die Entscheidungen nationaler Behörden sein müssen“, unterstreichen die Geschäftsführer Dr. Albers, Grützner und Heer.

Pressekontakte:
BREKO – Bundesverband Breitbandkommunikation e. V.
Marc Kessler, Leiter Presse-/Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederkommunikation
- Hauptstadtbüro -
Invalidenstr. 91, 10115 Berlin
Tel.: 030 / 58 58 0 - 411 Fax: 030 / 58 58 0 - 412
E-Mail: kessler@brekoverband.de
Internet: www.brekoverband.de

BUGLAS Bundesverband Glasfaseranschluss e. V.
Wolfgang Heer, Geschäftsführer
Bahnhofstraße 11, 51143 Köln
Tel.: +49 2203 20210-10
Fax: +49 2203 20210-88
E-Mail: heer@buglas.de
Internet: www.buglas.de

Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) e. V.
Corinna Keim, Leiterin Kommunikation und Presse
Frankenwerft 35, 50667 Köln
Tel.: 0221 / 37677 – 23
Fax: 0221 / 37677 – 26
E-Mail: ck@vatm.de
Internet: www.vatm.de

21
Jun 2016

Pressemitteilung: Bundesverband der IT-Anwender lädt zur interdisziplinären Digitalisierungskonferenz nach Wien

BERLIN, 21. Juni 2016

VOICE ENTSCHEIDERFORUM, Wien 21. bis 23 September 2016

Unter dem Motto „Innovation meets Operation Excellence: IT Applied“ lädt VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V. IT- und Digitalisierungsverantwortliche aus Anwenderunternehmen, Anbietervertreter, Politiker und Wissenschaftler zu einer fach- und branchenübergreifenden Konferenz nach Wien ein. Vom 21. bis zum 23. September diskutieren die Teilnehmer in interdisziplinären Arbeitsgruppen über Digitalisierung, ihre Voraussetzungen, Umsetzung und Konsequenzen. Die Ergebnisse der Diskussionen werden genau dokumentiert, damit die Arbeitsgruppen unterjährig weiter an ihren Themen arbeiten können.

Ein Forum, in dem Entscheider aus verschiedenen Unternehmensbereichen, aus Politik, IT-Industrie und Wissenschaft gemeinsam über Digitalisierung, ihre Voraussetzungen, Umsetzung und Konsequenzen diskutieren, ist einzigartig. Die Besonderheit des VOICE ENTSCHEIDERFORUM wird zusätzlich durch seine Nachhaltigkeit unterstrichen. Es bleibt nicht bei einer einmaligen Diskussionsrunde, sondern die Ergebnisse werden genau dokumentiert und von den Forumsteilnehmern in speziell eingerichteten Online-Foren unterjährig kontinuierlich weiterentwickelt. So entsteht ein nachhaltiger, kontinuierlicher Dialog, der in greifbaren Resultaten mündet und jedem Teilnehmer ganz konkret hilft, die Digitalisierungsherausforderungen in seinem Unternehmen und seiner Organisation zu bewältigen. Mit dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM, das vom 21. bis 23. September 2016 in Wien stattfindet, bietet der Bundesverband der IT-Anwender ein hochkarätig besetztes, interdisziplinäres Collaboration-Forum an: face-to-face und online.

Um Interaktivität zu fördern und Resultate zu garantieren, folgt das VOICE ENTSCHEIDERFORUM dem Impuls-Collaboration-Prinzip. Das heißt, zunächst setzen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, IT-Anwender und IT-Anbieterunternehmen thematische Impulse zu den verschiedenen Facetten der Digitalisierung. Unter anderem sprechen Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung Accenture Deutschland und Co-Vorsitzender der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech); Dr. Horst J. Kayser, Chief Strategy Officer der Siemens AG; Christian Rupp, Sprecher der Plattform Digitales Österreich; Dr. Thomas Schäfer, Finanzminister des Landes Hessen und Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent im Bundeswirtschaftsministerium und zuständig für die Digitale Agenda.

Die Impulse werden in sechs Arbeitsgruppen aufgegriffen, mit den Erfahrungen und dem Know-how der Teilnehmer angereichert und so greifbar gemacht, dass sich daraus konkrete Handlungsoptionen entwickeln lassen. Die Resultate dieser Zusammenarbeit werden im Plenum des VOICE ENTSCHEIDERFORUM präsentiert und diskutiert. Am Ende der Konferenz werden die Ergebnisse und Diskussionsbeiträge systematisch aufbereitet, allen Teilnehmern auf der interaktiven VOICE-Plattform zur Verfügung gestellt und dort, unterstützt von den Leitern der Arbeitsgruppen und des Präsidiums weiterentwickelt.

Durch seine Interdisziplinarität, die teilnehmenden Persönlichkeiten und den intensiven Austausch, der durch die Interaktivität sichergestellt ist, bietet das VOICE ENTSCHEIDERFORUM die große Chance, den Themenkomplex Digitalisierung sowohl aus Business- als auch aus IT-Sicht praxisnah zu durchdringen und viele Umsetzungsfragen zu beantworten.

Für konkrete Antworten steht auch das Präsidium des VOICE ENTSCHEIDERFORUMS. Es zeichnet verantwortlich für die inhaltliche Positionierung und die Qualität der Inhalte. Folgende Persönlichkeiten konnten für diese Aufgabe gewonnen werden: Professor Dr. Udo Helmbrecht, European Union Agency for Network and Information Security (ENISA); Professor Dr. Karagiannis, Fakultät für Informatik der Universität Wien; Professor Dr. Helmut Krcmar, Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der TU München; Joachim J. Reichel, BSH Hausgeräte GmbH sowie Frank Riemensperger, Accenture GmbH und Mitglied des Bitkom-Präsidiums.

Die sechs thematisch orientierten Arbeitsgruppen bilden ein breites Spektrum ab und werden von prominenten Praktikern und Wissenschaftlern geleitet:

Digital Security – geleitet von Professor Dr. Pohlmann, Institut für Internetsicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen sowie Dr. Rolf Reinema, Head of Technology Field IT-Security, Siemens AG.
•    Digital Governance – geleitet von Professor Dr. Walter Brenner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen und Stefanie Kemp, IT-Strategy and Governance bei RWE.
•    Operational Excellence: Digitalisierung der IT – geleitet von Günter Weinrauch, CIO des ADAC und Dr. Hans Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt.
•    Innovation & Disruptive: IT als Enabler und Treiber neuer Geschäftsmodelle – geleitet von Karsten Vor, CIO von Loh Services GmbH & Co. KG und Constantin Kontargyris, CIO der TÜV Rheinland AG.
•    Gesellschaft: Auf die Industrialisierung folgt die Digitalisierung – geleitet von Dr. Roger Kehl, CIO der Festo AG & Co. KG und Dr. Helmuth Ludwig Executive Vice President Digital Enterprise Realization, Siemens Industry Inc.
•    Enterprise bimodal: Die Geschwindigkeit des Wandels – geleitet von Martin Hölscher, Gartner Deutschland GmbH und Peter Meyerhans, CIO, Drees & Sommer AG.

Weitere Informationen zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM finden Sie hier: http://www.voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum/  

31
Mai 2016

Pressemitteilung: VOICE und Weiterbildungsanbieter Integrata kooperieren

BERLIN, 31. Mai 2016
 
VOICE-Mitglieder kommen dank einer neu geschlossenen Partnerschaft mit der Integrata AG künftig in den Genuss zahlreicher Weiterbildungsangebote. Künftig wird der mit rund 400 Mitgliedern stärkste produktunabhängige IT-Anwenderverband im DACH-Raum mit dem europaweit tätigen Weiterbildungsunternehmen zusammenarbeiten.

Im Rahmen von offenen Seminaren bei der Weiterbildung haben die Mitglieder von VOICE e.V. zukünftig die Möglichkeit, die vielfältigen Angebote der Integrata AG aus den Bereichen der Informationstechnologie sowie der Personal- und Organisationsentwicklung wahrzunehmen. Die offenen Seminare werden bundesweit in den zentral gelegenen Geschäftsstellen der Integrata durchgeführt.

„Wir freuen uns über diese Partnerschaft, die aus unserer Sicht sehr fruchtbar sein wird. Uns eröffnet die Zusammenarbeit die Möglichkeit, mit den IT-Verantwortlichen nationaler Unternehmen eine für uns weitere wichtige Zielgruppe zu erschließen“, betont der Vorstandsvorsitzende der Integrata AG, Ingmar J. Rath.

Speziell für die Partnerschaft mit VOICE e.V. wird ein eigenes Seminarbuchungsportal eingesetzt, darüber hinaus erhalten die Verbandsmitglieder auf Wunsch eine kostenfreie Beratung durch die Integrata und attraktive Vergünstigungen auf viele Teilnahmegebühren. Der Bundesverband der IT-Verantwortlichen wird seine Mitarbeiter und Mitglieder im Gegenzug auf die offenen Seminare und die Kooperation mit der Integrata AG aktiv hinweisen.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, die für alle Beteiligten eine Win-win-Situation darstellt. Auf diese Weise können wir unseren Mitgliedern hochwertige und gleichzeitig kostengünstige Weiterbildungsangebote bequem zugänglich machen", erklärt VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck.

VOICE e.V., der auch mit Universitäten und anderen Institutionen in der Aus- und Weiterbildung zusammenarbeitet, ist im Beirat der Allianz für Cyber-Sicherheit und im EuroCIO vertreten. Im Bundesverband VOICE e.V. sind ca. 400 Mitglieder und über 450 Fachverantwortliche aktiv, die einen Querschnitt aus DAX-, M-DAX und mittelständischen Unternehmen repräsentieren.

17
Mai 2016

Pressespiegel: Innovation meets IT-Betrieb (CIO.de)

Das CIO-Treffen des Anwendervereins VOICE stand unter dem Motto "IT drives Business?! Zum Innovation Leader mit Operational Excellence." Diese Rolle einzunehmen, ist offenbar alles andere als trivial.

Zum Artikel: >> http://www.cio.de/a/innovation-meets-it-betrieb,3257416

12
Mai 2016

Pressemitteilung: Coordinated Vulnerablity Disclosure Manifesto

Amsterdam, 12.05.2016

Rund 30 Organisationen haben heute das Coordinated Vulnerability Disclosure Manifesto unterzeichnet, in denen sie erklären, das Prinzip eines Point of Contacts zu unterstützen, um IT -Schwachstellen zu berichten. Entweder wurde dieses Vorgehen in den beteiligten Organisationen bereits eingerichtet oder wird in Kürze eingerichtet. Mit dem Manifest erklären die teilnehmenden Organisationen, dass sie die Bedeutung der Bemühungen von Forschern und der Hacker-Community anerkennen, das Internet und unsere Gesellschaft sicherer zu machen. Das Manifest ist eine Initiative von Rabobank und CIO Platform Nederland. Die Unterzeichnung fand während des High Level Meeting Cyber Security in Amsterdam statt, welches vom Ministerium für Sicherheit und Justiz im Rahmen des niederländischen EU-Vorsitzes organisiert wurde.

Coordinated Vulnerablity Disclosure Manifesto signed
Approximately 30 organisations have signed the Coordinated Vulnerability Disclosure Manifesto today, in which they declare to support the principle of having a point of contact to report IT vulnerabilities to and already have this set up in their own organisations, or will do soon. With signing the manifesto, the participating organisations acknowledge the importance of efforts from researchers and the hacker community to make the internet and our society more safe. The manifesto is an initiative of Rabobank and CIO Platform Nederland. The signing took place during the High Level Meeting Cyber Security in Amsterdam, organised by the Ministry of Security and Justice in the context of the Dutch chairmanship of the EU

Over recent years the importance of ICT and the role it plays in our daily lives has grown exponential. With it, the dependence of internet and ICT has grown as well. The potential negative consequences of vulnerabilities in our ICT-systems are also growing. The cooperation between organisations and the cyber security community can be helpful to find and solve these vulnerabilities. The manifesto aims to make all parties more aware of the importance of the cooperation, to make the ICT landscape as save as possible for everybody. The organisations who are signing the manifesto are offering the possibility for outsiders to report the vulnerabilities they have found via a simple procedure.
Wim Hafkamp, Chief Information Security Officer at Rabobank: ‘Customers want to take care of their banking in a save, quick and easy way. Reliability and security of our systems are of fundamental importance to keep the trust of our customers. Via this manifesto we give security researchers and ethical hackers the opportunity to report possible weaknesses to us. Reporters do not have to worry about legal action from our part. On the contrary, reported vulnerabilities will always be taken seriously. We do have some ground rules for this process, as well for the reporter, as for the receiving party. In this way organisations are in permanent dialog with known and unknown cyber security researchers. We are very pleased to make this step today, with approximately 30 organisations. Cooperation and learning from each other is so important in this work of field.’ Ronald Verbeek, Director CIO Platform Nederland: ‘With this manifesto we want to acknowledge the efforts of researchers and the hacker community, as well as emphasize the importance of balance between transparency and time-to-react. On the one hand the public must be informed about newly discovered security leaks. On the other hand the organizations must been given the time to investigate and resolve the weaknesses. Vulnerable parts in systems can cause a lot of damage if they are not dealt with in time; we prefer that these vulnerabilities are reported by well-intended hackers instead of abused by malevolent criminals.‘

Amongst the organisations who have signed are large players in the field of transport, healthcare, energy and banking. Newly interested organisations can still sign the manifesto after today. This initiative will be accommodated by the Global Forum on Cyber Expertise (GFCE). Best Practice documents for implementation are made available by CIO Platform Nederland, based on documents from Coöperatie SURF U.A. More information about this initiative, the manifesto itself and the signatories are on the website of the GFCE: http://www.thegfce.com/initiatives/responsible-disclosure-initiative-eth....
For more information: CIO Platform Nederland, Lydia Kampman, lydia.kampman@cio-platform.nl, 0614031732 Rabobank, Kees Nanninga, kees.nanninga@rabobank.nl, 0302161740

09
Mai 2016

Pressemitteilung: 4. VOICE Jahrestagung: Volles Haus, spannende Inhalte und vorausblickende Mitgliederversammlung

BERLIN, 9. Mai 2016
 
Die 4. VOICE Jahrestagung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Der Veranstalter und die hochkarätigen Sprecher freuten sich an den zwei Kongresstagen über 120 Teilnehmer. Die Gäste des Bundesverbandes der IT-Anwender erlebten spannende Inhalte, gute Workshops und bekamen in der VOICE Mitgliederversammlung einen guten Eindruck über die großen Fortschritte des Verbandes in den vergangenen 12 Monaten.
 
„Wir sind als Verband deutlich vorangekommen -  in der inhaltlichen Arbeit, in unserem Service-Angebot und in unserer Wirkung nach außen“, resümierte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums am Schluss der Mitgliederversammlung. Das Service-Volumen, also das Angebot an die Mitglieder in Form von Special Interest Groups, Services wie Benchmarks und Cyber Security Competence Center, konnte innerhalb von zwei Jahren um mehr als 40 Prozent gesteigert werden. Darüber hinaus führte VOICE im letzten Verbandsjahr mit der Software Asset Management Studie und der CIO Agenda 2016 erstmals zwei inhaltlich hochwertige Studien durch, die auf die Situation der IT-Anwender in Deutschland in Sachen Lizenzpolitik und in Bezug auf ihre Themenprioritäten der nächsten 12 Monate aufmerksam machen. Die Beziehungen zur Bundesregierung, Bundes- und Landesbehörden, zur EU-Kommission und wichtigen Branchenverbänden konnten im vergangenen Jahr deutlich intensiviert werden. Dass diese Beziehungen gelebt werden, lässt sich beispielsweise an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem LKA NRW zum Thema Ransomware ablesen oder an den Keynote-Auftritten von Bundes-CIO Klaus Vitt sowie dem frischgebackenen BSI-Chef Arne Schönbohm auf der VOICE Jahrestagung.
 
Neben den Vertretern der öffentlichen Hand und CIOs aus mittelständischen Unternehmen teilten auch CIOs großer, bekannter Konzerne sowie Analysten von Gartner, Crisp Research und Experton  ihre Erfahrungen mit den Teilnehmern der Jahrestagung.   Zum Beispiel Roland Schütz, Group CIO der Lufthansa; Joachim Reichel, CIO BSH Hausgeräte GmbH, Christian Eigler, CIO der Continental AG oder Michael Müller-Wünsch, Bereichsvorstand Technology bei Otto hielten Vorträge, moderierten oder nahmen an Podiumsdiskussionen teil.
 
„In den kommenden zwölf Monaten werden wir vor allem drei große Themen verfolgen: Operational Excellence, Innovation und Security“, betonte Endres. Die Fähigkeit, leistungsstarke IT-und Prozessinfrastrukturen so zu managen und zu orchestrieren, dass sie 24 x 7 Höchstleistungen bringen, ist nach wie vor keine Selbstverständlichkeit On-Premises nicht und auch nicht in der Cloud. Aber CIOs und CDOs wissen, dass neben dem Betrieb Innovation in Richtung digitale Geschäftsmodelle, Services und Produkte eine immer wichtigere Rolle für ihre Unternehmen und für die Akzeptanz der Enterprise IT spielt. Deshalb will VOICE seine Mitglieder  - die übrigens rund 33 Milliarden Euro IT-Budget und 112 000 IT-Mitarbeiter repräsentieren - in diesem Bereich noch deutlich stärker mit zusätzlichen Angeboten unterstützen. Dass VOICE Security als dritten Konzentrationspunkt gewählt hat, ist für einen verantwortlich handelnden IT-Anwenderverband dagegen schon fast eine Selbstverständlichkeit, angesichts der immer größeren und direkteren Abhängigkeit der Gesellschaft von vernetzten IT-Lösungen.
 
„Wir sind stolz darauf, dass wir eine so effektive Truppe sind“, erklärte VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck.  „Trotz eines nur geringen Personalaufbaus unterhalten wir inzwischen drei Standorte in München, Berlin und Köln. Ich möchte mich außerdem ausdrücklich für die hervorragende inhaltliche Arbeit unserer Mitglieder bedanken. Ihr Input und ihr Engagement machen uns so erfolgreich.“ In den kommenden zwölf Monaten möchte der Bundesverband auch organisatorisch deutlich vorankommen und legt dabei sein Hauptaugenmerk auf Regionalgruppen. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Mitglieder sich auch in ihrer Region eng vernetzen möchten. Dazu dienen die Regionalorganisationen, in denen die örtlichen Mitglieder weitestgehend selbst bestimmen, welche Aktivitäten sie verfolgen. Der Bundesverband unterstützt hier nicht nur inhaltlich, sondern auch organisatorisch“, sagte Storck.
 
Nach dem Event ist vor dem Event. Mit dem VOICE ENTSCHEIDERFORUM am 21. bis 23. September 2016 in Wien wirft bereits die nächste große VOICE-Veranstaltung ihre Schatten voraus. Wie können Unternehmen den digitalen Wandel gestalten? Wie müssen funktionierende Modelle und Methoden beschaffen sein? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen muss der Staat gestalten? Wie lassen sie sich international verankern? Wie können sich die Menschen auf die Digitalisierung vorbereiten oder sich im Zweifelsfall gegen digitale Auswüchse wehren? Diese und andere brennenden Umsetzungsfragen adressiert das VOICE ENTSCHEIDERFORUM.

>> Mehr Infos und Anmeldungen unter: http://www.voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum/
 

05
Apr 2016

Pressemitteilung: VOICE lädt CIOs zum Dialog auf Augenhöhe nach Berlin ein

BERLIN, 5. April 2016

VOICE- Jahrestagung erstmals auch für Nichtmitglieder zugänglich

Am 3. und 4. Mai 2016 findet in Berlin die Jahrestagung des Bundesverbandes der IT-Anwender VOICE e.V. statt. Es werden 150 bis 200 CIOs und  IT-Verantwortliche aus großen und mittelständischen Unternehmen erwartet. Erstmals lädt der Verband auch Nichtmitglieder zu der hochkarätig besetzten Veranstaltung ein. Die Jahrestagung bietet eine spannende Mischung aus Vorträgen und interaktiven Arbeitsformaten.

Unter dem Motto „IT drives Business?! – zum Innovation Leader mit Operational Excellence” lädt der Verband erstmalig auch Nichtmitglieder ein, um gemeinsam zentrale Themen der CIO Agenda 2016 und der Digitalen Transformation zu beleuchten und zu diskutieren. „Wir möchten unabhängig von der Mitgliedschaft in VOICE CIOs und IT-Verantwortliche aus dem DACH-Raum in intensiven Dialog bringen. Damit sie in vertraulicher Atmosphäre sprechen und Best Practices austauschen können, laden wir bewusst ausschließlich Anwender ein. Die Teilnehmer schätzen diesen Dialog auf Augenhöhe sehr“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.

Die Eröffnungs-Keynote  des 1. Konferenztages hält Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Den 2. Tag der Jahrestagung eröffnet Bundes-CIO und Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, Klaus Vitt. Neben diesen beiden Keynotes diskutieren CIOs von Allianz, BSH Hausgeräte, Lufthansa, Tollcollect und  Flixbus gemeinsam mit Analysten von Crisp Research und Experton aktuelle IT-Trends und erklären, wie Sie mit Innovation, Security, IT Organisation oder Software Asset Mangement in Zeiten der Digitalen Transformation umgehen.

Außerdem berichtet Professor Manfred Hild, Chef des Forschungslabors Neurorobotik, über Fortschritte in seiner Disziplin und stellt seinen Roboter Myon vor.  Schließlich erfahren die Teilnehmer von Klaus-Peter Fett, Head of Innovation and Collaboration @ Google Work, wie die Innovationskultur bei Google funktioniert. Darüber hinaus finden Workshops zur Innovationskultur sowie eine Podiumsdiskussion über die aktuellen IT-Trends statt. Darüber hinaus warten neueste technische Gadgets wie „My Body Gesture Control“ und Drohnen darauf, ausprobiert zu werden. Weitere Infos und die komplette Agenda finden Sie unter: www.voice-ev.org/jahrestagung

Kurzinfo:
4. VOICE Jahrestagung am 03. und 04. Mai 2016
Berlin, Hotel Mövenpick
Kostenbeitrag: 550,00 € zzgl. MwSt.
Anmeldung und Rückfragen unter: Tel.: +49 30 20 48 964 70 oder per Mail: jahrestagung@voice-ev.org
(Die Konferenz ist ausschließlich für CIOs und IT-Verantwortliche von Anwenderunternehmen zugänglich.)

18
Mär 2016

Pressemitteilung: VOICE zieht positives CeBIT-Fazit

HANNOVER CeBIT 18. März 2016

VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. zieht ein positives Fazit der CeBIT 2016. Zum Stand in Halle 4 kamen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr. Das Programm "IT Applied" stieß auf großen Zuspruch. Mit der Präsentation der Ergebnisse der VOICE eigenen Studien CIO Agenda und Zufriedenheitsindex Lizenzpreisgestaltung konnte der Anwender-Verband starke inhaltliche Akzente setzen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe“, erklärte VOICE-Vorsitzender Dr. Thomas Endres. „Nach einem verhaltenen Beginn am Montag entwickelte sich die Zahl unserer Gäste sehr positiv. Wir freuen uns besonders, dass nicht nur VOICE-Mitglieder den Weg zu uns gefunden haben, sondern auch IT-Entscheider, die großes Interesse an unserem CeBIT-Programm "IT Applied" und unseren Verbandsinhalten gezeigt haben.“

Die von VOICE präsentierte CIO Agenda sorgte für rege Diskussion. Mit den Themenprioritäten Availability, Security und Enterprise Collaboration wichen die Ergebnisse zum Teil erheblich von den Resultaten vergleichbarer Analysten- und Anbieterstudien ab. Entscheider aus Anwenderunternehmen beurteilen Trends realistischer und sehen den Weg, den sie noch zu gehen haben, bis Themen wie Cloud oder Machine to Machine Communication tatsächlich in ihrem Unternehmens-Alltag angekommen sind, so der Tenor der anschließenden Diskussion. „Die Anwender-Community sieht sich durchaus als Gestalter und Treiber von Innovationen, sie weiß aber auch, dass es erheblicher Umsetzungskompetenz bedarf“, kommentierte Endres.

Wie kritisch Anwender die Preisgestaltung der Software-Anbieter sehen, offenbarte der erstmals von VOICE vorgelegte Zufriedenheitsindex Lizenzpreisgestaltung. Die großen Anbieter schnitten durch die Bank unterdurchschnittlich ab. „Die Lizenzpolitik muss einfacher und transparenter werden. Die Anbieter sollten vor allem in Bezug auf Cloud Computing einfachere und preisgünstigere Alternativen zur bisherigen Lizenzpolitik entwickeln. Das Software Asset Management droht sonst noch aufwendiger zu werden“, warnte Endres. „Die Resultate rufen förmlich nach einer konstruktiven Diskussion mit den Lizenzgebern, in die wir gern auf unseren Veranstaltungs- und Forumsformaten einsteigen.“

Richtung CeBIT-Veranstalter betonte Endres, die Bedeutung der Messe als Treffpunkt für die gesamte IT- und Digitalisierungsszene in Deutschland: „Es gibt nach wie vor keinen anderen Platz in Deutschland und in Europa, an dem man an einem Ort in so kurzer Zeit, so viele hervorragende Gesprächspartner findet.“

17
Mär 2016

Pressemitteilung: VOICE-Umfrage: Anwender lehnen Preisgestaltung der Software-Anbieter ab

HANNOVER CeBIT 17. März 2016
 
In dem von VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. erstmals erstellten Zufriedenheitsindex Lizenzpreisgestaltung schneiden die großen Software-Anbieter schlecht bis sehr schlecht ab. Auf einer Skala von "Vollkommen unzufrieden" (0) bis "Absolut zufrieden" (10) schnitten bis auf eine Ausnahme sämtliche genannten Anbieter deutlich unterdurchschnittlich ab. Das Gros von Ihnen liegt zwischen 3 und 4 Indexpunkten.

Besonders schlecht schnitt in der Bewertung der Anwender SAP ab. Im Bereich Data Warehouse/ BI erreichten die Walldorfer lediglich 2,46 Indexpunkte. Doch auch die Preise der anderen stoßen keineswegs auf Zustimmung. So wurde Microsoft im CRM-Bereich nur mit 2,75 Punkten bewertet. Auch  andere Branchengrößen wie Oracle, IBM und Adobe bekleckerten sich nicht mit Ruhm. Der CAD-Anbieter Autocad wurde mit 4  Punkten etwas besser bewertet. Das obere Ende der Zufriedenheitsskala erreicht der Security-Anbieter Kaspersky mit 6,6 Indexpunkten – allerdings nur ein relativer Erfolg.  Wirklich zufrieden mit der Lizenzpreispolitik der Anbieter scheinen die Befragten nicht. (siehe Grafik)
An der Befragung beteiligten sich 63 Anwender, die meisten von Ihnen (45%) mit einem IT-Budget zwischen 2 und 49 Millionen Euro. 24 Prozent der Teilnehmer geben für IT pro Jahr zwischen 50 und 200 Millionen Euro aus und rund 4 Prozent kostet die IT mehr als eine Milliarde Euro pro Jahr.

Der Ärger der Anwender über die Preisgestaltung ist verständlich. Schließlich geben 70 Prozent von ihnen zwischen 10 und 30 Prozent ihres IT-Budgets nur für Software-Lizenzen aus. Bei einem IT-Budget von 50 Millionen Euro wären das stolze fünf bis 15 Millionen Euro.

„Zwar steigen die IT-Budgets in diesem Jahr wieder moderat an, aber wenn man bedenkt, wie groß neben Personal und Equipment-Aufwänden der fixe Kostenblock ist, den Anwender jährlich zu tragen haben, bleibt nur wenig Raum für Innovation. Die Kosten für die bereits eingesetzten Applikationen lassen Anwendern kaum Bewegungsspielraum“, erklärt VOICE-Service-Leiter Patrick Quellmalz.

Zumal sich im Bereich Cloud Computing, das den Marketing-Versprechen zufolge die Kosten zumindest flexibilisieren, wenn nicht sogar senken soll, keine anwenderfreundlichere Lizenzpreispolitik der Anbieter abzeichnet. Quellmalz: „Auch im Cloud-Umfeld bleibt die Preispolitik der Anbieter extrem komplex und undurchsichtig. Mehr Einfachheit und Transparenz wären dringend geboten.“

Deshalb fordert VOICE:
·        Einfache und transparente Lizenzbestimmungen sowie –metriken
·        Einbeziehung der Anwender in die Diskussion über neue Lizenzmodelle
·        Bessere Dokumentation und kostenfreies Bereitstellen detaillierte Lizenzinformationen

 „Wir fordern die Anbieter dringend auf, hier ihren Beitrag zu leisten. Die digitale Transformation und der Umstieg auf Cloud-Lösungen verlangen den Anwendern ohnehin schon sehr viel ab. Deshalb würden sie eine einfachere und fairere Lizenzpolitik der Anbieter sehr begrüßen“, sagte Quellmalz.

16
Mär 2016

Pressemitteilung: CIO Agenda: Budgets steigen; Fokusthemen sind Availability, Security und Collaboration

HANNOVER CeBIT 16. März 2016
 
VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. stellt auf der CeBIT seine CIO Agenda vor. Demnach steigen bei 39 Prozent der befragten Unternehmen die IT-Budgets in diesem Jahr zum Teil um über 10 Prozent an. Ihr Hauptaugenmerk setzen die CIOs auf die Themen Availability, Security und Collaboration. 

Für die VOICE CIO Agenda wurden rund 80 mittlere und große deutsche Anwenderunternehmen aus verschiedenen Branchen befragt. Ihr durchschnittliches IT-Budget liegt der Untersuchung zufolge bei 2,8 Prozent vom Gesamtumsatz. Bei 30 Prozent von Ihnen steigen die Budgets in diesem Jahr um bis zu zehn Prozent, neun Prozent gaben einen Anstieg von über 10 Prozent an. 44 Prozent erklärten ihre Ausgabenpläne für stabil und nur bei 13 Prozent werden die IT-Ausgaben sinken. Vier Prozent machten keine Angaben. „Der Anstieg der Budgets ist erfreulich auch weil akuter Handlungsbedarf in Sachen Digitalisierung besteht“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. „In der Vergangenheit haben wir schon deutlich schlechtere Entwicklungen erlebt. Eingedenk der Produktivitätsfortschritte, die die Enterprise jedes Jahr erzielt, dürfte uns die diesjährige Entwicklung deutlich mehr Spielraum geben als in den Vorjahren. Allerdings hat die Enterprise IT in den kommenden Jahren auch große Herausforderungen zu meistern. Von daher bleibt das Geld wie immer knapp und muss bewusst investiert werden.“

Die von den befragten VOICE-Mitgliedern priorisierten Themen sind zum Teil andere als die von Herstellerseite und Analysten propagierten Topics. Die VOICE CIOs erklärten Availability, Security und Collaboration zu ihren Top-Themen. Eine vergleichbare Befragung des IT-Anbieter-Verbandes Bitkom von Anfang des Jahres wies Security, Cloud Computing und M2M Communications als Top-Prioritäten der Befragten aus. „Dass Security in Zeiten der Digitalisierung und dem Zusammenwachsen von physischer und digitaler Welt höchste Aufmerksamkeit verdient, ist offensichtlich und zeugt davon, dass sich die IT-Macher ihrer Verantwortung gegenüber ihren Unternehmen und ihren Kunden absolut bewusst sind“, kommentierte Endres.

Das Thema Availability sei aus Anwendersicht ebenfalls nicht überraschend. Für CIOs zählt einfach beides: Die Verfügbarkeit der Systeme, gleichgültig auf welcher Technologie sie basieren, sei einfach eine Grundvoraussetzung, die von der Enterprise zwingend erfüllt werden müsse. „Das ist neben der Innovation eine wesentliche Basis für das Funktionieren der Unternehmen. Das gilt übrigens auch für neue, innovative Lösungen. Sind sie nicht 24 X 7 verfügbar, werden sie nicht akzeptiert. Deshalb gehören für VOICE Innovation und Operational Excellence sehr eng zusammen.“

Auch Enterprise Collaboration werten die Befragten als sehr wichtig. „Gute Collaboration-Lösungen helfen uns, die Zusammenarbeit zwischen IT und Business zu stärken“, sagte Endres. Die Betonung der digitalen Zusammenarbeit wertet Endres auch als Indiz dafür, dass sich Enterprise IT sich zunehmend Richtung Gesamtunternehmen orientiert. „Unsere Mitglieder wissen schon lange, dass sich Enterprise IT längst nicht mehr allein im Rechenzentrum abspielt. Sie machen immer bessere Angebote, um Businessseite und Fachabteilungen einzubinden.“

Die VOICE CIO Agenda zeigt allerdings nicht nur einzelne Themenprioritäten der IT Verantwortlichen auf. Sie verdeutlicht auch, welche Topics die Beschäftigung mit den Top-Themen nach sich ziehen. So bilden sich Themen-Cluster, die sinnvoll gemeinsam oder zeitnah bearbeitet werden. Zum Beispiel gehören für die Befragten zum Themenfeld Data Scientist Bereiche wie Internet of Things, Risk Based Security, Wearable User Interface und Digital Security. Zum Topic Collaboration gehört laut Befragten auch das Thema Availability. „Diese Cluster geben unseren Mitgliedern zusätzliche Orientierung, die sie bei den vielfältigen Aufgaben, denen sie gegenüberstehen, sicher hilfreich finden“, freut sich Endres.

09
Mär 2016

Pressemitteilung: Gemeinsame Pressemitteilung von VOICE e.V., dem Landeskriminalamt NRW, der Staatsanwaltschaft Köln und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

BERLIN, 9. März 2016

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (Cybercrime-Kompetenzzentrum), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Staatsanwaltschaft Köln (Zentralstelle und Ansprechpartner Cybercrime Köln, ZAC) sowie VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. teilen mit:

Krankenhäuser, Stadtverwaltungen und andere Behörden, Hochschulen, Unternehmen und Vereine – sie alle sind aktuell von Cyberangriffen bedroht, die Anlass zur Besorgnis geben. „Wir stellen derzeit eine qualitative Veränderung solcher heimtückischer Angriffe fest“, so Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen. Erstmals sind auch für das Gemeinwohl wichtige Infrastrukturen so betroffen, dass ganze IT-Systeme abgeschaltet werden mussten. Uwe Jacob weiter: „Wenn ein Krankenhaus die Notfallversorgung einstellen und Operationen verschieben muss, wenn eine Stadtverwaltung keinen Zugriff mehr auf ihre Daten hat oder auch Unternehmen in ihrer Existenz bedroht sind, dann macht mir das große Sorgen“. Die Systeme wieder sicher zu machen, ist auch deshalb schwierig, weil die Schadsoftware sich alle Rechte in einem System verschaffen und damit die Kontrolle übernehmen kann.

Sind Schäden durch solche Angriffe entstanden, sollten Betroffene unbedingt Strafanzeige bei der Polizei erstatten. Für Unternehmen, Behörden und andere Institutionen ist bei solchen Angriffen entschlossenes und schnelles Handeln erforder¬lich. Die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen steht daher seit fünf Jahren als kompetenter Ansprechpartner rund um die Uhr zur Verfügung.

Erst die Erstattung einer Strafanzeige ermöglicht die Verfolgung und Aufklärung der Straftaten. Dabei handelt es sich ihrer Natur nach regelmäßig um erhebliche Delikte. So begehen etwa Verbreiter von sogenannter „Ransomware“, also Schadsoftware, die Nutzdaten verschlüsselt und für deren Freigabe ein „Lösegeld“ fordert, nicht nur eine Computersabotage, sondern unter anderem auch eine Erpressung, die im Fall von gewerbs- oder bandenmäßiger Begehung mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft wird.

Die seit Januar 2014 bei der Staatsanwaltschaft Köln eingerichtete ZAC Köln gewährleistet durch ihre technische und rechtliche Spezialisierung die Effektivität der Strafverfolgung auch in komplexen Cybercrimeszenarien.

Unternehmen, Behörden und Institutionen sind wegen der stetig steigenden Qualität der Cyberangriffe angehalten, bereits im Vorfeld eines Angriffs eine Krisenstrategie zu entwickeln, die auch die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden berücksichtigt. Die ZAC Köln steht als Ansprechpartner bei der Ausgestaltung einer individuellen Cybercompliancestrategie zur Verfügung. Dadurch können die Strafverfolgungsbehörden im Ernstfall Geschädigte noch wirksamer unterstützen und Täter zur Verantwortung ziehen.

Verschlüsselungs-Trojaner (Ransomware) existieren in unzähligen Varianten und werden in der Regel sehr breitflächig zigtausend- oder millionenfach verteilt. Die Schadsoftware unterläuft durch Täuschungsmaßnahmen den Virenschutz, verschlüsselt verschiedene Dateien und richtet so unmittelbaren Schaden bei den Betroffenen an. Dabei wird Kryptographie eingesetzt, die dem Stand der Technik entspricht. Somit sind die Chancen gering, die Verschlüsselung brechen zu können. „Die IT-Sicherheitsvorfälle der letzten Wochen zeigen, wie abhängig unsere Gesellschaft von Informationstechnologie ist und welche Auswirkungen ein Cyber-Angriff auf die Verfügbarkeit Kritischer Infrastrukturen haben kann. Krankenhäuser sind aufgrund ihrer herausragenden Bedeutung für das Wohlergehen der Bevölkerung ein wichtiger Teil der Kritischen Infrastrukturen und sollten daher die potenziellen Risiken für die Funktionsfähigkeit ihrer Prozesse kennen und diesen durch geeignete Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion begegnen“, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Anwenderunternehmen nehmen Cybersecurity und Cybercrime ernst. Durch das Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt – zum Beispiel durch Fahrzeuge, die direkt mit dem Internet verbunden sind – steigt nicht nur das Risiko eines Cyberangriffs, sondern auch die möglichen Schäden werden deutlich gravierender. Neben der aktuellen und in vielen Varianten auftretenden Erpressungssoftware erwarten Anwenderunternehmen gezielte und komplexe Angriffsarten, die sie unter Umständen erst spät entdecken. „Es gibt inzwischen Angriffe, in denen die eingeschleuste Malware erst nach einigen Monaten aktiv wird. So hat sie die Chance, in jede Sicherungskopie zu gelangen. Wenn sie dann aktiv wird, ist es für ein Unternehmen sehr aufwendig, seine verseuchten Daten durch eine saubere Kopie von Altdaten zu ersetzen“, berichtet Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. 

Um der wachsenden Bedrohung durch Cybercrime zu begegnen, müssen gerade auch mittelständische Unternehmen zum Teil massiv investieren: In die Sensibilisierung von Mitarbeitern und Management, in Technologie und in organisatorische Maßnahmen. Extrem hilfreich ist auch die Bündelung der Kräfte. Unternehmen sollten sich gezielt vernetzen, sich über neue Angriffsarten, aktuelle Angriffswellen (wie zurzeit Ransomware) und über Erfolge oder Misserfolge von Abwehrstrategien systematisch austauschen. Als reiner Anwenderverband bietet VOICE zum Beispiel seinen Mitgliedern diesen systematischen Erfahrungsaustausch im Cyber Security Competence Center an.

Die aktuellen Herausforderungen der Cybercrime können nur gemeinsam bewältigt werden. Im Hinblick auf die neue Qualität der Angriffe, muss jeder Akteur jetzt seinen Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit und zur Bekämpfung der Cybercrime leisten. Wir arbeiten deshalb eng zusammen, verstärken unsere Netzwerke durch eine enge Kooperation und gemeinsame Aktionen. Ein besonderes Anliegen ist es uns, über die aktuellen Gefahren, die Schutzmöglichkeiten sowie die wichtigen Maßnahmen nach einem erfolgreichen Cyberangriff aufzuklären.

„Alle sind persönlich gefordert und das ist insbesondere die Aufgabe des Spitzenmanagements, der Oberbürgermeister und der Behördenleiter. Sie müssen Ihr Unternehmen, Ihre Behörde, Ihre Organisation und die Bürgerinnen und Bürger vor Schaden bewahren. Damit können wir nicht warten. Es ist höchste Zeit, jetzt die notwendigen Maßnahmen einzuleiten.“ fordert Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen.

07
Mär 2016

Pressemitteilung: CeBIT 2016: Wer nicht hingeht, verpasst viel

BERLIN, 7. März 2016

Stand Halle 4/A72

Die CeBIT hat sich in den letzten Jahren stark verändert – zum Positiven. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 setzt der Veranstalter sehr viel stärker auf Dialog zwischen Anbieter und Anwendern und unterstützt beim Agenda-Setting. Von der Veranstaltung gehen wichtige Diskussionsimpulse aus. VOICE unterstützt diese Ausrichtung mit ihrem hochkarätigen Veranstaltungsprogramm „IT Applied“.

Messen spiegeln – im Messeland Deutschland ganz besonders – einen Markt und zwar inklusive der beteiligten Spieler, Produkte, Technologien, Trends und Anwendungsmöglichkeiten. Das ist und bleibt selbstverständlich auch Aufgabe der CeBIT. In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0, Data Analytics, Mobile, Cloud Computing und der Durchdringung aller Lebensbereiche mit digitaler Technologie erwachsen einer Weltleitmesse für IT allerdings auch neue Aufgaben.

„Sie muss den Markt nicht nur spiegeln, sie muss ihn auch ein Stück weit treiben. Das kann sie, wenn sie ausreichend Kommunikationsmöglichkeiten schafft und beim Agenda-Setting hilft“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Die in den letzten Jahren eingeführten beziehungsweise modernisierten Formate wie Global Conferences, Scale 11, Rock the Blog oder The Loft zeigten, wie gut der Veranstalter diese Aufgaben wahrnimmt. „Die Messe befördert den Dialog zwischen Anwendern und Anbietern. Auch die gesellschaftlichen Entwicklungen, die von der Digitalisierung ausgelöst werden, kommen auf der Messe zur Sprache. Die Politik nimmt regen Anteil an dem Dialog. Außerdem zeigt die CeBIT Beispiele für den gelungenen, zukunftsweisenden und wirtschaftlichen Einsatz von Technologien und Lösungen“, lobt Endres.

VOICE unterstützt den so wichtigen Dialog zwischen allen Beteiligten. In seinem CeBIT-Programm „IT Applied“ vom 14. März bis 18. März lädt der Bundesverband der IT-Anbieter seine Mitglieder, interessierte Messebesucher, Anbieter und die Politik ein, den spannenden Vorträgen zuzuhören und sich an den interaktiven Diskussionsformaten zu beteiligen. In seiner Eröffnung der VOICE-Veranstaltung wird Dr. Thomas Endres am Montag um 13.00 Uhr zum Beispiel auf die CIO-Agenda eingehen. Die Befragung der VOICE-Mitglieder hat einige überraschende Ergebnisse zutage gefördert: Sie ziehen - was die Priorisierung von Trends angeht - zum Teil andere Schlüsse als Branchen-Analysten vermuten würden.

Ein Beispiel für die Dialogorientierung von IT Applied ist die Podiumsdiskussion Smart Data am Dienstag um 14.00 Uhr. Hier diskutieren Vertreter von VOICE mit Abgesandten aus Politik und Wissenschaft über Potenziale und Herausforderungen der eingesetzten Technologien. Daneben gibt es Workshops wie der ebenfalls am Dienstag stattfindende Workshop „Ideation + Prototyping“. Dort wird erlebbar, wie Unternehmen vom ersten Brainstorming sehr schnell zu einer funktionierenden App kommen.

„Das sind einige Beispiele aus unserem Programm. Wir sind davon überzeugt, dass wir Mitgliedern und Messebesuchern damit sehr konkrete und anwendbare Informationen präsentieren und gute Diskussionsgrundlagen schaffen“, betont Dr. Thomas Endres. „Wer nicht zur CeBIT geht oder den VOICE Stand nicht besucht, der verpasst einiges.“

Mehr Infos zum CeBIT-Programm von VOICE finden Sie hier: http://voice-ev.org/cebit

26
Feb 2016

Pressemitteilung: VOICE-Thementag Cyber-Security auf der CeBIT: Ist die IT sicher – oder zahlen Sie schon?

BERLIN, 26. Februar 2016

Stand Halle 4/A72

IT-Security gehört zu den Topthemen von IT-Verantwortlichen – nicht erst seit Lösegeldforderungen von Cyber-Kriminellen. Gefahr für IT-Systeme droht auch und vor allem durch Digitalisierung, Internet of Things und Industrie 4.0, denn es kommunizieren heute nicht nur Menschen, sondern auch Dinge miteinander. Zur Absicherung nötig ist eine präventive Cybersicherheitskultur. VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. stellt das brisante Thema am Mittwoch, den 16.03.2016 auf der CeBIT in den Fokus.

„Mit dem Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt im Internet der Dinge können Exploits und Hackerattacken in Kürze katastrophale Wirkungen erzielen. Jeder IT-Verantwortliche und jeder Top-Manager muss sich um IT-Security intensiv kümmern. Wir von VOICE fordern bereits seit langem, dass auch die Anbieterschaft mehr Verantwortung übernimmt, aber wir Anwender müssen in Sachen Sicherheit ebenfalls mehr tun – und nicht aus Neugier jeden Anhang einer Mail aufmachen“, erklärt Thomas Rössler. Der „Pate“ des Thementages Security ist Vorstandsmitglied  bei VOICE und verantwortet als Leiter die gesamte IT der Stadtwerke Gießen AG.

„Als Energieversorger und Betreiber einer immer stärker digitalisierten kritischen Infrastruktur sind wir gezwungen, ein entsprechendes IT-Sicherheitsmanagement aufzubauen und dieses zertifizieren zu lassen. Speziell kleine und mittelständische Energieversorger stehen durch den hohen Aufwand, den immer weiter steigenden technischen und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden, vor einer riesigen Herausforderung“, gibt Rössler zu.  Einige der Herausforderungen: Altsysteme, die seit Jahren im Einsatz sind, Einbindung zahlreicher weiterer Geräte und immer enger werdende Verflechtung der Systeme.

Rössler nennt ein Beispiel, wo in seiner Welt  unter anderem Gefahren lauern: „Sowohl Fernauslesen, als auch bei der Steuerung intelligenter Messsysteme und Netze,  beim Smart Metering und den Smart Grids, gibt es viele Schnittstellen, über die Kriminelle in Systeme eindringen könnten. Diese Wege, ebenso wie die zahlreichen Apps und die immer beliebter werdenden verschiedensten Smart-Home Devices müssen gesichert werden – und das ist keine triviale Aufgabe für IT-Sicherheitsexperten und in Sachen Compliance. Hier gibt es viel zu tun.“

Weitere Highlights der IT Applied genannten CeBIT-Veranstaltung von VOICE e.V. am Mittwoch sind ein Erfahrungsbericht aus dem Cyber Security Competence Center von VOICE, ein Bericht zu den neuesten Angriffsformen und ein Vortrag des LKA Nordrhein-Westfalen über spektakuläre Security-Vorfälle des vergangenen Jahres. Dabei wird unter anderem Krimimalhauptkommissar Andreas Bruns vom VOICE-Partner LKA NRW zu Wort kommen. Aus der Arbeit des Cybercrime-Kompetenzzentrums berichtet er über "Aktuelle Entwicklungen des Cybercrime". Dr. Alexander Duisberg von Bird & Bird informiert, wie  "Sicherheit über vertragliche Aspekte“ erhöht werden kann, und ein Vertreter des Kompetenznetzwerks Trusted Cloud erklärt den "Weg zur vertrauenswürdigen Cloud-Lösung für den Mittelstand".

Der Security-Tag am Mittwoch, 16.03. 2016, im Überblick: "Aufbau einer präventiven Cybersicherheitskultur"

  • 13.00 Uhr: Begrüßung durch Thomas Rössler, Mitglied des Präsidiums VOICE e.V./ Stadtwerke Gießen AG
  • 13.10 Uhr: "Sicherheit über vertragliche Aspekte erhöhen" - Dr. Alexander Duisberg, Bird&Bird LLP
  • 13.30 Uhr: "Security Awareness & Compliance" - Manfred Tubach, usd AG
  • 14.15 Uhr: "Aktuelle Entwicklungen der Cybercrime" - Andreas Bruns, LKA NRW
  • 15.30 Uhr: "Der Weg zur vertrauenswürdigen Cloud-Lösung für den Mittelstand" - Thomas Niessen, Kompetenznetzwerk Trusted Cloud
  • 16.00 Uhr: "Erfahrungsbericht CSCC" - Dr. Jürgen Sturm, ZF Friedrichshafen AG

Über das komplette Wochenprogramm können Sie sich unter http://www.voice-ev.org/cebit informieren.

10
Feb 2016

Pressemitteilung: VOICE gründet ergebnisorientiertes Entscheiderforum

BERLIN, 10. Februar 2016

Vom 21. bis 23. September 2016 treffen sich Entscheidungsträger aus IT-Anwender und IT-Anbieterunternehmen sowie aus Politik, Wissenschaft und Start-ups zum ersten VOICE ENTSCHEIDERFORUM in Wien. Das neue Format in der deutschsprachigen Konferenzszene versteht sich als ergebnisorientierte Arbeitsplattform mit Konferenz und unterjährigen Meetings. Die Entscheidungsträger erarbeiten gemeinsam Lösungswege und politische Forderungen im Umfeld der Digitalisierung.

Organisiert und gestaltet wird das VOICE ENTSCHEIDERFORUM von VOICE, dem Bundesverband der IT-Anwender und heise Events. Das Forum in Wien trägt die Überschrift "Innovation meets Operational Excellence: IT Applied". Dabei setzen die Konferenzmacher vor allem auf die Schwerpunkte:

•    Innovation & Disruptive Technologies
•    Operational Excellence
•    Process Technology Drivers

Weitere Themen sind Digital Security, Governance der Digitalisierung sowie gesellschaftliche Fragen, die im Zusammenhang mit der Digitalisierung beantwortet werden müssen.

Zu diesen Themen organisieren sich Arbeitsgruppen, die in Wien ihre jeweiligen Fragestellungen erörtern, Szenarien dazu entwickeln und Lösungswege vorschlagen. Die Arbeitsgruppen werden von Beiräten geleitet, die sich unter anderem aus CIOs von Siemens, RWE oder dem TÜV sowie hochrangigen Professoren zusammensetzen. Aus den Ergebnissen leiten sich To-Do´s für Anbieter, Anwender, Politik und Wissenschaft ab. Diese werden zunächst von den Gruppen diskutiert und später vom gesamten ENTSCHEIDERFORUM bewertet sowie von den Arbeitsgruppen weiterbearbeitet. 

Ziel der Arbeitsplattform ist es, ein Entscheider-Netzwerk zu etablieren, das die Ergebnisse marktgestaltend umsetzt. „Jeder weiß, dass die Digitalisierung von Unternehmen und Gesellschaft nur funktionieren kann, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten - Anwender, Anbieter, Unternehmen, Wissenschaft und Politik. Dazu will das VOICE ENTSCHEIDERFORUM einen möglichst großen Beitrag leisten“, erklärt der Vorstand des VOICE-Präsidiums Dr. Thomas Endres.

Mit dem Auftakt in Wien soll gleichzeitig ein unterjähriger Kommunikationsprozess angestoßen werden, in dessen Verlauf sich die Mitglieder der Arbeitsgruppen untereinander und mit anderen Gruppen austauschen. Dafür sind physische Meetings, virtuelle Treffen und der Austausch über eine interaktive Online-Plattform geplant.

„Mit unseren hochkarätigen Beiräten als Treiber und Unterstützer der Arbeitsgruppen ist der regelmäßige inhaltliche Austausch der Arbeitsgruppen untereinander gewährleistet. Das paritätisch aus Industrie, Wissenschaft und Anwender-Unternehmen besetzte Präsidium des ENTSCHEIDERFORUM hilft uns dabei, die Bedürfnisse und Interessen der verschiedenen Gruppen zu berücksichtigen“, erklärt Gisela Strnad, Leiterin heise Events.

Weiter Informationen zum VOICE ENTSCHEIDERFORUM  finden Sie unter www.voice-ev.org/veranstaltungen/entscheiderforum/

03
Feb 2016

Pressemitteilung: VOICE wertet Privacy Shield Abkommen als Safe-Harbor-Nachfolger mit Potenzial

BERLIN, 3. Februar 2016

VOICE-Bundesverband der IT-Anwender e.V. sieht das neue Abkommen grundsätzlich positiv, mahnt aber größtmögliche Transparenz der vereinbarten Standards an und empfiehlt, Binding Corporate Rules und EU-Standardvertragsklauseln weiterhin als Safe-Harbor-Ersatz zu erlauben.

In dem Bemühen, möglichst schnell nach dem Ende des Safe Harbor Abkommens wieder für Rechtssicherheit im transatlantischen Datenaustausch zu sorgen, haben sich EU-Kommission und USA auf das sogenannte EU-US-Privacy Shield geeinigt. „Privacy Shield geht einen deutlichen Schritt über Safe Harbor hinaus, weil das Handeln der Unternehmen überprüft werden soll, es Beschwerdestellen gibt und sich die amerikanischen Geheimdienste offenbar Mäßigung auferlegt haben“, betonte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums.

Wenn EU-Parlament und die Vertreter der Einzelstaaten zustimmen, herrscht mit Inkrafttreten des Abkommen wieder Rechtssicherheit im transatlantischen Datenaustausch. „Das begrüßen wir sehr. Es ist wichtig für unsere Unternehmen und wichtig für den Digital-Markt in Europa. Voraussetzung ist allerdings, dass die Regeln, an die sich die US-Unternehmen halten sollen, den Unternehmen und Bürgern der EU komplett zugänglich sind.“ Endres wies auch darauf hin, dass die Vereinbarung nur dann funktionieren kann, wenn auch das EU-US-Datenschutzrahmenabkommen (Umbrella Agreement) vom US-Kongress beschlossen wird. Außerdem müsse die Artikel-29-Datenschutzgruppe noch gehört werden. Er bezeichnete Privacy Shield als einen guten Beginn, in dem Prozess, die transatlantischen Datenbeziehungen künftig auf Augenhöhe zu regeln. „Das Abkommen muss jetzt mit Leben gefüllt werden und die amerikanische Regierung muss zeigen, dass sie Europas Datenschutzinteressen als gleichberichtigt betrachtet.“

02
Feb 2016

Pressemitteilung: Die VOICE-Themen auf der CeBIT: Digitalisierung, Security, Asset Management, E-Skills – und die CIO Agenda 2016

BERLIN, 2. Februar 2016

Stand Halle 4/A72

VOICE e.V. blickt voller Optimismus auf die kommende CeBIT. Der Bundesverband der IT-Anwender präsentiert sich mit einem überarbeiteten Standkonzept und bietet sich als Austauschplattform an, auf der sowohl die großen Trendthemen als auch die Alltagsherausforderungen der Enterprise IT veranschaulicht und diskutiert werden. Der Verband stellt vier Themen in den Fokus: Digitalisierung, Security, Asset Management und E-Skills. Außerdem präsentiert er die CIO-Agenda 2016.

„Die CeBIT verspricht in diesem Jahr besonders spannend zu werden, für uns als Anwenderunternehmen, aber auch für die Anbieterschaft. 2016 wird ein Umsetzungsjahr. In solchen Zeiten muss jeder liefern. Die einen müssen beweisen, dass ihre Produkt- und Service-Ideen funktionieren und die anderen wollen zeigen, dass sie aus den neuen Technologien und Anwendungen Business-Nutzen ziehen können“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. „Auf der weltgrößten IT-Messe lässt sich hervorragend zeigen, wo wir alle miteinander stehen.“

Entsprechend pragmatisch und strukturiert ist die in Thementage unterteilte VOICE-Agenda für die CeBIT aufgebaut. Am Montag und Dienstag stehen verschiedene Facetten des Themas Digitalisierung im Fokus, am Mittwoch dreht sich alles um Cyber-Security, am Donnerstag um Software-Asset-Management sowie Sourcing und am Freitag um E-Skills. Für jedes Thema übernimmt ein VOICE-Präsidiumsmitglied die Patenschaft.

CIO Agenda 2016

Dr. Endres hat die Patenschaft für den Themenblock Digitalisierung und Big Data am Montag übernommen. In seiner Keynote wird er unter anderem die Ergebnisse der VOICE-Umfrage CIO Agenda 2016 vorstellen. Daran beteiligten sich 80 große und mittelgroße Unternehmen. Ein Ergebnis vorab: Das durchschnittliche IT-Budget der befragten Unternehmen liegt 2016 bei 2,8 % des Umsatzes. 30 Prozent rechnen mit einem Anstieg ihres Ausgabenvolumens von bis zu 10 Prozent.

Weitere 9 Prozent rechnen sogar mit einem höheren Plus. Bei 44 Prozent der Befragten verändert sich das IT-Budget nicht. Lediglich 13 Prozent fürchten sinkende Ausgabenvolumina. „Auf der einen Seite ist es ermutigend, dass die IT-Budgets bei mehr als ¾ der Unternehmen in diesem Jahr nicht sinken werden. Angesichts der gewaltigen Aufgaben, die von der IT im Zuge der Digitalisierung bewältigt werden müssen, scheinen allerdings etliche Unternehmensführer die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt zu haben“, kommentiert Endres.

Weitere Höhepunkte des Programms am Montag stellen die Vorträge großer Anwenderunternehmen dar, die ihre Digitalisierungserfahrungen schildern. Außerdem wird Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer des Business Application Research Center (BARC) die Ergebnisse der jüngsten Big Data-Studie präsentieren, an der sich unter anderem auch VOICE-Mitglieder beteiligten.

Ebenfalls um Digitalisierung geht es am Dienstag. Dr. Andreas Rebetzky, der die Patenschaft für diesen Themenblock übernommen hat, empfiehlt die Teilnahme dringend: „Wir reden beispielsweise hier über einen Maturity-Check. Außerdem berichtet Dr. Carlo Velten, Gründer und Chef von Crisp Research,  über die wichtigsten Digitalisierungstrends. Dabei unternimmt er Drill Downs in die Bereiche Cloud und Mobility.  Und last, but not least präsentieren wir eine hochkarätige Podiumsdiskussion zu Smart Data.“ Es sprechen Dr. Alexander Tettenborn, Ministerialrat im Wirtschaftsministerium, VOICE-Chef Dr. Thomas Endres, Professor Helmut Krcmar, Lehrstuhlinhaber Wirtschaftsinformatik an der TU München und Professor Peter Liggesmeyer, Direktor des Fraunhofer Instituts für experimentelle Software Engineering und Präsident der Gesellschaft für Informatik, über die wirtschaftlichen Potenziale und Anwendungsszenarien im Bereich Smart Data.

Cyber Security gehört auf der Prioritätenliste ganz nach oben

Cyber Security, die am Mittwoch schwerpunktmäßig unter der Patenschaft von VOICE-Vorstandsmitglied Thomas Rössler behandelt wird, gewinnt immer größere Bedeutung. „Mit dem Zusammenwachsen von digitaler und physischer Welt im Internet der Dinge können Exploits und Hackerattacken schnell katastrophale Wirkungen erzielen. Jeder IT-Verantwortliche und jeder Top-Manager muss sich um dieses Thema intensiv kümmern. Wir von VOICE fordern bereits seit langem, dass auch die Anbieterschaft mehr Verantwortung übernimmt, aber wir Anwender müssen in Sachen Sicherheit ebenfalls mehr tun“, erklärt Thomas Rössler. Highlights des VOICE-Security-Tages sind ein Erfahrungsbericht aus dem Cyber Security Competence Center von VOICE, ein Bericht zu den neuesten Angriffsformen und ein Vortrag des LKA Nordrheinwestfalen über spektakuläre Security-Vorfälle des vergangenen Jahres.

Studie zum Thema Software Asset Management

Gerade in Zeiten von Virtualisierung und Cloud Computing gestaltet sich das Thema Software Asset Management und Sourcing für Anwenderunternehmen sehr kompliziert. Anbietern ist zwar klar, dass sie nicht mehr die gleichen Regeln anwenden können wie in der alten On-Premises-Welt,  aber noch zu wenige verfügen über neue, überzeugende Modelle, die die neue Realität in einer zunehmend virtualisierten und Cloud-orientierten Welt fair abbilden. „Zum Thema Software Asset Management stellen wir eine neue Studie vor. Die aktuellen Sourcing-Realitäten thematisieren wir in unserem Anbieter-Anwender-Dialog, in dem beide Seiten mit Sicherheit auch kontroverse Ansichten vertreten werden“, wirbt VOICE-Präsidiumsmitglied Constantin Kontargyris für einen Besuch des Thementages Lizenzen/SAM/Sourcing am CeBIT-Donnerstag.

E-Skills für mehr Digitalisierungskompetenz

Abgeschlossen wird das VOICE-Programm auf der CeBIT mit dem Thema E-Skills, das von Professor Helmut Krcmar von der TU München als Paten unterstützt wird.  Gerade heute benötigen Mitarbeiter, IT-Spezialisten und besonders Führungskräfte Digitalisierungskompetenz. In diesem Themenslot werden Ansätze vorgestellt und Konzepte diskutiert, mit denen sich Unternehmensbelegschaften und Management die notwendigen Kompetenzen aneignen können, um die digitale Transformation erfolgreich zu meistern.

Podiumsdiskussion IT meets Press „Plattformen für die Digitale Transformation“ zu Gast bei VOICE

Außerhalb des offiziellen VOICE-Programms findet außerdem am Dienstag Vormittag um 11:00 Uhr auf dem VOICE-Stand das Presse-Roundtable IT meets Press statt. Dort diskutieren Anbieter, Analysten und Anwender vor und mit Wirtschafts- sowie Fachjournalisten, mit welchen Technologien und Plattformen sie die digitale Transformation am besten in Angriff nehmen können. Journalisten können sich jederzeit anmelden für die Veranstaltung unter www.it-meets-press.de

Einen genauen Zeit- und Themenplan für das gesamte VOICE-Programm auf der CeBIT stellen wir in den nächsten Tagen auf http://voice-ev.org/cebit jedem Interessierten zum Download zur Verfügung.

19
Jan 2016

PRESSEMITTEILUNG: VOICE fordert verstärktes Digitalisierungshandeln der Bundesregierung

Berlin, 19. Januar 2016

Die bisherigen Versuche der Bundesregierung, die so genannte Störerhaftung für Anbieter öffentlich zugänglicher WLAN-Hotspots zu entschärfen und so das Angebot von Alternativen zum Datenverkehr über Mobilfunk zu erhöhen, zeigen exemplarisch, wie schwer es der Politik fällt, die passenden Rahmenbedingungen für die Digitalisierung zu schaffen. VOICE-Bundesverband der IT-Anwender fordert deshalb die Bundesregierung auf, die betreffenden Gesetzgebungsverfahren stärker an den Interessen der Bürger und betroffenen Anwenderunternehmen auszurichten.

Recht- und Internetexperten sind sich weitgehend einig, dass die neugefasste Störerhaftung im Gesetzentwurf zum Telemediengesetz weder geeignet ist, Rechtssicherheit für die Anbieter von WLAN-Hotspots zu schaffen, noch dabei hilft, Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. „Die vorgeschlagenen Formulierungen im TMG, die angemessene Sicherungsmaßnahmen der Anbieter fordern und eine Rechteinhalteerklärung der Nutzer, machen den Betrieb eines öffentlich zugänglichen Hotspots weder einfacher noch rechtsicher. Wir von VOICE fragen uns, warum der Gesetzgeber nicht ganz auf die Störerhaftung verzichtet. So machen es etliche andere europäische Länder. Und dort sind öffentliche Hotspots nicht plötzlich zum Quell von Urheberrechtsverletzungen oder anderen kriminellen Handlungen geworden“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Außerdem werde mit zweierlei Maß gemessen, da kommerzielle Betreiber von Hotspots bereits heute von der Störerhaftung ausgenommen sind.

VOICE fordert schon seit geraumer Zeit von den deutschen und den europäischen Gesetzgebern, im IT- und Internet-Sektor für mehr Rechtssicherheit und Nutzerfreundlichkeit zu sorgen. „Doch die Gesetzesentwürfe und Initiativen der letzten Zeit bleiben teilweise deutlich hinter den Erwartungen unserer Anwenderunternehmen zurück.“ Als Beispiele nennt  Endres die Gesetzesinitiativen zum europäischen Datenschutz, zur Netzneutralität und zur IT-Sicherheit. Die angestrebten Regelungen sorgen zumindest nicht auf Anhieb für mehr Rechtssicherheit, sondern bedürften entweder noch weitere Ausführungsbestimmungen (IT-Sicherheitsgesetz, Netzneutralität) oder mehr Ausgeglichenheit zwischen den Interessen der Bürger und der Unternehmen (EU-Datenschutzgesetz).

Die Bundesregierung inklusive Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hoch priorisiert. „Doch glühende Appelle an Unternehmen, innovativ zu agieren und sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen, reichen allein nicht aus“, betonte Endres. „An geeigneten rechtlichen Rahmenbedingungen muss mit Hochdruck weitergearbeitet werden und in dem Zusammenhang stellt der jetzige Entwurf zur Störerhaftung keinen Fortschritt da.“

15
Dez 2015

Pressemitteilung: VOICE fordert EU-Verantwortliche zu maßvollem Datenschutz in Europa auf

BERLIN, 14. Dezember 2015

Kurz vor der Entscheidung über das europäische Datenschutzgesetz hat VOICE-Bundesverband der IT-Anwender gemeinsam mit dem europäischen CIO-Verband EuroCIO und anderen nationalen IT-Anwenderverbänden einen offenen Brief an die Spitzen von EU-Kommission, Europäischen Rat und führende Bundespolitiker geschrieben. Darin fordern die Interessensvertreter der europäischen IKT-Anwenderunternehmen europäische Datenschutzregeln, die sowohl die Interessen von Bürgern und Verbrauchern nach angemessener Privatspähre wahren als auch die von Unternehmen nach Datenzugänglichkeit beachten. Ohne diese Ausgewogenheit fürchten sie negative Auswirkungen auf ihre Unternehmen und die Gesamtwirtschaft.

Ein kluger und pragmatischer Datenschutz erhält aus Sicht von VOICE und den europäischen IT-Interessensvertretungen Innovationskraft und Reaktionsfähigkeit der Anwenderunternehmen. Der alleinige Fokus auf den Datenschutz der Bürger dagegen behindert Innovationsprozesse, internationale Geschäftstätigkeit und die Zusammenarbeit von Unternehmen - vor allem angesichts der weit weniger strengeren Datenschutzregeln außerhalb Europas. Ein einheitlicher digitaler Europäischer Binnenmarkt wird nicht funktionieren, wenn zum Beispiel eine regionale Behörde oder eine spezifische nationale Interpretation der Regularien internationale Projekte stoppen kann. Die Partnerschaft europäischer und internationaler Unternehmen müsse möglich und berechenbar bleiben.

Die Verbände empfehlen dem Gesetzgeber deshalb in Sachen EU-Datenschutz ihr Augenmerk auf folgende Elemente zu legen:

  • Im Artikel 24 des Gesetzentwurfs „Joint Controller“ zu klären, wie die Verantwortung zwischen IKT-Anwenderunternehmen und Lieferant geteilt wird. Die Verantwortung muss davon abhängig sein, wer den Prozess der Datenverarbeitung tatsächlich kontrolliert. Zum Beispiel in dem festgelegt wird, dass in einer Public Cloud allein der Provider die Art der Datenverarbeitung bestimmt.
  • Die Möglichkeiten der Pseudonymisation zu erlauben.
  • Einen Weg zu ebnen, um einen effizienten, sicheren und integrierten, unbürokratischen Weg der Datenverarbeitung zu erreichen: Typischerweise in dem ein europäischer Zertifizierer garantieren kann, dass ein bestimmter Daten-Service den Datenschutzregeln entspricht (für den Verarbeiter und für den Controller)
  • Sicherzustellen, dass die gleichen Regeln für alle gelten.
  • Nur die Zugänglichkeit zu Daten versetzt den Verbänden zufolge ihre Unternehmen in die Lage, ihr Produkte und Prozesse sicher und verlässlich zu managen.

„Wir haben uns zu diesem Brief entschlossen, weil wir der Politik noch einmal ganz deutlich machen möchten, wie wichtig gerade in Zeiten von Digitalisierung und Internet of Things der Zugang zu Daten ist. Wer Anwenderunternehmen diesen Zugang verwehrt oder aus einem überholten Datenschutzverständnis heraus erschwert, schneidet sie von einer der wichtigsten Ressourcen ab, die sie heute genauso nötig brauchen wie Treibstoff, Kapital oder eine gute Verkehrsinfrastruktur“, begründet Dr. Thomas Endres die Aktion.

Den exakten Wortlaut des offenen Briefes, der von EuroCIO-Chairman Freddy Van den Wyngaert und VOICE-Chairman Dr. Thomas Endres unterzeichnet ist, finden Sie hier.

19
Nov 2015

Pressemitteilung: VOICE begrüßt den neuen Gipfel-Fokus "Digitale Bildung"

BERLIN, 19. November 2015

Digitale Bildung, Qualifikation und Skills sind die entscheidenden Faktoren auf dem Weg zur erfolgreichen Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Darüber waren sich Politik, Verbände und Wirtschaftsvertreter auf dem 9. Nationalen IT-Gipfel einig. Auch VOICE ist die Steigerung der Digital-Kompetenz ein zentrales Anliegen. Dabei will der Bundesverband der IT-Anwender vor allem Akzente in der Weitergabe geeigneter digitaler Best Practices setzen und Vernetzungseffekte für die digitale Weiterbildung nutzen, die aus der Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen und aus der Kooperation etablierter, großer und mittelgroßer Unternehmen mit Start-ups und jungen Digitalfirmen entstehen.

„Seit dem Gipfel im letzten Jahr sind echte Fortschritte erzielt worden“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Dass die Digitalisierung die größte Herausforderung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft darstellt, ist nach VOICE-Meinung in den meisten Unternehmen angekommen. Ebenso die Dringlichkeit, mit der die Aufgabe der digitalen Transformation bewältigt werden muss, wird allgemein erkannt. Allerdings fehle vor allem in mittelständischen Unternehmen häufig noch der praktische Zugang zu dem Thema. „Viele Verantwortliche wissen noch nicht, wie sie das Thema in ihren Firmen konkret umsetzen können“, sagte Endres. „Es fehlt mitunter die Übersetzung in konkrete neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services.“

Um diese Übersetzungsarbeit besser und in größerem Rahmen realisieren zu können, benötigen die Unternehmen mehr praktisches, anwendbares Wissen, das sich auf mehr Köpfe verteilt. „Deshalb bin ich sehr erfreut über die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der das Thema digitale Bildung ins Zentrum des IT-Gipfels 2016 stellen möchte. VOICE wird sich dieser Herausforderung ebenfalls verstärkt annehmen. Wir adressieren die praktische Weiterbildung bereits in unseren Special Interest Groups, in denen sich unsere Mitglieder intensiv auch zu den Themen Innovation, Strategie und digitale Transformation austauschen. Auch das Executive MBA Programm der TU München, in dem VOICE und EuroCIO gemeinsam verschiedene Studiengänge im Bereich Business und IT, Enterprise Architecture und Security unterstützen, unterstreicht unser Bildungsengagement. Doch in den kommenden Monaten werden wir in Sachen digitaler Qualifikations- und Skillentwicklung noch weiter zulegen“, betonte Endres.

So plant VOICE über das bestehende Engagement hinaus im kommenden Jahr den Austausch zwischen seinen Mitgliedern und Startups einerseits sowie den deutschen Forschungseinrichtungen zu intensivieren. „Wir wünschen uns, dass alle Beteiligten auf Augenhöhe ihre Erfahrungen austauschen und voneinander lernen können. Den nächsten Aufschlag in Sachen Austausch zwischen etablierten Anwenderunternehmen und Start-ups planen wir zur CeBIT 2016. Außerdem haben wir bereits mit dem ebenfalls im kommenden Jahr stattfindenden Entscheiderforum, das erstmals im September 2016 stattfinden wird, eine weitere hochkarätige Plattform für den Erfahrungs- und Bildungsaustausch in Arbeit.“ Dabei geht es VOICE nicht nur um eine interaktive Konferenz, sondern der Bundesverband strebt an, dass sich auf dem Entscheiderforum Arbeitsgruppen organisieren, die auch unterjährig an der digitalen Herausforderung arbeiten können. „Der Aufbau digitaler Kompetenz geschieht über akademische Bildung nicht schnell genug. Nur mit der praktischen Weiterbildung in und zwischen Unternehmen aller Größen und Branchen erreichen wir die nötige Geschwindigkeit. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten“, betont Endres.

17
Nov 2015

Pressemitteilung: IT-Gipfel bietet gute Chance zur engeren Vernetzung der IT-Sicherheitsaktivitäten

BERLIN, 17. November 2015

IT-Sicherheit ist eine der wesentlichen Voraussetzungen für das Gelingen der digitalen Transformation. Unternehmen und Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass Netze, Soft- und Hardwareprodukte sowie digitale Services vor Angriffen und Ausspähung ausreichend geschützt sind. Eine engere Vernetzung der Sicherheitsaktivitäten von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft macht dieses Ziel deutlich schneller erreichbar.

Mit fortschreitender Digitalisierung werden Wirtschaft und Gesellschaft immer abhängiger von der digitalen Infrastruktur und den Geräten und Services, die diese aufrechterhalten und die sie nutzen. Gleichzeitig haben Attacken auf diese Geräte und Services immer größere Auswirkungen. Es geht nicht mehr allein um kommerzielle IT-Systeme und Endgeräte. Zunehmend werden auch ganze Maschinenparks und Steuerungseinheiten über das Netz gesteuert, täglich Transaktionen in Billionenhöhe digital getätigt oder unsere Energieversorgung über ein zunehmend intelligentes Versorgungssystem gemanaged. Erfolgreiche Angriffe können damit die Lebensadern unserer Wirtschaft und Gesellschaft empfindlich stören oder sogar lahmlegen.

Um effektiv zu sein, benötigt Sicherheitsarbeit einen hohen Vernetzungsgrad. Es existieren heute schon Verbindungen zwischen verschiedenen Behörden, öffentlichen und privaten Certs sowie Sicherheitsinitiativen. Diese Verbindungen gilt es zu fördern und zu systematisieren. Auf diese Weise können national und europäisch abgestimmte Aktivitäten, Warnungen und Vorschläge für Gegenmaßnahmen alle Betroffenen schneller erreichen. Damit werden die Reaktionszeiten deutlich kürzer und eingeleitete Gegenmaßnahmen wirksamer. „VOICE unterhält bereits ein eigenes Sicherheitscenter für seine Mitglieder und tauscht sich intensiv mit anderen Initiativen wie der Cyber Security Allianz und Behörden aus. Wir wollen dieses Netzwerk weiter ausbauen“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Die Vorteile eines engen Sicherheitsnetzwerks liegen dabei auf der Hand: Mehr sicherheitsrelevante Erkenntnisse in kürzerer Zeit, intensiver Informationsaustausch erhöht das Know-how aller Beteiligten, bessere Koordination von Maßnahmen schließt Lücken schneller.

Auf dem Weg zu mehr Sicherheit kann deshalb das kürzlich verabschiedete, aber noch nicht endgültig ausgestaltete IT-Sicherheitsgesetz nur ein Baustein sein. Aus VOICE-Sicht fehlt neben der intensiveren Vernetzung auch eine größere Sicherheitsverantwortung der IKT-Anbieter für ihre Produkte und Services sowie eine engere Kooperation mit den Anwenderunternehmen. Deshalb schlägt VOICE vor, in der Sicherheitsdiskussion auf und nach dem IT-Gipfel folgende Themen stärker zu berücksichtigen:

  • Die Sicherheitsinitiativen von Bund und Ländern, der IKT-Industrie, Hochschulen und Anwendern sollten eng miteinander koordiniert und vernetzt werden. Die Arbeit der Cybersecurity Alliance ist unbedingt fortzuführen und auszubauen.
  • Ergebnisse dieser Vernetzung wie das Erkennen neuer Angriffsarten und neuer Angreifergruppen oder Empfehlungen zur Bekämpfung von Attacken sollen zügig konsolidiert und zugänglich gemacht werden.
  • IT-Anwender sollten ihre Security-Anforderungen gegenüber der IKT-Industrie klar formulieren. In diesem Zuge sollten Mechanismen entwickelt werden, um diese ernsthaft zu prüfen und gegebenenfalls von der Anbieterschaft umsetzen zu lassen. Diese Forderung hat VOICE bereits formuliert und einen Prämissenwechsel angeregt, der die Anforderungen der IT-Anwenderunternehmen in Bezug auf ihren sicheren, digitalisierten und vernetzten Geschäftsbetrieb, die Kundendaten und bezüglich ihrer Produkte/Services in den Vordergrund rücken soll.
  • Analog zur Verkehrssicherheit sollten IKT-Hersteller und Anbieter digitaler Services das Sicherheitsniveau nachweisen müssen, bevor sie ihre Produkte auf den Markt bringen dürfen.

„Das Thema Sicherheit bleibt ein ständiger Begleiter der digitalen Transformation. Wir werden es nie endgültig lösen können. Aber wir müssen gemeinsam Verantwortung dafür tragen und in enger Zusammenarbeit miteinander Strukturen schaffen, mit denen wir auch neuartige Bedrohungen effektiv adressieren können“, sagte Endres.

13
Nov 2015

Pressemitteilung: IT-Gipfel 2015: VOICE fordert mehr Kooperation von der IKT-Branche

BERLIN, 13. November 2015

Im Vorfeld des 9. Nationalen IT-Gipfels am 18. und 19. November in Berlin fordert VOICE alle Beteiligten auf, in Sachen Digitalisierung mehr Geschwindigkeit aufzunehmen. Das jetzt konstatierte Digitalisierungsdefizit in Deutschland könne allerdings nicht von der IKT-Branche allein ausgeglichen werden. Hier seien vor allem auch IKT-anwendende Unternehmen gefragt, die noch stärker eingebunden werden sollten, damit sie Ihr Transformationstempo erhöhen können.

Für die Diskussion und für die Einleitung weiterer konkreter Schritte ist der diesjährige Nationale IT-Gipfel eine ausgezeichnete Plattform und Ausgangsbasis. Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums: „ Wir freuen uns auf die Gespräche mit Politik und IKT-Anbietern. Allen ist klar, dass Deutschland nicht Digitalisierungsweltmeister ist. Wir müssen dringend darüber sprechen, wie sich das Digitalisierungstempo unserer Wirtschaft und Gesellschaft erhöhen lässt – zum Beispiel durch eine Harmonisierung und gleichzeitige Verbesserungen der rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen in Europa. Dann könnte auch der digitale europäische Binnenmarkt konkretere Züge annehmen als heute.“

VOICE fordert außerdem eine engere Zusammenarbeit zwischen Anbietern und Anwendern. „Zurzeit werden die IKT-Anbieter als die wesentlichen Treiber der Digitalisierung gesehen. Unserer Meinung nach greift diese Perspektive zu kurz“, betont Endres. „Viele Anbieter sehen IT-Anwender im Grunde als Kunden ihrer heutigen Produkte und Lösungen.“ Viele dieser Angebote, gerade im Enterprise-Bereich passten allerdings nicht mehr zu den Digitalisierungsaufgaben, die Unternehmen jetzt zu bewältigen haben. Diese bräuchten flexible, modulare, leicht änderbare und bezahlbare Lösungen, die Ihre Transformationsarbeit unterstützen. „Beim Thema Digitalisierung sprechen alle über die Kundenorientierung als zentralem Element. Mehr davon und eine bessere und frühere Einbindung in die Sicherheits- und Standardisierungsarbeit würden wir uns von der IKT-Branche wünschen. Wenn wir die Lösungen und Ansätze bekommen, die uns besser unterstützen, lässt sich zumindest auf der Unternehmensseite das Digitalisierungstempo erhöhen“, erklärte Endres.

Der IT-Gipfel stellt eine in Europa einzigartige Dialogplattform zwischen Politik, Forschung, IT-Anbietern und IT-Anwendern dar. VOICE plädiert dafür, die Plattform für möglichste konkret Gespräche zwischen allen Kräften, Politik, Anbieter, Anwenderunternehmen und Zivilgesellschaft zu nutzen, um die größten Hürden abzubauen, die ein höheres Digitalisierungstempo verhindern. Für VOICE sind das vor allem folgende Hindernisse:  ein noch zu gering ausgeprägtes Bewusstsein der Unternehmen für die Dringlichkeit der Digitalisierungsaufgabe; fehlenden rechtliche, sicherheitstechnische und infrastrukturelle Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa sowie die bisher nur durchschnittliche Nutzung digitaler Produkte und Services im Privatkundenbereich.

30
Okt 2015

Pressemitteilung: CIO Roundtable diskutiert aktuelle Big Data Studie von BARC: Macht Big Data Unternehmen besser?

Berlin, 30. Oktober 2015

Am 10. November veranstaltet VOICE in Zusammenarbeit mit dem Analystenhaus BARC ein CIO Roundtable zum Thema Business Intelligence/Big Data in Würzburg. Auf dem Programm stehen intensive Gespräche und der Best-Practice Austausch zum Stand der BI- und Big Data Initiativen in den VOICE Mitgliedsunternehmen. Außerdem werden die Ergebnisse der aktuellsten Big Data Studie präsentiert und diskutiert, an der auch VOICE-Mitglieder teilgenommen haben. Hier einige Highlights aus der Studie.

Die von BARC Ende Oktober fertiggestellte Studie fasst die Aussagen von insgesamt 327 Teilnehmern zusammen, davon 34 VOICE-Unternehmen. Demnach gaben 39 Prozent der Befragten an, dass in ihren Unternehmen Big-Data-Initiativen entweder bereits Bestandteil ihrer Unternehmensprozesse sind (15%) oder derzeit Big-Data-Vorhaben als Pilotprojekte umgesetzt werden (24%).  Weitere 40 Prozent verfügen noch über keine entsprechende Initiative aber halten sie in Zukunft für denkbar. Nur ein Fünftel hat kein Interesse an Big Data.

Als wichtigste Vordenker und Treiber in Sachen Big Data werden die IT-Abteilung (47 %), die Geschäftsführung (40%) und eigene BI-Organisationen (26%) gesehen, gleich auf übrigens mit Finanzen/Controlling (26%). Das ist insofern interessant als das Fachabteilungen wie Marketing und Vertrieb, die zumindest theoretisch stark von den Analysen profitieren sollten, offenbar wenig Interesse zeigen, Big Data in ihren Unternehmen zu treiben.

Gefragt, welche Herausforderungen sie mit ihren Big-Data-Projekten adressieren möchten, belegten folgende Themen die ersten fünf Plätze:

  • Schaffung besserer oder neuer Daten-Analysemöglichkeiten,
  • die Analyse großer Datenvolumen,
  • der Aufbau von Vorhersagemodellen,
  • schnellere Bereitstellung von Daten zur Analyse,
  • Analyse von Informationen aus polystrukturierten Quellen.

Das im Zusammenhang mit Big Data viel gehypte Thema Beschleunigung von Entscheidungen kam mit 40 Prozent der Nennungen nur auf Rang 6.
Die Studie Big Data Use Cases 2015 beinhaltet weitere, extrem spannende Ergebnisse, die sich nicht nur auf die Wünsche der Befragten beziehen, sondern auch nach dem tatsächlichen Nutzen derjenigen fragen, die bereits Big-Data-Initiativen verfolgen. Und natürlich dürfte auch interessieren, warum unter VOICE-Mitgliedern, den IT-Abteilungen in Sachen Big Data sehr viel mehr zugetraut wird als bei den Nicht-VOICE-Unternehmen oder warum die VOICE-Teilnehmer (noch) seltener Big Data in größerem Stil betreiben als andere Unternehmen. Neugierige können ihren Wissensdurst auf dem BARC Congress und dem CIO Roundtable stillen und sich natürlich mit den Kollegen über die Big Data Frage schlechthin austauschen: Macht die Nutzung von Big Data Unternehmen tatsächlich schneller, produktiver, effizienter und innovativer? Kurz: Macht Big Data Unternehmen besser?

Der CIO Roundtable
Der CIO Roundtable mit den Schwerpunktthemen Business Intelligence, Analytics und Big Data findet statt am 10.11.2015 im Vogel Convention Center, Max-Plank-Straße 7/9 in Würzburg. Beginn 10:00 Uhr. Die Teilnehmer des Roundtables können kostenlos am BARC Congress für Business Intelligence und Datenmanagement teilnehmen, der bis zum 11. November dauert. Außerdem haben sie Zugang zum Kamingespräch der BI Leaders. Weitere Informationen erhalten Interessierte im VOICE-Büro unter voice-info@voice-ev.org.

21
Okt 2015

Pressemitteilung: VOICE begrüßt Richtlinie zum Breitbandausbau

BERLIN, 21. Oktober 2015

VOICE Bundesverband der IT-Anwender e. V. begrüßt die heute vom Kabinett verabschiedete Richtlinie zum Breitbandausbau in Deutschland. Die 2,7 Milliarden Euro Fördervolumen sind eine absolut sinnvolle Investition in die Zukunft des Standort Deutschlands. Allerdings sollte die Bundesregierung gegebenenfalls bereit sein, noch mehr Geld in die Hand zu nehmen.

Die heute vom Kabinett verabschiedete und vom Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur erarbeitete Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ stellt den dringend benötigten Impuls für den Breitbandausbau dar. Gerade durch die gezielte Förderung für Ausbauprojekte in Gebieten, die für die Infrastrukturanbieter normalerweise nicht attraktiv sind, haben Bürger und Unternehmen künftig auch dort die Möglichkeit, schnelle Internet-Verbindungen zu nutzen. „Das ist ein starkes Signal für den bevorstehenden IT-Gipfel. Die Bundesregierung zeigt damit, dass sie der im letzten Jahr beschlossenen digitalen Agenda konkrete Maßnahmen folgen lässt. Das war dringend notwendig. Es trägt zur Glaubwürdigkeit der digitalen Agenda und der des IT-Gipfels bei“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums von VOICE.

Die Bundesregierung sollte aber bereit sein, so Endres weiter, mehr Fördermittel bereitzustellen, wenn sich herausstellt, dass die Breitbandvollversorgung gerade in ländlichen Gebieten aufwendiger werde als heute prognostiziert. „Mehr Geld wird gegebenenfalls auch nötig, wenn der Breitbandausbau bis 2018 nicht wie geplant abgeschlossen werden kann. Man darf den flächendeckenden Ausbau nicht auf die lange Bank schieben. Breitbandige und überall verfügbare schnelle Internetverbindungen sind eine Grundvoraussetzung für die digitale Transformation und die Teilhabe von Unternehmen und Bürgern. Ohne sie bleiben die meisten Visionen einer digitalisierten Gesellschaft und große Teile der digitalen Agenda Makulatur.“ VOICE weist außerdem darauf hin, dass der Breitbandhunger nicht automatisch bei 50 Megabit pro Sekunde gestillt ist. „Der Bedarf wächst mit künftigen Anwendungen“, warnte Endres. Die digitale Infrastruktur sei genauso zu betrachten wie andere Infrastrukturen etwa Schienen- oder Straßennetz. „Da ist sich auch jeder im Klaren, dass hier eine Einmalinvestition nicht ausreicht.“

07
Okt 2015

Pressemitteilung: Neues Safe Harbor Abkommen muss schnell kommen und die Interessen europäischer Unternehmen berücksichtigen

BERLIN, 07. Oktober 2015

VOICE Bundesverband der IT-Anwender e.V. begrüßt das EuGH Urteil. Es verbessert den Schutz der persönlichen Daten deutlich. Gleichzeitig verlangt dieses Urteil, das dem Safe Harbor-Abkommen aus dem Jahr 2000 die Rechtsgrundlage entzieht, den Unternehmen großen Umstellungsaufwand ab. Deshalb fordert VOICE die Verantwortlichen in der Politik dringend auf, so schnell wie irgend möglich wieder für Rechtssicherheit im transatlantischen Datenaustausch zu sorgen.

Das Urteil betrifft nicht nur die Internetwirtschaft. Auch Unternehmen, die Partner oder Niederlassungen in den USA haben, Töchter amerikanischer Companies sind oder Geschäftsbeziehungen unterhalten, die den Austausch von Daten beinhalten, müssen Maßnahmen ergreifen, um nach dem gestrigen EuGH-Urteil wieder legal Datentransfer in die USA betreiben zu können.

Die bekanntesten Safe-Harbor-Alternativen wie unternehmensweite Selbstverpflichtungen zum Umgang mit personenbezogenen Daten (Binding Corporate Rules) oder die EU-Standardvertragsklauseln zum Datentransfer in Drittländer weisen Nachteile auf. Sie müssen zwischen den beteiligten Unternehmen ausgehandelt werden und sie könnten ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls von dem EuGH-Urteil betroffen sein und künftig nicht mehr legal sein.

Deshalb bedeutet das EuGH-Urteil für alle betroffenen Unternehmen zunächst einmal große Rechtsunsicherheit. Diese muss schnellstens beseitigt werden. VOICE fordert deshalb die bereits laufenden Verhandlungen zwischen der USA und der EU über die Nachfolge des Safe Harbor Abkommens schnell und im Sinne des gestrigen EuGH-Urteils abzuschließen. Europäische Unternehmen brauchen eine sichere und rechtssichere Möglichkeit, Daten mit US-amerikanischen Firmen auszutauschen. Eine solche Regelung sollte möglichst auch den Schutz der Unternehmensdaten vor unerlaubten Zugriffen von amerikanischen Geheimdiensten bieten. Wenn sich die Verhandlungen über ein Nachfolgeabkommen in die Länge ziehen, muss die EU eine Übergangslösung schaffen, die die Rechtssicherheit wieder herstellt. „Gleichgültig wie eine Nachfolgeregelung aussehen wird, sie muss zu allererst eine gemeinsame europäische Lösung sein“, betont Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.

Die VOICE Special Interest Group Risk, Security & Compliance beschäftigt sich bereits heute während ihrer Arbeitstagung auf der Sicherheitsmesse it-sa in Nürnberg mit dem Thema und wird ihre Erkenntnisse und Empfehlungen den VOICE-Mitgliedern zur Verfügung stellen.

06
Okt 2015

Pressemitteilung: VOICE fordert stärkere Berücksichtigung von Anwenderinteressen und schnellere internationale Standardisierung

BERLIN, 06. Oktober 2015

VOICE Bundesverband der IT-Anwender e. V. nimmt Stellung zu folgenden aktuellen Themen: Sicherheit, Industrie 4.0, e-Health und autonomes Fahren. Grundtenor der von VOICE entwickelten Positionen: Es braucht eine bessere Balance zwischen Anbietern und Anwendern sowie ein Mehr an Standardisierung, um in den genannten Feldern innovativ voranzukommen.

„Mit unserer Stellungnahme zu diesen aktuellen Themen wollen wir vor allem erreichen, dass die Interessen der Anwenderunternehmen stärker berücksichtigt werden und die IKT-Industrie deutlich stärker Richtung Standards gedrängt wird. Die großen Aufgaben, denen sich  praktisch alle Unternehmen im Zuge der Digitalisierung gegenübersehen, lassen sich viel effektiver bewältigen, wenn in möglichst vielen Bereichen möglichst schnell internationale Standards geschaffen werden“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. VOICE tritt auch deshalb für eine stärkere und frühere Berücksichtigung der Anwenderinteressen ein, weil ein frühzeitiger intensiverer Austausch die tatsächlichen Bedürfnisse der Anwender verdeutlichen und so nutzbare Innovationen beschleunigen würde.

Sicherheit – VOICE plädiert für Paradigmenwechsel
Heute wird der Grad an erreichbarer Sicherheit (safety und security) im Wesentlichen durch die Produkte und Services der IKT-Industrie bestimmt. Doch gewährleisten müssen den sicheren Geschäftsbetrieb gegen Störungen, Sabotage, Datendiebstahl usw. allein die IKT anwendenden Unternehmen. Sie haften  nicht nur gegenüber dem Gesetzgeber, sondern auch gegenüber ihren Kunden. Das hat zur Folge, dass allein die Anwenderunternehmen gerade angesichts der neuen IKT-Trends Digitalisierung, Web- und Cloud-Computing ihre Ausgaben für IT-Sicherheitslösungen immer weiter erhöhen müssen.
VOICE tritt für einen Paradigmenwechsel ein: Künftig legen die IT-Anwenderunternehmen fest, welche Anforderungen sie in Bezug auf ihren sicheren, digitalisierten und vernetzten Geschäftsbetrieb, die Kundendaten und bezüglich ihrer Produkte/Services haben. Die einschlägigen Behörden des Bundes unterstützen diese Anforderungen und die IKT-Industrie stellt entsprechende Lösungen bereit.

VOICE schlägt vor:

  • Verbindliche Sicherheitsstandards für wesentliche Bestandteile der digitalisierten und vernetzten Produktion sowie für digitale Produkte und Service zu schaffen.
  • Eine eigenständige, regulierte und sichere Netzumgebung als Grundlage für die vernetzte Produktion, Produkte und Service mit hohen Sicherheitsstandards aufzubauen, in der u.a. eine eindeutige urheberbezogene Identifizierung der gesamten technischen Kommunikation sichergestellt ist.
  • Die private Nutzung des Internets und die Nutzung durch IT-Anwenderunternehmen sowie den Gebrauch der von ihnen angebotenen digitalen Produkte und Services ist rechtlich differenziert zu behandeln.
  • Verbindliche Sicherheits¬standards und  kriterien in Bezug auf  technische Laufzeitumge¬bungen, Softwarekomponenten und Schnittstellen zu definieren.

VOICE hält gesetzgeberische Initiativen in Deutschland und in der EU für notwendig, die diese Anliegen unterstützen. Die Internationalität der VOICE Mitgliedsunternehmen und der IKT-Anbieter sowie die verschiedenen bi- und multinationalen Handelsabkommen lassen entsprechende Verein¬ba¬rungen unverzichtbar erscheinen.

Industrie 4.0 auf Balance zwischen IKT-Anbietern und –Anwendern achten
Die Potentiale von Industrie 4.0 lassen sich dann realisieren, wenn Anwender und Anbieter eng zusammenarbeiten. Vernetzte Produkt- und Produktionssysteme müssen gemeinsam entwickelt und entsprechende Plattformen geschaffen werden. Einzelne Kooperationsbeispiele zwischen IT-Anbietern, Forschungseinrichtungen und Industrie-Unternehmen zeigen deutlich, was solche „Arbeitsgemeinschaften“ bewirken können. Doch wie im Bereich Sicherheit herrscht auch hier noch eine hohe Dominanz der IKT-Anbieter, die sich auf ihre eigenen bestehenden Produkte und Lösungen konzentrieren. Die not¬wen¬digen Integrationsaufwände, um diese Lösungen in den neuen vernetzten Produktionsumgebungen tatsächlich einsetzen zu können, leisten die IT-Anwender¬unter-nehmen. Sie tragen so erheblich zur Innovation beitragen. Deshalb fordert VOICE, im Bereich Industrie 4.0 ebenfalls die Interessen der Anwender früher und stärker zu berücksichtigen.
Der Bundesregierung empfiehlt VOICE, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen und Maßnahmen und Projekte zu fördern, die das Ökosystem von Anbieter- und Anwenderschaft in der Digitalisierung fördern, um so eine größere Ausgeglichenheit herzustellen. Auch in diesem Innovationssektor tritt VOICE für stärkere Standardisierungs- und Normungsbemühungen ein. Dabei sollten die Schwerpunkte in den Bereichen IT-Sicherheit, Kommunikation und Schnittstellen liegen. 

E-Health Gesetz – bei der Interoperabilität muss nachgebessert werden
Um die sektorübergreifende Interoperabilität im Gesundheitswesen zu verbessern, empfiehlt VOICE, in dem Entwurf des Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) enthaltenen Maßnahmen die Nutzung von IT-Standards zu fördern.
Interoperabilität im Gesundheitswesen kann nur sichergestellt werden, wenn die verschiedenen Sektoren zukünftig über Ihren Bereich hinaus gemeinsame Vorgaben festlegen. Die Definition offener Schnittstellen reicht dafür allein nicht aus. VOICE tritt dafür ein, die Nutzung international anerkannter Standards vorzuschreiben und definierte Schnittstellen ebenfalls an den internationalen Standards auszurichten. Außerdem plädiert der Anwenderverband dafür, die Standardisierungsarbeit in diesem Bereich insgesamt zu stärken und auf eine breitere Basis zu stellen. Dafür schlägt VOICE unter anderem einen erweiterten Expertenrat vor.
Außerdem fordert VOICE, die medizinischen Forschungseinrichtungen und den öffentlichen Gesundheitsdienst im E-Health-Gesetz zu berücksichtigen. Es ergebe weder aus qualitativen noch aus wirtschaftlichen Gründen Sinn, parallele Strukturen aufzubauen. Deshalb müsse die Sekundärdatennutzung künftig durch eine sichere interoperable Anwendung innerhalb der Telematikinfrastruktur ermöglicht werden.

Automatisiertes Fahren – sichere Datenübertragung unabdingbar
Um nationale Alleingänge von Anfang an zu vermeiden, plädiert VOICE dafür, für diesen Bereich einen europäischen Rechtsrahmen zu schaffen. Es gilt Investitionssicherheit für die Industrien herzustellen und eine Konsolidierung auch der staatlichen Aufwendungen im internationalen Kontext zu erreichen. Der Verband betont die Notwendigkeit einer sicheren Datenübertragung zwischen den Fahrzeugen und Infrastrukturkomponenten einerseits und der Car-to-Car-Kommunikation andererseits. Eine durch die Bundesregierung unterstützte grenzüberschreitenden Public Key Infrastruktur mit entsprechenden Zertifizierungsstellen , wie sie zum Beispiel im Energiesektor bei Smart Metering umgesetzt wurde, ist einer der Erfolgsfaktoren. Die europaweite Standardisierung eines Datenformats, um Verkehrsinfrastrukturdaten (zum Beispiel die Stati von Ampeln) schnell und sicher an die Fahrzeuge übertragen zu können, sieht VOICE als weiteres Handlungsfeld beim automatisierten Fahren an.

Chance ergreifen
„Die Themen Sicherheit, E-Health, autonomes Fahren und Industrie 4.0 können nur gemeinsam erfolgreich von IKT-Industrie und Anwenderschaft vorangetrieben werden. Investitionen und Förderungen - auch von Seite des Staates - in eine solche Zusammenarbeit und die entsprechenden Plattformen, erscheinen uns deutlich erfolgsträchtiger als der Fokus auf einzelne Lösungen. Eine enge Kooperation zwischen den Anwendern und Anbietern könnte uns sogar im internationalen Wettbewerb einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Es wäre also fahrlässig, die Chance der engeren Zusammenarbeit nicht zu ergreifen, die sich durch diese neuen Themen bietet. Dies sind Positionen, die wir mit Nachdruck gegenüber der Bundesregierung vertreten,“ betont Endres.

24
Sep 2015

Pressemitteilung: Bundesverband der IT-Anwender und Heise kooperieren

HANNOVER/BERLIN, 24. September 2015

VOICE Bundesverband der IT Anwender e.V. geht ab sofort mit Heise Medien eine strategische Partnerschaft ein. Ziel ist es, den Bundesverband weiter zu stärken und die Vernetzung der CIOs führender Unternehmen voranzutreiben. Heise Events wird VOICE bei der Planung, Positionierung und Durchführung von Veranstaltungen unterstützen.

VOICE vernetzt die CIOs führender Unternehmen und bietet ihnen die geeignete Plattform für den Best-Practice Dialog. Zudem vertritt der Verband die IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen gegenüber Politik und Hersteller eine starke Stimme.
Heise Events, ein Geschäftsbereich der Heise Medien GmbH & Co KG, veranstaltet Konferenzen, Seminare, Workshops sowie Webinare und spricht damit ein gehobenes IT-Fachpublikum an. VOICE und Heise werden künftig gemeinsam Veranstaltungen anbieten.

Das neue „VOICE ENTSCHEIDERFORUM“ wird vom 21. bis 23.09.2016 unter dem Titel „Innovation meets Operational Excellence: IT Applied“ starten. Dieses Format soll sich als ein Netzwerk der Digitalisierungs-Entscheider etablieren und unter politischer und wissenschaftlicher Begleitung einen kontinuierlichen Diskussionsprozess über das ganze Jahr hinweg gewährleisten. Für das kommende Jahr sind außerdem ein erstes gemeinsames Security-Themenforum in München sowie gemeinsame Formate auf der CeBIT geplant. Weitere Veranstaltungen unter gemeinsamer Regie folgen.

„Mit seinen rund 400 Mitgliedern bzw. Unternehmen und den zusätzlich über 350 Fachverantwortlichen, die im Verband aktiv mitwirken, stellt VOICE für uns einen überaus attraktiven Kooperationspartner dar. Die dort engagierten CIOs sind auch Teil unserer Zielgruppe, sowohl bei unseren Magazinen als auch bei unseren Veranstaltungen“, erläutert Gisela Strnad, Leiterin heise Events.

„Mit Heise Events haben wir einen weiteren renommierten Partner gefunden, der langjährige Erfahrung in der Vermarktung und Durchführung hochkarätiger IT-Veranstaltungen mitbringt”, erklärt Wolfgang Storck, Geschäftsführer bei VOICE. „Durch die enge Zusammenarbeit mit den Redaktionen der Magazine c’t, iX, Technology Review und des Portals heise online ist heise Events ganz nah dran am Puls des ITK-Markts und kann aktuelle Themen setzen, die für unsere Mitgliedsunternehmen relevant sind.“

VOICE – Bundesverband der IT-Anwender e.V. ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform.

Heise Medien steht für hochwertigen und unabhängigen Journalismus. Heise verlegt mit c't und iX zwei erfolgreiche Computertitel, das zukunftsweisende Technologiemagazin Technology Review sowie das mehrfach ausgezeichnete Online-Magazin Telepolis. Der Internet-Auftritt für IT-Interessierte, heise online, zählt zu den meistbesuchten deutschen Special-Interest-Angeboten.

03
Jul 2015

Pressemitteilung: Netzneutralität: VOICE fordert klare Regeln für „Spezialdienste“

BERLIN, 3. Juli 2015

VOICE - der Bundesverband der IT-Anwender e.V. begrüßt die Vereinbarung zwischen EU-Kommission, Rat und Parlament, den offenen Internetzugang und die weitgehende Gleichbehandlung der Daten im Netz innerhalb Europas fest zu verankern. Allerdings fordert VOICE, genau zu definieren, welche Spezialdienste bevorzugt transportiert werden dürfen und welche Qualitätskriterien für das „offene Internet“ gelten sollen.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich Europa zum Grundsatz der Netzneutralität bekennt“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Allerdings weist er auf die noch fehlende Definition sowohl der Spezialdienste hin als auch der künftig geltenden Qualitätskriterien. „Da sollte genau geprüft werden, damit Spezialdienste, die in der Mitteilung der EU-Kommission erwähnt werden, nicht doch zu Lasten der allen zur Verfügung stehenden Bandbreite gehen.“ Entscheidend für die endgültige Bewertung werden die genauen Bestimmungen der Verordnung sein, die dem Vernehmen nach bis September vorliegen sollen.

Klar sei, dass Internet-Provider Möglichkeiten benötigten, den nötigen Netzausbau gegenzufinanzieren. Doch ob dafür eng begrenzte Spezialdienste höherer Qualität wie Internetfernsehen oder neue, innovative Anwendungen ausreichen, zumal sich heute letztere noch nicht abzeichnen, ist fraglich.

Der Bundesverband der IT-Anwender ist sicher, dass ein zügiger Netzausbau die Diskussion um die Netzneutralität deutlich entschärfen würde. „Bandbreite ist in Europa eine knappe Ressource geworden. Diesen Flaschenhals gilt es zu beseitigen. Damit das zügig gelingt, müssen auf der einen Seite Anreize für die Internet-Provider geschaffen werden. Aber das Netz muss auch von den einschlägigen öffentlichen Institutionen als das gesehen werden, was es ist. Es handelt sich schlicht und einfach um die wichtigste Infrastruktur für den wirtschaftlichen Erfolg in Europa. Dem muss die EU-Kommission auch mit eigenen Investitionen gerecht werden“, sagte Endres.

02
Jul 2015

Pressemitteilung: VOICE erweitert CSCC um Soforthilfe bei IT-Sicherheitsvorfällen

BERLIN, 2. Juli 2015

Das Cyber Security Competence Center (CSCC) von VOICE - Bundesverband der IT-Anwender e.V. wird um neue Services erweitert: Im Stand-by-Modus stehen nun beispielsweise Experten zur Verfügung, die bei IT-Sicherheitsvorfällen ad-hoc-Unterstützung vor Ort bieten. Außerdem wird der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit Security-Spezialisten ausgebaut. Auch Hacker kommen dabei zu Wort.

Die Sicherheitsrisiken der Unternehmen in Deutschland nehmen weiter zu. Den Schaden, den Computerkriminelle in deutschen Unternehmen in den letzten beiden Jahren anrichteten, beziffert die Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG auf 54 Milliarden Euro. Tendenz: steigend. Denn im Visier der Angreifer stehen inzwischen auch unternehmensübergreifende, vernetzte Systeme für Fertigungs- und Logistikprozesse in der Industrie 4.0 sowie das Internet der Dinge und seine M2M-Kommunikation.
 
Um den Austausch über IT-Security-Belange zu fördern und systematisch Best-Practice-Verfahren gegen aktuelle und künftige Bedrohungen zu entwickeln, rief VOICE Mitte letzten Jahres das „Cyber Security Competence Center“ (CSCC) ins Leben. Das Angebot wird nun mit weiteren Services in einem vierten Baustein ausgestattet.
 
Stand-by-Service: Der Zugang zu schneller Hilfe
 
Dieses Modul 4 stellt einen „Stand-By-Service“ dar. VOICE-Experten bieten dabei Unterstützung bei der Krisenbewältigung vor Ort. Als Teilnehmer im CSCC erhalten Unternehmen bei konkreten Vorfällen schnelle und kompetente Unterstützung. Die Bandbreite reicht von der Ersteinschätzung über die Vermittlung von Experten-Kontakten bis hin zur Hilfe zur Selbsthilfe.
 
Das Komplettpaket beinhaltet damit die Module:
•    Self Assessment: Mit der Bestimmung des eigenen Reifegrades werden die Diskussionen im Teilnehmerkreis auf Basis der Ergebnisse laufend fortgesetzt und Best Practices entwickelt. So lassen sich Sicherheitsniveaus mit anderen Unternehmen anonym vergleichen und Handlungsfelder identifizieren.
•    „Security-Ticker“:  Ein monatliches Lagebild, wöchentliche Telefonkonferenzen und ad-hoc-Berichte liefern Informationen zu relevanten IT-Sicherheitsereignissen.
•    Strukturierte Bedrohungs- und Risikoanalyse: Damit werden übergreifende und branchenspezifische Gefährdungen bewertet sowie mögliche Gegenmaßnahmen und optimierte Schutzkonzepte vorgestellt - mit dem Ziel, in den einzelnen Unternehmen und im gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein konsolidiertes Bild zu erzeugen.
•    NEU: Stand-by-Service: Der Service beinhaltet die Krisenbewältigung vor Ort. Im Falle konkreter Security-Vorfälle haben die Teilnehmer des CSCC schnellen Zugang zu kompetenter Beratung.

„Die schnelle und richtige Reaktion ist bei Sicherheitsvorfällen wichtig, um den Schaden zu begrenzen. Mit dem CSCC und dem neuen vierten Modul optimieren wir die Handlungsfähigkeit von Unternehmen im Security-Kontext. Das Angebot reicht damit vom vertraulichen Austausch über generelle, konkrete und aktuelle Bedrohungslagen, Sicherheitslücken und wirksame Gegenmaßnahmen zwischen den beteiligten Unternehmen bis hin zur prompten Unterstützung bei IT-Sicherheitsvorfällen“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender  des VOICE-Präsidiums.
 
Für weitere Informationen zum VOICE Cyber Security Competence Center steht Ihnen Patrick Quellmalz unter Patrick.Quellmalz@voice-ev.org zur Verfügung.

16
Jun 2015

Pressemitteilung: Konsortial-Benchmark von VOICE geht im Oktober in die 2. Runde

BERLIN, 16. Juni 2015

Die Teilnehmer des VOICE Konsortial-Benchmarks erachten diesen auf Verbesserungen und Best Practice ausgerichteten IT-Vergleich als so hilfreich, dass sie im Oktober die nächste Runde starten werden. Besonders schätzen sie die hohe Qualität des Benchmarking-Prozesses, der Services und den intensiven Austausch von Best Practices. Einige Ergebnisse aus der vor kurzem abgeschlossenen 1. Runde des Benchmarks verdeutlichen den starken Trend zu mobilen Lösungen und einen hohen Virtualisierungsgrad.

Patrick Quellmalz, VOICE-Projektleiter für den Benchmark, ist überzeugt, dass sich in der 2. Runde noch mehr Unternehmen für den nicht-kommerziellen IT-Vergleich begeistern werden. Für ihn liegen die Vorteile auf der Hand: „Neben der Interaktivität und dem intensiven, von Profis moderierten Best Practice Austausch, ist es vor allem die auf den Erfahrungen der Teilnehmer basierende genaue Beschreibung der zu vergleichenden Services, die den Benchmark auszeichnet.“ Beim BM gehe es zwar auch um Kennzahlen. Die beteiligten CIOs wollten aber vor allem wissen, wie diese Daten zustande kommen, um sie verbessern zu können. Und genau dieses Offenlegen von Vorgehensweisen setze Vertrauen voraus, das VOICE als Verband und nicht-kommerzieller Ausrichter des Benchmarks gewährleistet. Entsprechend wird sich die neue Benchmark-Runde mit der Beantwortung folgender Fragen beschäftigen:

•    Investitionen – in welche Zukunftsbereiche fließen sie?
•    Welche Praxisempfehlungen geben die Fachverantwortlichen auf Basis der gewonnenen Kennzahlen?
•    Kennzahlen und Diskussionen – welche Verbesserungspotenziale identifizieren die Teilnehmer auf Basis der ermittelten Kennwerte?
 
Behandelt werden diese und weitere Fragen innerhalb der vier Bausteine des Konsortial-Benchmarks:

•    Baustein 1: Server, Storage, Backup, Fileservice
•    Baustein 2: Arbeitsplatz & IMAC, Servicedesk, Unified Communication & Collaboration
•    Baustein 3: SAP Basis, SAP Module, Datenbanken,  LAN, WAN, RAS
•    Baustein 4: Best-Practice-Austausch zu den Bausteinen 1 bis 3 sowie ausgewählte Zukunftsthemen

Die fortiss GmbH, das An-Institut der Technischen Universität München, begleitet, unter der Projektleitung von Matthias Pfaff, den VOICE-Benchmark wissenschaftlich und sorgt u.a. für die Auswertung der Ergebnisse. „Als unabhängiges Forschungsinstitut können wir den Teilnehmern einen vertrauensvollen und sicheren Rahmen bieten, der einen Austausch in dieser Detailtiefe zwischen den unterschiedlichen Unternehmen überhaupt ermöglicht“, so Matthias Pfaff. Ein Steering-Committee aus Wissenschaftlern, Mitgliedern des VOICE-Präsidiums sowie den Teilnehmern des Benchmarks selbst bestimmt die Ausrichtung und Weiterentwicklung des Vergleichs. „Uns geht es nicht um ein weiteres Zahlenwerk“, betont Dr. Thomas Endres, Vorstand des VOICE-Präsidiums. „Das bildet zwar die Grundlage der Diskussion, aber Ziel ist das gemeinsame Erarbeiten von Verbesserungen.“

„Der VOICE-Benchmark hat uns in mehrfacher Hinsicht sehr geholfen. Zum einen haben wir auf diese Weise ermitteln können, inwieweit unsere Preise und Leistungen marktgerecht sind. Zum anderen haben wir stark vom herstellerunabhängigen Best-Practice-Austausch profitiert“, erklärte Constantin Kontargyris, CIO des TÜV Rheinland. „Durch die Interaktivität und das große Angebot an Austauschmöglichkeiten müssen die Teilnehmer zwar etwas mehr Zeit investieren als bei kommerziellen Benchmarks, dafür bekommen sie aber nicht nur ein Zahlenwerk, sondern durch die intensive Zusammenarbeit mit den anderen Teilnehmern, weiß man am Ende genau, was verändert werden muss, um die Ergebnisse zu verbessern.“

Natürlich sind die konkreten Resultate des IT-Vergleichs vertraulich. Aber es gibt auch einige anonymisierte Ergebnisse aus der 1. Benchmark-Runde, die nach Rücksprache mit den Teilnehmern veröffentlicht werden dürfen:

•    50% der teilnehmenden Unternehmen haben ein Wissensmanagement etabliert;
•    66 % der Unternehmen halten Daten in redundanten Rechenzentren;
•    Das Verhältnis zwischen Investitionsbudget und IT-Gesamtbudget liegt bei 16 zu 84;
•    Das Verhältnis der Ausgaben für Run und Change liegt bei 70 zu 30;
•    Der Virtualisierungsgrad auf Serverseite liegt bei 87 %;
•    4 von 5 Unternehmen erbringen Service-Desk-Leistungen rein intern.

Über die in Zahlen fassbaren Ergebnisse hinaus sieht Quellmalz noch zwei weitere Trends: „Das Bereitstellen von Prozessen und Services auf mobilen Endgeräten beschäftigt die Teilnehmer stark. Dagegen erfreut sich Software as a Service zum Beispiel in Form von Office 365 zwar international wachsender Beliebtheit, aber in Deutschland sind die Anwender aufgrund von nach wie vor unbeantworteten rechtlichen Fragen noch sehr zurückhaltend.“

Der Kick-Off für den neuen, im Oktober beginnenden Benchmark ist der 13./14. Oktober 2015. Das Konsortial-Benchmark von VOICE bietet Anwenderunternehmen anders als kommerzielle Vergleichsstudien die Möglichkeit, sich auf Basis solider Kennzahlen in einem vertraulichen Rahmen über Service- und Produktverbesserungen intensiv auszutauschen. Er eröffnet so einen effektiven Weg, externes Wissen in das eigene Unternehmen zu integrieren.
Für weitere Informationen zum VOICE-Benchmark steht Ihnen Patrick Quellmalz unter Patrick.Quellmalz@voice-ev.org zur Verfügung.

28
Mai 2015

Pressespiegel: Deutsche Forschungseinrichtungen werden ausgespäht (Der Tagesspiegel)

Wissenschaftler werden regelmäßig von Hackern angegriffen - auch von Geheimdiensten. Die Angriffe erfolgen "aus allen Himmelsrichtungen und praktisch ohne Pause". Zum Artikel...

20
Mai 2015

Neue Beitragsordnung und Gründung VOICE-CIO Service GmbH

In der 3. VOICE Mitgliederversammlung am 22. April 2015 in Berlin stimmten die VOICE-Mitglieder für zwei richtungsweisende  Entscheidungen: Es wurde sowohl für eine neue Beitragsordnung als auch für die Gründung einer eigenständigen Service GmbH votiert. Das neugewählte Präsidium mit dem Vorsitzenden Dr. Thomas Endres und den beiden Stellvertretern Dr. Ralf Schneider und Constantin Kontargyris sowie den weiteren gewählten Mitgliedern  Dr. Matthias Behrens, Hilko Heuer, Dr. Hans-Joachim Popp, Dr. Andreas Rebetzky, Joachim J. Reichel, Thomas Rössler und Karsten Vor vertritt einhellig die Meinung, dass die neue Mitglieds- und Beitragsordnung den Rahmen für eine wirtschaftlich gesunde Arbeit des Bundesverbands gibt: Die Mitgliedsbeiträge in VOICE und die beschlossenen Eckpunkte für die Servicestruktur ermöglichen den Mitgliedsunternehmen den Zugriff auf alle Inhalte und Verbands-Formate. Mit der Gründung der VOICE-CIO Service GmbH können die umfangreicheren Services wie Benchmarking und Cyber Security Competence Center direkt und noch transparenter angeboten werden.

Mitglieds- und Beitragsordnung in VOICE – Eckpunkte und weiteres Vorgehen
Mit einem klaren Votum der Mitglieder wurde die neue VOICE e.V. Mitglieds- und Beitragsordnung verabschiedet.  Mit € 500,- als neuen Jahresbeitrag für die Mitgliedschaft hat die Mitgliederversammlung sich deutlich bei nur vier Enthaltungen und ohne Gegenstimmen für die Stabilisierung der wirtschaftlichen Arbeit im VOICE-Verband ausgesprochen. Die Diskussion in der Mitgliederversammlung war geprägt von Klarheit über die qualitative Zielsetzung und das Verständnis für die Notwendigkeit des Handelns. Der bisherige Beitrag von € 200,00/Jahr wird für institutionelle Mitglieder und natürliche Personen auf € 500,00/Jahr erhöht. „CIOs in Transition“ wird VOICE zukünftig eine Beitragsermäßigung auf € 250,00/Jahr anbieten. Auf dieser Basis kann der Verband zukünftig noch besser über CIO-relevante Ergebnisse aus der Verbandsarbeit informieren und eine gestärkte Vertretung der Anwender-Interessen gegenüber Politik und Anbietern bieten. Die solide Finanzierung wird die Qualität der Verbandsarbeit verbessern, die Arbeit in den Regionalgruppen effektiver unterstützen und VOICE damit noch attraktiver für bestehende und neue Mitglieder machen. Für neue Mitglieder gilt dieser Beitrag ab sofort. Die bestehenden Verträge werden in einem nächsten Schritt für alle Mitglieder umgestellt. Hierzu wird ein entsprechendes Anschreiben versandt.

Gemeinsam mit der Entscheidung zu dem neuen Mitgliedsbeitrag wurde der Rahmen für die Arbeit in den VOICE-Formaten für Mitglieder festgelegt. Das Ziel, unseren Mitgliedern die Zusammenarbeit zum Best-Practice Austausch über alle Schwerpunkte hinweg zu ermöglichen und den Zugriff auf alle wesentlichen Ergebnisse im Netzwerk zu sichern, wird zukünftig mit einem jährlichen Basisbeitrag ab 1.500,- EUR möglich sein und staffelt sich nach der Unternehmensgröße. 

Für die Teilnahme an allen CIO-Roundtables, der Jahrestagung und sämtlichen Special Interest Groups wird folgender Rahmen festgelegt:
Unternehmen bis 200 Mio. EUR Jahresumsatz      = € 1.500,00/Jahr
Unternehmen bis 2.000 Mio. EUR Jahresumsatz   = € 5.000,00/Jahr
Unternehmen ab 2.000 Mio. EUR Jahresumsatz    = € 9.500,00/Jahr

Der Staffelung der Beiträge an den Unternehmens-Umsätzen liegt der Gedanke zugrunde, dass größere Unternehmen u.a. die Special Interest Groups noch intensiver nutzen können als dies kleineren Unternehmen möglich ist und auch der Wertbeitrag der einzelnen Themen höher ist.

Im Überblick stellen sich die neuen Eckpunkte wie folgt dar:

VOICE-CIO Service GmbH gegründet
Mit der Gründung der VOICE-CIO Service GmbH können die erfolgreichen Services Benchmarking und Cyber Security Competence Center nun noch besser und transparenter angeboten werden. Viele Mitgliedsunternehmen nutzen bereits erfolgreich diese intensive Zusammenarbeit bei Kosten- und Sicherheitsthemen. Über die Special Interest Groups hinaus wurde hier die Möglichkeit geschaffen, ausgewählte Leistungen einer Gruppe an Unternehmen anzubieten, die über die Möglichkeiten des Verbands hinausgehen, dabei aber auch einer strikten Vertraulichkeit unterliegen. Beide Services starten nach der Sommerpause in die jeweils nächste Runde, in die zusätzlich Anregungen und Feedback aus der bisherigen Arbeit einfließen. Konkrete Services mit eigenen Leistungsbeschreibungen und -verrechnungen sowie gesonderten Vertragswerken unterscheiden diese von unseren regulären Mitgliederangeboten. Neu ist auch, dass die bereits bestehenden und geplanten Services auch IT-Anwenderunternehmen angeboten werden, die noch kein VOICE-Mitglied sind. Selbstverständlich ist hierbei, dass VOICE-Mitglieder auch hier von ihrer Mitgliedschaft profitieren und diese Leistungen kostengünstiger nutzen können.

VOICE ist überzeugt, somit noch besser Ihre „starke IT-Anwender-Stimme“ zu sein und als Verband vom CIO für CIOs Ihre Interessen zu vertreten.

27
Apr 2015

Jahrestagung VOICE: Bundesverband der IT-Anwender wählt neuen Vorstand und setzt Schwerpunkte

Auf der Mitgliederversammlung und Jahrestagung des Bundesverbandes der IT-Anwender vom 21. bis 22. April wählten die Mitglieder ein neues Präsidium und legten die Schwerpunkte für die nächsten Monate fest. Dr. Thomas Endres wurde in seinem Amt als Vorsitzender des Präsidiums eindrucksvoll bestätigt.

Zur VOICE-Jahrestagung kamen fast 100 Vertreter der insgesamt 400 Mitgliedsunternehmen nach Berlin. Angesichts des zurückliegenden erfolgreichen Verbandsjahres war die Stimmung unter den Delegierten gut. Dass sich die Enterprise IT mit dem Megathema Digitalisierung einer neuen großen Herausforderung gegenübersieht, trug ebenfalls zur Aufbruchsstimmung bei, von der die Jahresversammlung geprägt war.

Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder beschäftigt sich bereits intensiv mit diesem Thema. In einer ad hoc-Umfrage bekannten etwa zwei Drittel der Anwesenden, dass sich ihre Unternehmen bereits auf strategischer Ebene mit Digitalisierung auseinandersetzen und etwa ein Drittel davon ist damit bereits im Alltagsgeschäft konfrontiert. Auch die Fachvorträge und bilateralen Gespräche der Mitglieder untereinander waren von diesem großen Thema geprägt.

Ein Highlight der VOICE-Mitgliederversammlung war die Wahl des Präsidiums. In das zehnköpfige Gremium wurden folgende neue Mitglieder gewählt: Hilko Heuer, CIO der Ferrostahl; Dr.Hans-Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt; Thomas Rössler, CIO der Stadtwerke Gießen sowie Dr. Ralf Schneider, Group CIO der Allianz. Weiterhin vertreten in dem Führungsgremium sind: Dr. Matthias Behrens, Interims CIO der DKV Euroservice; Dr. Thomas Endres, Geschäftsführer Zeche Neuland und Geschäftsführer Board Partners; Dr. Andreas Rebetzky, Mitglied der Geschäftsführung und Vice President Operations and IT bei der Sto Gruppe; Joachim J. Reichel, CIO der Wacker Chemie AG sowie Karsten Vor, CIO der Friedhelm Loh Group. Dr. Thomas Endres wurde vom Präsidium als Sprecher bestätigt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Ralf Schneider und Constantin Kontargyris gewählt. Gemeinsam bilden Vorsitzender und Stellvertreter zukünftig den Vorstand von VOICE e.V.

Matthias Karlshaus von der Nord LB, Karsten Häcker vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) sowie Dr. Herrmann Kruse, bis vor kurzem CIO der Deutschen Bahn, gehören dem VOICE-Präsidium nicht mehr an. „Diese Drei haben hervorragende Arbeit im Präsidium geleistet und wichtige Impulse gegeben. Sie haben sich aus verschiedenen persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt. Das müssen wir akzeptieren. Persönlich und im Namen des Verbandes bedanke ich mich sehr herzlich für ihre Mitarbeit im Führungsgremium von VOICE“, erklärte Dr. Thomas Endres.

„Mit unserem neuen Präsidium repräsentieren wir die Struktur unserer Mitglieder in VOICE. Die Mischung aus alten und neuen Mitgliedern stimmt genauso wie die aus Vertretern großer und mittlerer Unternehmen. Das sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit des Verbands.“ Als vordringliche Ziele für die nächsten zwei Jahre nannte Endres:

  •   Die Stärkung der Mitgliedsunternehmen durch einen zielorientierten Austausch zu den Top-Themen der Digitalisierung und den Austausch von Best Practices.
  •  Fundierte Einschätzungen und Positionen von VOICE zu den relevanten Themen in der Öffentlichkeit positionieren, die dem IT-Markt Orientierung geben werden.
  • Das Gewicht von VOICE gegenüber Politik und Anbieterschaft weiter zu steigern.
  • Konsequenter inhaltlicher und zahlenmäßiger Ausbau von VOICE.

Auf der Jahrestagung wurden auch die thematischen Schwerpunkte der kommenden Monate festgelegt. Neben den nachhaltig relevanten Themenkomplexen (Security, Architektur & Cloud, IT-Strategie, Software Asset Management und UCC), die in bereits bestehenden Special Interest Groups behandelt werden, haben die in Berlin anwesenden rund 100 Anwender-Unternehmen drei weitere Themen identifiziert, um die sich der Bundesverband kümmern wird:

  •  Digitale Transformation als Herausforderung und Großchance für die Enterprise IT
  •  IT als Kombination aus nachhaltiger und sicherer Performance sowie hoher Agilität, Flexibilität und Unterstützung schneller Veränderungen
  •  Innovations-Management
  • IT als (dynamischer und ganz normaler) Teil des Eco-Systems Unternehmen

 „Diese Themen spielen in allen anderen VOICE-Agendapunkten eine wichtige Rolle. Deshalb werden wir sie gesondert adressieren und dazu eigene Positionen entwickeln“, sagte Dr. Thomas Endres. Er bedankte sich für das große Engagement der Mitgliedsunternehmen im vergangenen Verbandsjahr und zeigte sich zuversichtlich, die erfolgreiche Arbeit 2015 fortsetzen zu können. Auch für CIOs, deren Unternehmen noch keine VOICE-Mitglieder sind, hat Endres eine Botschaft: „Durch die Digitalisierung kommen auf die Unternehmen neue, große Herausforderungen zu, die Business und IT nur im Schulterschluss lösen können. Und VOICE setzt alles daran, dass dieses so notwendige Zusammenspiel gelingen kann. Unsere Mitglieder profitieren bereits von unseren Qualitäten als Brückenbauer zwischen IT- und Business, zwischen IT-Anwendern und –Anbietern sowie zwischen IT-Anwendern und der Politik. Je mehr Unternehmen an diesen Verbindungen mitarbeiten, desto stabiler werden sie und desto leichter bewältigen wir die vor uns liegenden Herausforderungen.“

20
Apr 2015

Hannover Messe 2015: Wasser auf die Mühlen der CIOs

Die am vergangenen Freitag zu Ende gegangene Hannover Messe 2015 wird vom Veranstalter Deutsche Messe AG zu Recht als klarer Erfolg gewertet. Es kamen nicht nur deutlich mehr Besucher als im Vorjahr, die Messe war auch ein großartiger Beleg dafür, dass die Industrie ihre Zukunftsaufgaben Industrie 4.0, Internet of Things und Digitalisierung mit Begeisterung und großem Engagement annimmt. Das ist auch Wasser auf die Mühlen der CIOs, die in ihren Organisationen die Digitalisierungsbemühungen ihrer Unternehmen vorantreiben und verknüpfen wollen. Erfolgreich war die Messe nicht nur wegen der gestiegenen Besucherzahlen, sondern auch der Umgang mit den Themen Industrie 4.0, Internet of Things und Digitalisierung war bemerkenswert. „In Hannover war eindeutig zu spüren, dass die Unternehmen der Fertigungsbranche, Verbände und Politik diese Megathemen absolut ernst nehmen. Sie unterstützen jede seriöse Forschungs- und Entwicklungsaktivität sowie Initiativen zu mehr Zusammenarbeit mit großem Engagement“, erklärte der Vorsitzende des VOICE-Präsidiums, Dr. Thomas Endres. Offenbar seien sich die Industrie-Unternehmen sehr bewusst, dass sie nicht nur enger miteinander arbeiten müssen, um den Herausforderungen zu begegnen, sondern auch mit der IT-Industrie und den IT-Verantwortlichen in den Unternehmen zusammenarbeiten müssen. „Das freut uns natürlich sehr. Als VOICE sind wir sehr an einer Zusammenarbeit mit allen Beteiligten interessiert. Wir können unser Digitalisierungs- und Technologie-Know-how einbringen und unsere Expertise ins Sachen Prozesse und Standards. Als CIOs stehen wir in unseren Unternehmen für eine agile und strukturierte Umsetzung.“Signale für einen immer enger werdenden Schulterschluss zwischen Industrie-Unternehmen und IT-Branche waren auf der Hannover Messe getreu des Mottos „… join the network“ zahlreich. Allein die vielen IT-Companies, die entweder als Aussteller oder zumindest als Besucher vertreten waren, sprechen für künftig noch konzertiertere Aktionen, um die Digitalisierungsthemen besser in den Griff zu bekommen.Patrick Quellmalz, Verantwortlicher für die Special Interest Groups bei VOICE, fasst die Hannover Messe aus seiner Sicht so zusammen: „ Ich habe noch nie eine Hannover Messe besucht, bei der IT-Themen eine so große Rolle gespielt haben. In der IT-Szene wird viel davon gesprochen, dass die Informationstechnologie immer mehr Bereiche in den Unternehmen durchdringt. Hier in Hannover erlebt man es.“ Für VOICE ist die Hannover Messes ein weiterer Beleg dafür, wie schnell sich das Thema Digitalisierung mit all seinen Facetten entwickelt und wie groß der Beitrag ist, denn hiesige Unternehmen dazu leisten können. „Nach der Hannover Messe zeigt sich, wie gut deutsche Konzerne und große Mittelständler aufgestellt sind, um von diesen Zukunftsthemen zu profitieren - auch wenn KMUs noch einigen Nachholbedarf haben. Industrie-Unternehmen, IT-Anbieter und wir, die CIOs, müssen dafür sorgen, diese gute Position nicht einzubüßen“, forderte Dr. Endres alle Beteiligten noch einmal nachdrücklich zur Zusammenarbeit auf. 

20
Mär 2015

VOICE zieht positive CeBIT-Bilanz

VOICE, der Bundesverband der IT-Anwender e.V., zieht eine positive Bilanz der CeBIT. Die Themen-Angebote wurden von der Anwender-Community hervorragend angenommen. Viele CIOs und IT-Entscheider, die VOICE in Halle 4 besuchten, nutzten den Stand auch als Kommunikationsort und als Messe-Basis zum Netzwerken.

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, sieht das VOICE-Konzept auf der CeBIT voll aufgegangen: „Als Bundesverband der IT-Anwender ist Kommunikation eine der zentralen Aufgaben. Dafür ist diese auf die Enterprise-IT ausgerichtete Messe eine sehr gute Plattform. VOICE hat die CeBIT in diesem Jahr ideal genutzt, um den Anliegen unserer Mitglieder in Politik und Anbieterszene Gehör zu verschaffen. Und natürlich freuen wir uns, dass unser Messepartner CeBIT in diesem Jahr wieder gewachsen ist.“

„Für uns war die CeBIT ein voller Erfolg“, betonte VOICE-Geschäftsführer Wolfgang Storck. „Wir haben viel Arbeit und Engagement in die Vorbereitung gesteckt und dann ist es wunderbar zu sehen, dass unsere Mitglieder und Gäste Konzept und Inhalte so gut annehmen.“ Auch Christoph Hecker, der maßgeblich Konzept und Inhalte gestaltet hat, zeigte sich mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. „Bis auf den ersten Messetag waren Stand und Veranstaltungen immer sehr gut besucht. Das Feedback auf Vorträge, Präsentationen und Diskussionen war ausgezeichnet. Wir haben deutlich mehr Besucher als im Vorjahr. Die Messe hat gezeigt, dass wir mit unseren Formaten und Inhalten offenbar ins Schwarze getroffen haben.“

Von Montag bis Freitag präsentierte VOICE in jeweils dreistündigen Sessions die Kernthemen, die der Bundesverband in diesem Jahr in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt:

- Digitalisierung und Innovation
- Security
- Cloud, Sourcing und Software Asset Management
- Mobile und Big Data

Die Sessions wurden jeweils von CIOs moderiert, die als Themenpaten fungierten. So stellte VOICE sicher, dass jeder Vortrag und jede Diskussion den notwendigen aktuellen Praxisbezug bekommen hat.  Joachim Reichel, Mitglied des VOICE-Präsidiums und CIO der Wacker Chemie fasst seinen Eindruck folgendermaßen zusammen: „Tolle Leute, spannende Themen, viele interessante Kontakte. Mehr kann eine IT-Messe für mich nicht bieten.“

Weitere Informationen zu den CeBIT-Aktivitäten finden Sie auf unserer Website und auf unserem Youtube-Kanal.

12
Mär 2015

Cybercrime: Sicherheit in der Wirtschaft verbessern

Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und der VOICE Bundesverband der IT-Anwender e.V. unterzeichnen auf der CeBIT eine Kooperationsvereinbarung. Sie wollen die Gefahren von Cybercrime noch stärker ins Bewusstsein rücken und die Prävention verbessern.

„Ziel der Kooperation ist, das Bewusstsein um die Gefahren der Cybercrime zu verbessern (Awareness), die Prävention fortzuentwickeln und gemeinsame Präventionsmaßnahmen durchzuführen“, erklärte Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes NRW heute. „Im Rahmen dieser Kooperation ist es uns möglich, professionelle IT-Anwender zu erreichen und die polizeiliche Präventionsarbeit bei der Bekämpfung und Verhinderung von Cybercrime effizient zu lenken.“

„Durch das neu geschaffene Netzwerk sollen unsere Mitgliedsunternehmen in Fällen von Cybercrime besser auf die Zusammenarbeit mit der Polizei vorbereitet werden“, sagte Karsten Vor, Mitglied des VOICE-Präsidiums. „Im Schadensfall lassen sich so wertvolle Informationen und Experten kurzfristig zusammenführen und erforderliche Sofortmaßnahmen einleiten. Außerdem trägt die Kooperation auch dazu bei, das Verständnis  der Polizei für die Herausforderungen der  Unternehmens-IT  weiter zu verbessern.“

Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes NRW, und Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums des VOICE Bundesverbandes der IT-Anwender e. V., unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung auf dem VOICE IT-Sicherheitstag im Rahmen der  CeBIT am Mittwoch, 18. März 2015, 13:30 Uhr in Halle 4, Stand A48 (VOICE).

Sicherheitsinteressierte Gäste und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung sowie dem VOICE IT-Sicherheitstag teilzunehmen. 

Der VOICE Bundesverband der IT-Anwender e. V. umfasst über 400 Mitgliedsunternehmen in Deutschland und verfügt über branchenübergreifende Netzwerke, die sich aus den Chief Information Officer (CIO) und Fachverantwortlichen der Unternehmen zusammensetzen. Im Fokus steht die Interessenvertretung und der Best-Practice Austausch der Mitgliedsunternehmen.

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum beim Landeskriminalamt NRW ist rund um die Uhr für nordrhein-westfälische Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Institutionen und Verbände sowie für Forschungs- und Lehreinrichtungen erreichbar: Zentrale Ansprechstelle Cybercrime / Single Point of Contact, E-Mail: cybercrime.lka@polizei.nrw.de, Telefon: +49 211 939-4040, Telefax: +49 211 939-194040.

03
Mär 2015

CeBIT 2015: VOICE macht das Programm für die Enterprise-IT

Vom 16. bis 20. März 2015 wird VOICE e.V. die Themen seiner Mitglieder auf der größten IT-Messe der Welt vertreten und mit Repräsentanten aus Politik, Anbieterschaft und Analystenszene diskutieren. Im Mittelpunkt der sehr Dialog orientierten Präsentationen, die sich an alle interessierten Messebesucher richten, stehen die VOICE-Positionen zu aktuellen IT-Trends: Sicherheit, Digitalisierung, Sourcing, Software-Asset-Management sowie Big Data und Mobility.

Den Auftakt macht am Montag, den 16. März VOICE selbst. Der Vorsitzende des Präsidiums, Dr. Thomas Endres stellt ab 13.00 Uhr das aktuelle Positionspapier vor, mit dem der Bundesverband der IT-Anwender zu den 10 wichtigsten IT-Enterprise-Themen und deren Auswirkungen in den Geschäftsmodellen der Mitgliedsunternehmen Stellung bezieht. Dabei geht es zum Beispiel um Digitalisierung, Cloud oder Internet of Things. Anschließend werden die Positionen von Anbietern und Analysten diskutiert. Luis Praxmarer, Global Research Director des CeBIT-VOICE-Partners Experton Group, wird die vorgestellten Positionen aus Analystensicht bewerten.

Dienstag, der 17. März steht ganz im Zeichen der digitalen Transformation und von Industrie 4.0. VOICE-Mitglieder präsentieren den digitalen Status Quo ihrer Unternehmen und diskutieren darüber, welche Anforderungen sie an den Markt haben, um schnelle Fortschritte zu erzielen. VOICE startet mit dem Themenschwerpunkt um 13.00 Uhr mit einem Vortrag von Constantin Kontargyris, CIO des TÜV Rheinlands und Mitglied des VOICE-Präsidiums. Er diskutiert die Aufgaben und Herausforderungen, die auf die Enterprise IT durch Digitalisierung und Internet of Things zukommen. Michael Nilles, CIO der Schindler AG, stellt ein spannendes Digitalisierungsprojekt seines Unternehmens vor. Die Experton-Advisor Heiko Henkes und Lutz Peichert bewerten den Stand der Digitalisierung in deutschen Unternehmen und geben einen Ausblick auf die weitere Entwicklung dieses Megatrends.

Im Anschluss findet unter dem Titel „Digitalisierung – und was nun?“ eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion statt. Es geht um Fragen der Digitalisierung und Innovation in den Anwenderunternehmen. Wie gehen Unternehmen mit den Herausforderungen durch die Digitalisierung um und wie werden sie von Anbieterschaft und Politik dabei unterstützt. Wie gut sind die Unternehmen in Deutschland auf die kundenzentrierte Internetwirtschaft, durchdigitalisierte Prozesse und Produktionsverfahren vorbereitet? Was muss geschehen, damit die entsprechenden Strategien zügig entwickelt und umgesetzt werden können? Diese und andere Fragen werden die hochkarätigen Teilnehmer diskutieren: Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent BMWi; Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums von VOICE Bundesverband der IT-Anwender e.V.; Ulrich Dietz, Vizepräsident BITKOM, Vorsitzender des Vorstands GFT Technologies AG; Constantin Kontargyris, Mitglied des VOICE Präsidiums und CIO des TÜV Rheinland; Michael Nilles, CIO der Schindler AG und last, but not least Professor Helmut Krcmar, TU München.

Am Mittwoch, den 18. März widmet sich die VOICE-Community auf der CeBIT dem Thema Security. VOICE präsentiert die bisherigen Fortschritte und Ansätze des Cyber Security Competence Center. “Unsere Mitglieder haben verstanden, dass das Thema Cyber-Sicherheit weiter an Bedeutung gewinnt. Ihnen geht es darum, die Effektivität ihrer Sicherheitsanstrengungen zu verbessern, deshalb arbeiten sie im CSCC eng zusammen und tauschen ihre Erkenntnisse aus“, erklärt Dr. Hans-Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Fachvortrag, Partnerpräsentationen und Diskussion zeigen Erfolge, aber auch die Herausforderungen. Dr. Hans-Joachim Popp verdeutlicht in seinem Vortrag, welche Anstrengungen Anwenderorganisationen unternehmen müssen, um die vielen verschiedenen Puzzle-Teile eines umfassenden Sicherheitskonzeptes an den richtigen Platz zu rücken und zum Funktionieren zu bringen. Dr. Popp moderiert diesen ebenfalls um 13.00 Uhr beginnenden Themenschwerpunkt.

Außerdem unterzeichnen VOICE und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eine Kooperationsvereinbarung, mit dem Ziel, das Bewusstsein um die Gefahren des Cyber Crime zu verbessern. Die Zusammenarbeit dient außerdem der Bündelung von Kräften, dem Know-How-Aufbau und der Verbesserung der technischen Prozesse zur Verfolgung von internetbasierten Delikten.

Am Donnerstag, den 19. März steht ab 13.00 Uhr ein Dauerbrenner auf dem VOICE-Programm: IT-Vertrags- und Software-Asset-Management. Neben neuen Formen des Sourcing und den Rahmenbedingungen für Office 365 diskutieren Anwender und Lösungsanbieter Ansätze für den erfolgreichen Einsatz von Cloud-Lösungen in der Digitalisierung. Grundcharakteristikum eines „echten“ Cloud-Service, die Austauschbarkeit des Serviceproviders, ist nur in den seltensten Fällen gegeben. Die entsprechenden Geschäftsmodelle zwischen Cloud-Anbietern und Cloud-Nutzern sind immer noch anbieterorientiert und damit in der Regel zu teuer und unflexibel für die entstehenden Herausforderungen. Für den zügigen Cloud-Ausbau und die effiziente Nutzung von Cloud-Services ist das Verständnis für neue (Software-) Architekturen in den Unternehmen und bei den Serviceanbietern nötig. Diskutieren werden auf Anwenderseite: Dr. Michael Kranz, CIO Thyssen Krupp Steel; Dr. Matthias Behrens und Dr. Thomas Endres, VOICE e.V.. Auf Anbieter- und Bitkom-Seite betreten Dr. Stefan Schröder, Datev, Vorsitzender des Bitkom Arbeitskreises Cloud; Frank Strecker, Senior Vice President Cloud-Computing T-Systems und last, but not least Sven Rehders, Executive Vice President Strategic Sales Engagements, Atos IT Solutions and Services die Diskussionsbühne.

Am letzten Messetag, am Freitag, den 20. März, dreht sich ab 13.00 alles um die Themen Mobility und Big Data. Was ist dran am Mantra “mobile first”? Welche Möglichkeiten bietet die Nutzung großer Datenmengen in der Verknüpfung von App- und bestehenden Welten, damit Unternehmen davon profitieren können und neue Services im Markt positionieren können? Zum Beispiel zeigt Christian Umbach vom Lufthansa Innovation Hub mit innovativen Lösungen wie Lufthansa die Aggregation von Daten über verschiedene Plattformen hinweg zur Steigerung des Kundennutzens betreibt. Außerdem tritt ein Startup aus dem Bereich Big Data auf, das den Zuhörern neue Perspektiven aufzeigt. Die Experton Advisor Holm Landrock und Dr. Henning Dransfeld sorgen für die Einordnung der Ideen aus Analystenperspektive. Ebenfalls aufschlussreich dürfte der Vortrag von Dr. Nancy Richter werden, die die Kooperationsmöglichkeiten zwischen Startups und etablierten Unternehmen beleuchtet.

Diese Themen und die damit zusammenhängenden Fragen möchte VOICE gern mit seinen Besuchern diskutieren. Außerdem wird VOICE auch bei anderen CeBIT-Aktionen wie  „Scale 11“ und „IT enables“ Flagge zeigen und das Thema Innovation mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen fokussieren.

Dr. Thomas Endres zum Engagement des Bundesverbandes der IT-Anwender: „Die CeBIT ist die größte Veranstaltung für Enterprise IT weltweit. Dieser Bedeutung angemessen wollen wir unsere Themen präsentieren und mit Kollegen, Partnern und Besuchern diskutieren. Wir freuen uns auf den lebhaften Austausch.“

Weitere Infos finden Sie auf der VOICE Website unter: http://www.voice-ev.org/cebit

03
Feb 2015

VOICE-Mitglieder unterstützen Hamburger IT-Strategietage

Als VOICE-Mitglieder unterstützen namhafte CIOs aus mittelständischen und großen Unternehmen die Hamburger Strategietage am 5. und 6. Februar 2015 mit Vorträgen und Diskussionsbeiträgen. Dabei sprechen sie zwar über verschiedene Themen, aber die Perspektive, aus der sie sie betrachten ist stets die des Anwenderunternehmens.

Daniel Keller, CIO des Axel Springer Verlages, spricht über die Herausforderungen, mit denen Business und IT umgehen müssen, wenn sich der Verlag erfolgreich digital transformieren soll: „Mit der Digitalisierung verändern sich nicht nur die Medienangebote, sondern auch Geschäftsmodelle und Prozesse – teilweise sogar radikal. Daher muss die IT stets bestens informiert sein, schnell handeln und dabei strategisch vorgehen.“ Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf der Integration bestehender und dem Aufbau neuer Datenwelten.

Klaus Strumberger, CIO des Finanzdienstleisters MLP, berichtet darüber, wie sein Unternehmen die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter in die Cloud umgezogen hat. In den Mittelpunkt seines Vortrags  „New Style of IT“ stellt er die Herausforderung, Innovation und regulatorische Auflagen miteinander in Einklang zu bringen. Gerade für Finanzdienstleister komme das manchmal der Quadratur des Kreises nahe. Im Kontext der Digitalisierung spielten dabei Datenschutz und Sicherheit eine wichtige Rolle.

“Simply Smart & Connected“ betitelt Michael Nilles, CIO von Schindler, seinen Vortrag über die digitale Transformation in der Industrie. „Ich begreife Digitalisierung nicht als Technologietrend, sondern als nachhaltige Transformation von traditionellen Geschäftsmodellen. Digitalisierung basiert auf einer neuartigen Möglichkeit der Vernetzung von Menschen, Dingen/Produkten und Business“, erklärt der CIO des Aufzugherstellers die Perspektive seines Vortrags. Nilles, der gerade den Digital Business Innovation Award 2015 gewonnen hat, wird in seinem Vortrag auf die Digitale Transformation im Schindler-Konzern eingehen.

Dr. Walter Grüner, CIO des Gabelstapler-Herstellers KION fragt in seinem Vortrag, ob das Internet bereit sei, für die Digitalisierung globaler Geschäftsmodelle. Seiner Meinung nach nur teilweise: „Wir brauchen in jedem Fall fortschrittlichere Infrastrukturen, Sicherheit und internationale Standards.“
„Wir freuen uns, die hochkarätigen Sprecher von VOICE auf unserer Konferenz begrüßen zu dürfen,“ sagt CIO-Chefredakteur Horst Ellermann, dessen Magazin die Hamburger Strategietage zum ersten Mal vor 13 Jahren inhaltlich ausgerichtet hat. „Hätte es VOICE damals schon gegeben, wären sicher auch damals Sprecher des IT-Anwenderverbandes dabei gewesen.“

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, lobt die Hamburger Strategietage ebenfalls: „Die Konferenz ist einer der bedeutendsten IT-Management-Events in Deutschland. Es spricht auch für VOICE, wenn unsere Mitglieder dort so stark als Sprecher vertreten sind.

10
Dez 2014

VOICE spricht sich gegen 2-Klassen-Internet und für Netzneutralität aus

Den Vorstoß der Bundesregierung, die Netzneutralität auf den Bereich des „offenen Internets“ zu beschränken und Spezialdienste mit garantierter Übertragungskapazität zuzulassen, sieht VOICE Verband der IT-Anwender e.V. skeptisch.

Vor allem die nicht näher bestimmte „zeitgemäße Qualität des Internetzugangs“ für das „offene Internet“ sowie die bisher fehlenden Kriterien zur Charakterisierung von „Spezialdiensten“ geben Anlass zur Kritik. „Gerade die fehlende Festlegung einer Minimalbandbreite für das offene Internet bietet den Netzanbietern zu viel Spielraum, um die Zugangsqualität für Unternehmen und Normalverbraucher einzuschränken“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums von VOICE.

Der Vorschlag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur Verankerung der Netzneutralität auf europäischer Ebene bekennt sich „klar zur Netzneutralität im offenen Internet“, begrenzt aber gleichzeitig die Gleichbehandlung der übertragenen Datenpakete auf diesen Bereich. Parallel zum „offenen Internet“ sollen nämlich „Spezialdienste“ angeboten werden können, wenn sie nicht die „Verfügbarkeit“ und „Qualität von Internetzugangsdiensten“ beeinträchtigen. Die Qualitätskontrolle sollen die Regulierungsbehörden übernehmen – ex-post. Das bedeutet, das zum Beispiel die Bundesnetzagentur erst nachträglich prüfen kann, ob ein Spezialdienst die „zeitgemäße Qualität des Internetzugangs“ für die Endbenutzter beeinträchtigt. Selbst die Einschränkung, dass Spezialdienste nur dann angeboten werden dürfen, wenn „ausreichend Netzkapazitäten“ erbracht werden, kann ohne die Festlegung einer Minimalbandbreite nicht funktionieren, da nicht geklärt ist, was als „ausreichend“ definiert ist.

„Wir wollen möglichst breitbandige Internetzugänge für Unternehmen und Endverbraucher. Dass der dafür notwendige Netzausbau von den Providern zumindest zum Teil finanziert werden muss und sie Möglichkeiten der Gegenfinanzierung benötigen, stellen wir nicht in Frage“, betont Endres. „Aber wir sehen es als kontraproduktiv, wenn dafür die Netzneutralität aufgegeben wird.“ Gegenfinanzierungsmöglichkeiten könne man zum Beispiel gegebenenfalls durch Volumen orientierte Verträge schaffen, ähnlich denen wie sie im Mobilfunkbereich üblich seien. „Das wäre für alle Beteiligten transparenter und deutlich unbürokratischer.“ Mehrwertdienste stehen heute bereits zur Verfügung und werden u.a. von Unternehmen zur Absicherung von Prozessen und der Erreichbarkeit genutzt, ohne dabei die allgemeine Verfügbarkeit des Netzes zu berühren.

Ausdrücklich begrüßt VOICE dagegen den Plan der Bundesregierung, im Rahmen der geplanten Investitionsoffensive der EU Anreize für private Investitionen in den Breitbandausbau zu schaffen. „Ich bin sicher, dass beispielsweise die Übernahme von Verlustrisiken uns einem breitbandigeren Zugang deutlich schneller näher bringt als jeder „Spezialdienst“, der gegebenenfalls zu Lasten der generellen Zugangsqualität geht“, erklärte Endres.

22
Okt 2014

Der IT-Gipfel hat die Chance auf konkrete Ergebnisse

VOICE Verband der IT-Anwender e.V. begrüßt die von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel angekündigte neue Ausrichtung des IT-Gipfel-Prozesses. Die Fokussierung auf sieben Themenfelder, die stärkere Einbeziehung von IT-Anwenderschaft und größeren Teilen der Zivilgesellschaft sowie die Organisation der Gipfelarbeit auf Plattformen und in Projekte verstärkt den Fokus auf konkrete und relevante Resultate. Das mit VOICE kooperierende SOA Innovation Lab unterstützt diese Einschätzung.

„Der diesjährige 8. IT-Gipfel beweist, dass auch die oberste Ebene der Politik verstanden hat, wie stark die Umwälzungen sein werden, die die digitale Transformation auslöst und noch auslösen wird. Auch die Tatsache, dass die Bundeskanzlerin und insgesamt sechs Bundesminister  den IT-Gipfel besuchten, verdeutlicht die hohe Aufmerksamkeit, mit der die Politik das Thema Digitalisierung verfolgt“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums.  VOICE erachtet es als folgerichtig, wenn sich mehrere Ministerien an der großen Aufgabe beteiligen. „Die Digitalisierung durchdringt die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb kann ein Ministerium allein nicht alle Fragen beantworten. Für das Erreichen der Ziele ist es allerdings sehr wichtig, dass die drei involvierten Bundesministerien die Eckpfeiler für die erfolgreiche Digitalisierung gemeinsam setzen und sich nicht gegenseitig Kompetenzen streitig machen“, kommentierte Endres.

Die neue Ausrichtung des IT-Gipfels und die Einbeziehung einer breiteren gesellschaftlichen Basis entsprechen der VOICE-Position, die der Verband bereits in einem Brief von Anfang Oktober 2014 an den Bundeswirtschaftsminister verdeutlicht hat.  Darin heißt es unter anderem: …“Gleichzeitig begrüßen wir den jetzt eingeschlagenen Weg,   den Gipfel noch stärker als einen Standortgipfel zu positionieren. (…) Als Standort-Veranstaltung adressiert der Gipfel dagegen branchenübergreifend die IT- und Digitalisierungsherausforderungen aller Unternehmen und erlaubt eine umfassende Diskussion und Unterstützung der von der Bundesregierung vorgelegten Digitalen Agenda.“

Auch das mit VOICE kooperierende SOA Innovation Lab, in dem Großunternehmen und Behörden aus dem deutschsprachigen Raum  gemeinsam an Architekturthemen arbeiten, unterstützt die Neuausrichtung des Gipfels. „Flexible Architekturen und interoperable technische Standards sind eine Grundvoraussetzung für die digitale Transformation unserer Wirtschaft. Das SOA Innovation Lab hilft Unternehmen dabei, sich auf die damit einhergehenden tiefgreifenden Veränderungen vorzubereiten und sich für die künftig immer stärker digital ausgeprägten Wertschöpfungsschritte fit zu machen, die zu verschiedenen und oft anlassbezogenen Ökosystemen zusammengesetzt werden. Wir freuen uns darauf, diese Erfahrungen auch in den Gipfel-Prozess und die zu definierenden Projekte einzubringen“, erklärte Dr. Johannes Helbig, Gründer und Vorstandsvorsitzender des SOA Innovation Lab. Insbesondere begrüßt VOICE die Absicht, die IT-Gipfel-Arbeit in Form von Handlungsfeldern und Projekten zu organisieren. „Wir werden uns die sieben ausgewiesenen Handlungsfelder ganz genau anschauen und mit unseren Mitgliedsunternehmen entscheiden, wo wir als Verband und als einzelne Unternehmen etwas beitragen können“, sagte Endres. 

Unabhängig von einer tiefergehenden Analyse interessieren sich VOICE und einzelne Mitgliedsunternehmen vor allem für die Handlungsfelder, die direkt die Enterprise-IT betreffen, beziehungsweise in denen es um die unmittelbare Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen geht. „Sicher können die VOICE-Mitgliedsunternehmen zu den  Handlungsfeldern Digitale Infrastrukturen (1), Digitale Wirtschaft und digitales Arbeiten (2), Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft (6), sowie Europäische und internationale Dimension der Digitalen Agenda (7) wertvolle Beiträge liefern“, sagte Endres.  Bezüglich der kommenden Arbeit in Projekten regte der VOICE-Vorsitzende erneut an, IT-Anbieter und IT-Anwenderunternehmen gemeinsam an Projekten arbeiten zu lassen: „Auf diese Weise würde sich der Wissensaufbau in Sachen Digitalisierung enorm beschleunigen und es wäre praktisch automatisch sichergestellt, dass die Resultate auch in der Praxis relevant sind.“ 

30
Sep 2014

Enterprise IT entwickelt sich vom Effizienz-Verbesserer zum Effektivitätstreiber

VOICE Verband der IT-Anwender e.V., entwickelt ein Positionspapier, das sich mit den Konsequenzen der aktuellen IT-Trends für die Anwenderunternehmen auseinandersetzt. Dazu hat eine Gruppe von CIOs eine Diskussionsgrundlage geliefert, die die Themen Digitalisierung, Cloud, Mobility und Big Data adressiert. Das Papier bewertet die Trends aus Sicht der Enterprise IT und formuliert Erwartungen an Anbieter und Politik.

Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums, trug die bisher verbandsintern geführte Diskussion erstmals auf dem Münchener Kongress des IT-Distributors Tech Data in die Öffentlichkeit: „Innerhalb und außerhalb der Enterprise IT wird intensiv über die Megatrends der IT und ihr disruptives Potenzial diskutiert. Es gibt interessante Einzelmeinungen von CIOs und IT-Verantwortlichen zu den Trendthemen, aber bisher keine konzertierte Bewertung der Trends. Die werden wir kontinuierlich liefern und darüber hinaus formulieren, was wir als Anwender von Anbietern und Politik erwarten“, erklärte Endres.

Die Risiken dürfen nicht allein beim Anwenderunternehmen liegen

Die rasante Digitalisierung der Geschäftsprozesse und –modelle bewertet auch VOICE als disruptiv. Dabei seien IT-Systeme und –Lösungen allerdings nur ein Teil der Digitalisierungsstrategie, die jedes Unternehmen benötigt. Um den Anforderungen der Digitalisierung gerecht zu werden, entwickelt die Enterprise-IT die Governance-Modelle weiter, um alle relevanten Unternehmensbereiche zu involvieren. Neben neuen Steuerungsmechanismen benötigen Unternehmen eine flexible IT-Architektur, die sowohl den Anforderungen der schnelllebigen Frontends gerecht wird als auch die Erfordernisse an Stabilität, Standardisierung, Virtualisierung, Sicherheit und Kostenoptimierung im Backend erfüllen kann.

Von der Anbieterschaft erwartet die Enterprise IT in diesem Zusammenhang Standards, Modularisierung und Offenheit sowie Sicherheitsgarantien, die das Ausspähen von Daten durch Dritte verhindern. Die Autoren wünschen sich außerdem, dass die Aufwände für die Integration neuer Lösungen gerecht zwischen Anwender und Anbieter verteilt werden. „Die Risiken einer Integration und die oftmals noch fehlende Stabilität dürfen nicht allein beim Anwender liegen“, erklärt Endres.

Die Cloud wird zum dominanten Delivery-Modell für Commodity IT

Die Cloud, die sich nach Ansicht der VOICE-Arbeitsgruppe in einigen Jahren zum dominanten Delivery-Modell für Commodity-IT-Services entwickeln wird, verändert die Aufgaben und damit die Organisation der Enterprise IT. Betrieb und Eigenentwicklung rücken in den Hintergrund, Sourcing und Integration in den Vordergrund. „Von den Anbietern wünschen wir uns mehr Interoperabilität der verschiedenen Services, faire und transparente Vertragsgestaltung, höchstmögliche Sicherheit und Datenschutz“, sagte Endres. Von der Politik erwartet VOICE, dass sie sich für eine Harmonisierung der EU-Datenschutzgesetze einsetzt.

In punkto Mobile Computing fordert die Arbeitsgruppe die Unternehmen auf, eine durchgängige Mobilitätsstrategie zu entwickeln. Für die unterstützende IT geht es dabei auf der einen Seite um die Mobilisierung des Enterprise und auf der anderen Seite um die mobile Schnittstelle zum Kunden. 

Die Anbieter fordert die VOICE-Gruppe auf, die Enterprise-Business-Anwendungen zu verschlanken, um sie leichter mobilisieren zu können. Sie erwartet außerdem Entwicklungsumgebungen, die alle mobilen Plattformen bedienen können. „An die Telko-Anbieter appellieren wir, den breitbandigen Ausbau der Netze und Funknetze weiter voranzutreiben“, führte Endres aus.

Big Data Competence Center könnten Know-how bündeln

Der sinnvoller Einsatz von Big Data Technologien setzt teilweise erhebliche Investitionen in Technik und die Weiterentwicklung des Personals voraus, angesichts derer die Unternehmen noch zögern, unternehmensweite Projekte anzugehen. Dennoch geht die VOICE-Gruppe davon aus, dass sich die Unternehmen die Chance, nicht entgehen lassen, große Mengen strukturierter und unstrukturierter Daten mit neuen, flexiblen Fragestellungen zu analysieren und somit die Entscheidungsfindung in den Unternehmen auf neue Füße zu stellen. „Da Big Data zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Fachabteilungen und IT führen wird, schlagen wir die Einrichtung von Big Data Competence Center vor, in denen das Know-how gebündelt und Projekte zentral gefahren werden können“, erklärte Endres. Von den Anbietern erwarten die VOICE-Vertreter einfachere Werkzeuge, damit endlich mehr Mitarbeiter Datenanalysen selbst durchführen können. 

Laut VOICE birgt die Digitalisierung deutlich mehr Chancen als Risiken für die Enterprise IT. „Einige Pessimisten sehen durch Cloud und Consumerization der IT einen Bedeutungsverlust der Enterprise-IT voraus. Das wird nicht der Fall sein. Im Gegenteil. Durch die quasi komplette Durchdringung von Gesellschaft und Unternehmen mit IT wächst uns nicht nur mehr Verantwortung zu, sondern wir entwickeln Anwendungen und Werkzeuge, mit denen wir uns vom Effizienzverbesserer einzelner Prozesse gemeinsam mit den Fachabteilungen zum Effektivitätstreiber für das gesamte Unternehmen entwickeln können“, schloss Endres die Vorstellung des Diskussionspapiers. 

 

28
Aug 2014

IT-Gipfel 2014: VOICE plädiert für Weiterentwicklung zum Standort-Gipfel

Wichtige Weichenstellungen für die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung erwartet VOICE Verband der IT-Anwender e.V.  auf dem diesjährigen IT-Gipfel am 21. Oktober. Insbesondere wünscht sich VOICE, dass die Interessen der IT-Anwenderunternehmen im Gipfelprozess stärker berücksichtigt werden. Auf diese Weise könne sich der IT-Gipfel zu einem Standort-Gipfel weiterentwickeln, der die notwendigen Kräfte bündelt, um die Digitalisierung in Deutschland im Sinne aller relevanten gesellschaftlichen Gruppen möglichst schnell voranzutreiben.

„Die Themen des IT-Gipfels sind die Richtigen“, betont Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums. „Jetzt kommt es darauf an, die Agenda von Seiten der Anbieter, Anwender, Nutzer und der Politik mit Inhalten zu füllen, die nicht bald nach dem Treffen wieder aus dem öffentlichen Blick verschwinden. Wir wünschen uns einen breiten Diskurs über die im Vorfeld des Gipfels genannten Agendapunkte.“

Zu jedem dieser Schwerpunktthemen - Industrie 4.0, Young IT, Innovationsstandort Deutschland, IT-Sicherheit und Arbeiten in der digitalen Welt - kann VOICE wertvolle Inhalte liefern. VOICE-Mitglieder haben nicht nur langjährige Erfahrungen in Sachen Digitalisierung und Security. Sie beweisen immer wieder, wie sich digitale Technologien so an die Anforderungen ihrer Unternehmen und Mitarbeiter anpassen lassen, dass sie erfolgreich in digitalisierte Geschäftsprozesse und –modelle übersetzt werden. „Nur aus dem konstruktiven Miteinander von Anwenderunternehmen und Anbietern, das durchaus auch Kontroversen verträgt, entstehen funktionierende Innovationen“, erklärt Endres. „Diese Zusammenarbeit wollen wir stärken.“

Deshalb plädiert VOICE dafür, mehr Vertreter der Anwender- und  Nutzerschaft mit ihren spezifischen Themen in die Arbeitsgruppen zu involvieren. „Wir wollen, auch mit Blick auf die IT-Gipfel der kommenden Jahre, ein Format schaffen helfen, das die Digitalisierung und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen in den Vordergrund stellt. Wir möchten dazu beitragen, dass die Interessen und Bedürfnisse der IT anwendenden Unternehmen und der IT-Industrie gleichermaßen Berücksichtigung finden“, stellt Endres in Aussicht.

Die rund 400 CIOs und IT-Verantwortlichen großer und mittelständischer Unternehmen, die in VOICE organisiert sind, betrachten Deutschland bereits heute als einen starken IT-Standort. Doch damit sich dieser Status nicht nur halten, sondern weiter ausbauen lässt, muss sich der IT-Gipfel den spektakulären Zukunftsthemen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung sowie um ganz konkrete aktuelle Themen kümmern. „Es geht nach wie vor um gute Rahmenbedingungen für den Breitbandausbau und hier vor allem um eine bessere Koordination der Bund- und Länderaktivitäten. Hier gehen die in der Digitalen Agenda der Bundesregierung genannten Vorhaben in die richtige Richtung.“ Allerdings wünscht sich VOICE – angesichts der kurzen Zeitspanne bis 2018 - noch konkretere Angaben zu den zur Verfügung stehenden finanziellen Hilfen.

Außerdem muss dringend in Sachen IT-Sicherheitsgesetz und EU-Datenschutzgesetz Klarheit geschaffen werden“, fordert Endres alle Beteiligten zum Handeln auf. Er begrüßt, dass der aktuelle Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes nun die weitgehend anonyme Anzeige von Angriffen und Schadensfällen zulässt. „Doch“, so Endres weiter, „wenn Innenminister de Maiziere das IT-Sicherheitsgesetz mit dem Anlegen von Sicherheitsgurten im Auto vergleicht, muss er auch ganz konkret sagen, wer sie benutzen soll und wie die betroffenen Unternehmen die Nachrüstung in Sachen IT-Sicherheit finanzieren können, vor allem, wenn es um kleinere und mittelständische Unternehmen geht.“ In diesem Zusammenhang weist VOICE noch einmal auf die Bedeutung von Sicherheitsinitiativen hin, die von Anwendern getrieben werden.  „Letztlich sind die Unternehmen für die Sicherheit ihrer IT-Systeme und der ihnen anvertrauten Kundendaten verantwortlich. Unser auf die Informationsbedürfnisse und Handlungsoptionen von Anwenderunternehmen zugeschnittenes Cyber Security Competence Center (CSCC) bietet exzellente Hilfestellungen für Unternehmen, die ihre Cyber-Security verbessern möchten.“

Darüber hinaus gilt es, mögliche (rechtliche und technische) Auswirkungen des Handelsabkommen TTIP auf IT-Anwenderunternehmen zu prüfen und gegebenenfalls gegenzusteuern.

Weitere Handlungsfelder für den IT-Gipfel sieht VOICE im Bereich der Aus- und Weiterbildung, dem Schaffen von Innovationsanreizen und im Ausbau von Digitalisierungskompetenz. Auch die Ankündigungen der Digitalen Agenda bezüglich verbesserter Bedingungen für Startups bedürfen weiterer Konkretisierungen. „Appelle an den Gründergeist und bessere Informationen für Gründungswillige allein werden keine funktionierende Startup-Szene hervorbringen“, meint Endres. „Es geht ganz konkret um Finanzierungs-möglichkeiten für junge Unternehmer und darum, bestehende Angebote bekannter und einfacher zugänglich zu machen.“

Digitalisierungskompetenz werde in allen Arbeits- und Lebensbereichen gebraucht. „Zurzeit sprechen viele über das Thema, aber nicht alle wissen, was Digitalisierung im Detail bedeutet und welche Konsequenzen sie auf Unternehmen und Menschen hat. Das muss sich ebenfalls dringend ändern und auch das könnte der IT-Gipfel als Aufgabe annehmen“, betont Endres. 

 

05
Aug 2014

VOICE startet eigenen Konsortial-Benchmark

VOICE Verband der IT-Anwender e.V. wird ab September dieses Jahres einen eigenen, absolut herstellerunabhängigen Konsortial-Benchmark durchführen, an dem sich alle VOICE-Mitglieder beteiligen können. Der von den VOICE-CIOs konzipierte, branchen- und größenunabhängig angelegte IT-Vergleich legt sehr viel Wert auf den Best-Practice-Austausch.

Im Unterschied zu den Benchmarks kommerzieller Anbieter nimmt beim VOICE-Vorgehen der Best-Practice-Austausch breiten Raum ein. So können die gewonnenen Kennzahlen nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern  auch verbessert werden. „Die gewonnen Kennzahlen dienen quasi als Katalysator für die zielgerichtete Diskussion der Benchmark-Teilnehmer“, erläutert Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums einen der wesentlichen Vorteile des Verfahrens. Die Ergebnisse des  VOICE Benchmarks erlauben es den Teilnehmern, ihre IT-KPIs und damit ihre IT-Performance mit denen anderer Teilnehmer transparent zu vergleichen. Sie haben zusätzlich die Gelegenheit, eigene Prozesse zu diskutieren und dabei Verbesserungspotenziale zu identifizieren, da das VOICE Benchmark  über die klassische Zahlenanalyse hinausgeht. 

In dem Vergleichsverfahren, das sich aus verschiedenen, frei buchbaren, Bausteinen zusammensetzt, werden Kennzahlen in folgenden Bereichen erhoben:

  • Der Baustein 1 „Backend“ enthält die Module: Server, Storage, Backup, Mailbox, Fileservices, LAN, WAN, RAS.
  • Der Baustein 2 „Frontend“ enthält die Module: Arbeitsplatz & IMAC, Servicedesk, Unified Communication und Collaboration.
  • Der Baustein 3 „ Anwendungsbasis“ enthält die Module: SAP Basis, SAP-Module und Datenbanken.
  • Der Baustein 4 „Best Practices“ enthält 4 Workshops zu ausgewählten, von den Teilnehmern festgelegten Themen.

Strategisch-wissenschaftlicher Partner von VOICE in Sachen Benchmark ist die fortiss GmbH, An-Institut der Technischen Universität München. Der Benchmark differenziert sich von anderen IT-Performance-Vergleichen durch 5 wesentliche Qualitätsmerkmale. Den Teilnehmern werden über das Experten-Netzwerk Antworten auf spezifische Fragestellungen und andere Unterstützungsleistungen angeboten. Ebenfalls positiv auf die Qualität des Vergleichs wirken sich die klaren Rahmendefinitionen aus. Sie gewährleisten, dass die Kennzahlen der Teilnehmer wirklich vergleichbar sind. Die einfache Online-Datenerhebung macht es den Teilnehmern leicht, ihre IT-Performance-Daten dem Vergleich zuzuführen. Die Resultate des Benchmarks werden zielgruppengerecht aufbereitet. Das heißt, es gibt unterschiedliche Reports für CIOs, IT-Projektverantwortliche und Fachbereichsleiter. Last but not least, sind die Kosten für den VOICE-Benchmark vergleichsweise niedrig.  

Fachlich begleitet wird der Benchmark von einem  Steering Committee, das mit Wissenschaftlern, Mitgliedern des VOICE-Präsidiums und Benchmark-Teilnehmern besetzt ist. „Das  inhaltliche Know-how kommt im Wesentlichen  von den teilnehmenden Anwenderunternehmen, der wissenschaftlichen Begleitung und der Methodenkompetenz im Benchmark-Team. „Da Kostenmanagement eine Kernaufgabe eines jeden IT-Bereichs ist und wesentliche Impulse zur Weiterentwicklung von den teilnehmenden Partnern kommen, haben wir uns entschlossen, die Benchmark-Arbeit mit bewährten Kräften direkt als bepreisten Zusatz-Service für VOICE Mitglieder anzubieten“, erklärt Dr. Endres das Engagement. 

Die erste VOICE  Benchmark-Runde beginnt Ende September. 

Für weitere Informationen zum Benchmark steht Ihnen Patrick Quellmalz unter Patrick.Quellmalz@voice-ev.org zur Verfügung.

 

06
Jun 2014

VOICE richtet Cyber Security Competence Center ein

Angesichts der sich weiter zuspitzenden Bedrohungslage hat sich VOICE Verband der IT-Anwender e.V. entschlossen, ein eigenes, herstellerunabhängiges Cyber Security Competence Center einzurichten und seinen Mitgliedsfirmen als Service anzubieten. Der Start ist für Juli dieses Jahres geplant.

 Die Sicherheitsrisiken der Unternehmen in Deutschland wachsen aufgrund der zunehmenden weltweiten Vernetzung und der Durchdringung aller Produktions- und Lebensbereiche mit IT. Dabei unterscheidet sich die Risiko-Exponierung der Unternehmen je nach Branche, Geschäftsmodell und Marktpräsenz. Gefährdet sind  wettbewerbsrelevante Informationen und IT-Infrastrukturen. Die unternehmensübergreifende Vernetzung von Fertigungs- und Logistikprozessen über das Internet (Industrie 4.0) sowie die direkte Kommunikation zwischen Maschinen (machine to machine) erhöhen das Risiko für Unternehmen zusätzlich, Opfer von Sabotage und Ausspähung zu werden.

Trotz der deutlich steigenden Cyber-Gefahren tauschen sich Unternehmen zu wenig offen über IT-Security-Belange aus und können deshalb kaum systematisch Best-Practice-Verfahren gegen aktuelle und künftige Bedrohungen entwickeln. Die offene Kommunikation über Security-Vorfälle leidet vor allem unter den Reputationsschäden, die den Unternehmen im Schadensfall drohen. Auch die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Initiative „Cyber Allianz“, die für mehr Transparenz und Vernetzung der Betroffenen sorgen soll, dürfte eher langfristig greifen und die allgemeine Cyber-Security erhöhen.  

Wegen der zunehmenden Risiken wollen die meisten VOICE-Mitgliedsunternehmen ihr IT-Sicherheitsniveau verbessern. Allerdings laufen sie aufgrund des fehlenden Austausches mit anderen Unternehmen Gefahr, sich finanziell, personell oder vom Know-how her zu überfordern.

Vor diesem Hintergrund hat VOICE die Initiative ergriffen und das Cyber Security Competence Center (CSCC) ins Leben gerufen, das von Beginn an von den Erfahrungen der Special Interest Group „Risk, Security & Compliance“ profitieren kann, in der sich VOICE-Mitglieder seit mehreren Jahren austauschen. Das VOICE CSCC startet im Juli zunächst mit zehn Mitgliedern.

 Der Aufbau des Competence Centers erfolgt in zwei  Phasen. In diesem Jahr soll es in erster Linie um einen praxisorientierten konkreten Erfahrungsaustausch gehen, der um die drei Services Self Assessment, Security Ticker sowie eine strukturierte Bedrohungs- und Risikoanalyse ergänzt wird.

 Die drei Services im Überblick:

o    Self Assessment: Bestimmung des eigenen Reifegrades mit dem Ziel, die Diskussion im Teilnehmerkreis auf Basis der Ergebnisse fortzusetzen und in Richtung Best Practice weiterzuentwickeln. So werden ein Vergleich des Sicherheitsniveaus mit anderen Unternehmen und die Identifikation von Handlungsfeldern möglich.

o   „Security-Ticker“: Monatliches Lagebild, wöchentliche Telefonkonferenz und  ad-hoc-Informationen bei relevanten IT-Sicherheitsereignissen.

o   Strukturierte Bedrohungs- und Risikoanalyse: Bewertung der übergreifenden und branchenspezifischen Exponierungen, mit dem Ziel, in den einzelnen Unternehmen und im gemeinsamen Erfahrungsaustausch ein konsolidiertes Bild zu erzeugen.

Für die  2. Phase, etwa ab Mitte kommenden Jahres, sind weitere Leistungen wie konkrete Unterstützung bei der Krisenbewältigung, Benchmarks für gängige Security KPIs, Informationen über Zukunftstechnologien sowie der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit externen Beratern und Hackern geplant.

VOICE verfolgt mit dem CSCC folgende Ziele:

o   Erhöhen der Handlungsfähigkeit im Security-Kontext;

o   genauere Bewertung  konkreter Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich Angemessenheit und Wirksamkeit;

o   erhöhte Fähigkeit zur Entwicklung unmittelbar wirksamer Verbesserungsmaßnahmen und Vorkehrungen;

o   Bereitstellung eines generellen IT-Security-Lageberichts;

o   Bereitstellung unternehmensübergreifender „Shared Services“;

o   vertraulicher Austausch über generelle, konkrete und aktuelle Bedrohungslagen, Sicherheitslücken und wirksame Gegenmaßnahmen zwischen den beteiligten Unternehmen;

o   kontinuierliche Entwicklung des IT-Security-Managements.

07
Apr 2014

VOICE- Jahrestagung: IT-Themen mit Wirkung

Die rund 80 Teilnehmer der 2. VOICE Jahrestagung und Mitgliederversammlung erlebten zwei Tage voll spannender Diskussionen, gutem Networking und intensiver Vorbereitung auf die Kernthemen der kommenden Monate.

Die rund 80 anwesenden IT-Entscheider nutzten die Jahrestagung auch, um erste Vorschläge für eine VOICE-Agenda zu erarbeiten. "Wir arbeiten weiter an einer klaren Priorisierung. Deshalb bauen wir zurzeit eine Reihe von Themen auf, mit denen wir uns in den nächsten Monaten schwerpunktmäßig beschäftigen“, erklärt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums des VOICE e.V. Noch ist die Agenda nicht vollständig und wird unter den Mitgliedern lebhaft diskutiert. „Wir werden uns stark für den IT-Gipfel im Oktober engagieren und die Themen Sicherheit, Innovation und IT-Strategie spielen sicher eine wichtige Rolle. Im Fokus stehen dabei IT-Themen mit Wirkung“, sagt Endres. Damit ist vor allem das Zusammenspiel von IT und Business gemeint. "IT ist kein Selbstzweck. Sie muss helfen, die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen zu verbessern und Innovationen vorantreiben oder zumindest unterstützen.“ Um dauerhaft innovationsfähig zu sein und später nicht vor unbeherrschbarer Komplexität zu erstarren, sei es gerade in Zeiten von Industrie 4.0 wichtig, saubere Architekturen aufzubauen und zu pflegen.

Dialog-Plattformen erlauben effektives Arbeiten

Um diese Themen effektiv bearbeiten zu können, diskutierten die Teilnehmer über verschiedene Arbeitsformate und weitere Special Interest Groups. In diesen sogenannten SIGs werden die von den Mitgliedern identifizierten Schwerpunkthemen
abgehandelt. Dafür organisiert das Back Office von VOICE Präsenzmeetings, schreibt Protokolle und dokumentiert die Ergebnisse, die den Teilnehmern der SIGs zur Verfügung gestellt werden. Als neue SIGS wurden die Themen Innovation und ITStrategie gestartet. Zusätzlich wird die Special Interest Group Security um ein eigenes Cyber Security Center ergänzt werden. Neben den formell organisierten SIGs engagieren sich Mitglieder verstärkt auch in informellen Arbeitsgruppen, die sie selbst organisieren, um zum Beispiel speziellere Fragestellungen zu bearbeiten, die sie gemeinsam lösen wollen. Vorgeschlagen wurden auf der diesjährigen Jahrestagung unter anderem die Themen End-to-End-Verschlüsselung oder der Umgang mit dem für 2018 angekündigten Ende von ISDN. "Ergänzt durch die von VOICE organisierten CIO-Roundtables und die ebenfalls in Mitglieder-Regie stattfindenden regionalen Roundtables verfügen wir jetzt über ausreichende Präsenz- und Online-Plattformen, um ein effektives Arbeiten an unseren Themen zu erlauben", freut sich Endres.

VOICE selbst ist Knotenpunkt eines größeren Netzwerks

Eine erfolgreiche Interessensvertretung muss auch als Organisation Teil eines Netzwerks sein, um zum einen auf mehr Know-how zugreifen zu können und zum anderen, um gemeinsame Interessen effektiver vertreten zu können. Wie gut VOICE bereits nach zwei Jahren in die Verbandslandschaft integriert ist und wie belastbar die Kontakte in Richtung wissenschaftlicher Institutionen sind, zeigten die Präsentationen der heutigen und künftigen Kooperationspartner. So erklärten VOICEMitglied Dr. Hans-Joachim Popp und der stellvertretende Direktor des Bundesamts in der Informationsverarbeitung (BSI), Andreas Könen, die Zusammenarbeit, die den VOICE-Mitgliedern unter anderem den Zugriff auf die BSI-Malware-Datenbank erlaubt. Dr. Johannes Helbig, Vorstandsvorsitzender des SOA Innovation Lab unterstrich die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit an Enterprise Architekturen. Nur mit der Entwicklung eigener, nach modularen Prinzipien gestalteten, Enterprise Architekturen könnten Unternehmen selbst bestimmen wie sie ihre  IT-Landschaften gestalten. Das gelte vor allem angesichts der großen Umwälzungen, die Entwicklungen wie Cloud Computing, Industrie 4.0 oder die gesamte digitale Transformation auslösen. Dr. Gerd Große, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers (GFFT e.V.) warb unter den VOICE-Mitgliedern für seine Idee eines Technologie-Ranking,s von dem nicht nur hiesige Hightech-Unternehmen profitieren könnten, sondern auch Anwenderunternehmen, denen ein solches Ranking helfen könne, Technologien besser einzuschätzen. Sebastian Schröder, vom Bundesverband Materialwirtschaft Einkauf und Logistik zeigte die Gemeinsamkeiten auf, die es zum Beispiel beim Thema IT-Sourcing gebe. Hier, stellte er in Aussicht, könne der BME mit seinen erfahrenen Einkäufern durchaus wertvollen Input für IT-Entscheider liefern.

Eine Stunde VOICE pro Woche

Ebenfalls hilfreich wird sich die Zusammenarbeit mit der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V und VOICE gestalten. So sind VOICE-Mitglieder im CIO-Beirat der DSAG vertreten und können der SAP auf diesem etablierten Kommunikationsweg VOICE-Positionen nahe bringen. DSAG Geschäftsführer Dr. Mario Günter betonte, wie wertvoll gemeinsame Positionen für den Dialog mit der Anbieterschaft sein können.

Professor Michael Dowling, Vorsitzender des Vorstandes des Münchener Kreises, stellte den Münchener Kreis in seiner Tradition als Wegbegleiter von fundamentalen Veränderungen in der IT vor und erläuterte den Stand der Planungen für
gemeinsame Positionierungen in der Öffentlichkeit.

Last, but not least zeigten zwei weitere Universitätsvertreter Flagge auf der VOICEJahrestagung. Professor Stefan Klein, Director of the European Research Center for Information Systems (ERCIS), an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster unterstützt VOICE bei der Weiterentwicklung seiner Online Collaboration Plattform. Professor Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der TU München, macht sich stark für die Aus- und Weiterbildung heutiger und künftiger ITEntscheider im europäischen Raum. VOICE unterstützt diese Initiativen.

Beherrscht wurde die VOICE-Jahrestagung von angeregter Diskussion und einer sehr positiven Stimmung. Die Teilnehmer zeigten sich entschlossen, sich für die Belange der Enterprise Anwender im deutschsprachigen Raum gegenüber Anbieterschaft und Politik einzusetzen. Ein CIO brachte die allgemeine Stimmung auf den Punkt: "Mein Kalender steuert die Zeiten, die ich meinen verschiedenen Aktivitäten widmen kann. Ab sofort werde ich pro Woche eine Stunde für VOICE reservieren."

Über VOICE

VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen ITVerantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder etwa in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIOCircle.

 

18
Mär 2014

CeBIT-Fazit: Gelungene Messe, gelungene VOICE-Präsenz

VOICE Verband der IT-Anwender e.V. konnte seinen Auftritt auf der CeBIT 2014 sehr erfolgreich gestalten. Insgesamt wertet das Präsidium der Interessenvertretung die IT-Messe als effizienten Marktplatz – auch wenn die Fokussierung des Veranstalters auf Business-Belange eine Frage aufwirft.

„Präsenz und Auftritt von VOICE ließen für uns nur wenige Wünsche offen. Unser inhaltliches Programm IT applied wurde sehr gut angenommen, die Gespräche unter IT-Entscheidern sowie mit Politik und Anbieterschaft konnten wir in guter Atmosphäre an unserem Stand in Halle 4 führen“, erklärte Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums.

Auf der fünftägigen Agenda standen die Themen Innovation, Sicherheit, Lizenzmanagement, Industrie 4.0 sowie Unified Communication & Collaboration im Zentrum der Aufmerksamkeit. „Die Präsentationen und Diskussionen waren gut bis sehr gut besucht“, erklärte Joachim Reichel, Mitglied des VOICE-Präsidiums und CIO der Wacker Chemie AG. „Die Inhalte haben auf der einen Seite unseren Mitgliedern sicher geholfen, Ihr Know-how zu aktuellen Business- und IT-Themen zu erweitern bzw. aufzufrischen. Andererseits war es uns aber wichtig, mit Anbieterschaft und Politik über ihre Erwartungen an VOICE zu sprechen.“

Dazu diente auch die Podiumsdiskussion am CeBIT-Dienstag mit dem Titel „2 Jahre VOICE – Was IT-Verantwortliche, Wirtschaft und Politik vom CIO-Verband erwarten“. Dr. Andreas Goerdeler, Ministerialdirigent im Ministerium für Wirtschaft und Energie freut sich darüber, dass VOICE für die Anwender spricht. „Es ist wichtig für uns, dass wir nicht nur die Seite der IT-Industrie hören, sondern auch die der IT-Anwender in den
Unternehmen. VOICE gibt ihr eine Stimme.“

Auch Frank Riemensperger, Präsidiumsmitglied des BITKOM und Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture formulierte während der Diskussion seine Einstellung zu VOICE: „Wir sitzen in einem Boot. Bevor wir die unterschiedlichen Positionen betonen, die wir in einigen Angelegenheiten sicher beziehen, sollten wir die gemeinsame Sache vorantreiben. Es geht darum, dass unsere Unternehmen und der Standort Deutschland von innovativen IT-Business-Lösungen profitieren können.“

Dr. Thomas Endres betonte, dass sich VOICE weiterhin auf die Interessen mittelständischer und großer IT-Anwender konzentrieren werde. „Bei allen Gemeinsamkeiten mit dem BITKOM werden wir stark darauf achten, dass die Interessen der Anwender zum Beispiel in Sachen Sicherheit und Datenschutz oder bei den Themen Cloud und Industrie 4.0 stets berücksichtigt werden.“

Aus VOICE-Sicht war die diesjährige CeBIT ein voller Erfolg. „Die Messe funktioniert als effektive Plattform, auch wenn es dieses Mal keine großen innovativen Neuheiten gab. Allerdings haben sich die Themen Cloud, Security, Mobile und natürlich auch Big Data konsequent weiter entwickelt“, sagte Endres. Die ausschließliche Ausrichtung der Messe auf die IT in Unternehmen und Organisationen sieht er allerdings nicht ganz
unkritisch: „Die Ausrichtung auf das, was man heute Business nennt, stellt nicht sicher, dass auch das berücksichtigt wird, was Business morgen bedeutet.“ Die Grenzen zwischen Business- und Consumer-Welt verschwimmen zusehend, deshalb könne niemand ernsthaft voraussagen, welche Consumer Technologien künftig für das Business relevant werden.

28
Feb 2014

Stärkere Anwender-Stimme für Enterprise Architecture Management: SOA Innovation Lab und VOICE kooperieren

 

BERLIN/BONN – 28. Februar 2014 - VOICE Verband der IT-Anwender e.V. und SOA Innovation Lab e.V. arbeiten künftig beim Thema Enterprise Architecture Management (EAM) zusammen. Die beiden Anwenderorganisationen werden in Sachen EAM gegenüber Fachöffentlichkeit, Rahmengebern und Anbietern mit einer Stimme sprechen, um den Anforderungen der Anwender noch mehr Gewicht zu verleihen.

Inhaltlich organisiert und abgestimmt wird die Zusammenarbeit der beiden unabhängig bleibenden Organisationen über einen paritätisch besetzten Lenkungsausschuss. Er informiert über EAM-relevante Aktivitäten, schlägt Themenstellungen vor, stimmt gemeinsame öffentliche Auftritte auf Fachkonferenzen ab und steuert die EAM relevante Kommunikation mit anderen Fachverbänden und Organisationen. Dabei repräsentiert das SOA Innovation Lab das Schwerpunktthema Enterprise Architecture Management innerhalb von VOICE.

VOICE und SOA Innovation Lab werden ein durchgängiges inhaltliches Verständnis zu den gemeinsamen Themen erarbeiten. Aktuell fokussiert die Zusammenarbeit die Bereiche Cloud Computing und Industrie 4.0. Weitere Themen sollen folgen, in denen die EAM- Perspektive eine Rolle spielt.

„Damit unsere Interessen als Anwender auch praktische Umsetzung finden, sollten wir mit einer Stimme sprechen. Und das werden wir künftig tun. Gemeinsam mit dem SOA Innovation Lab und seinem großen Know-how in Bezug auf EAM werden wir intensiv mit Anbietern und Politik über unsere Interessen als Anwender reden. Ich bin sicher, dass sich auch die Anbieterseite auf diese Gespräche zu EAM-Themen freut. Mit einem besseren Verständnis ist man in der Lage, unseren Bedürfnissen sehr viel besser gerecht zu werden. Davon profitieren beide Seiten,“ bewertet Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums der VOICE e.V. die Kooperation der beiden Anwenderorganisationen.

„Es ist absolut sinnvoll, wenn wir Anwender uns beim Thema EAM gegenüber Anbietern und Politik abgestimmt äußern. Gemeinsam haben wir mehr Gewicht, “ erklärt Dr. Johannes Helbig, Vorstandsvorsitzender des SOA Innovation Lab. Beide Organisationen ergänzen sich laut Helbig auch auf der Mitgliederseite ideal. „VOICE zählt über 400 Großunternehmen und Mittelständler zu seinen Mitgliedern. Die SOA-Lab-Anwender bringen die EAM-Expertise der Großunternehmen ein. Gemeinsam haben wir die große Chance, noch mehr Unternehmen für das Thema EAM zu gewinnen, dessen Beherrschung eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Digitalisierung unserer Unternehmen darstellt,“ fügt er hinzu.

Die erste gemeinsame Aktion von VOICE und SOA Innovation Lab findet bereits auf der diesjährigen CeBIT statt. Am 10. März (10:00 Uhr) berichten Dr. Alexander Hildenbrand und Dr. Karsten Schweichhart, beide Vorstandsmitglieder des SOA Innovation Lab, am Stand von VOICE e.V. (Halle 4/A 66), warum Enterprise Architecture für die weitere Digitalisierung der Unternehmen eine so wichtige Rolle spielt. In ihrem Vortrag „Enterprise Architecture ist der Schlüssel zur Digitalen Transformation“ erklären die beiden Architekturspezialisten auch, warum eine entsprechende Architektur die Realisierung von Cloud Computing oder Big Data entscheidend erleichtert und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um diese erfolgreich umzusetzen.

Über das SOA Innovation Lab und und VOICE Verband der IT-Anwender e.V.
Das SOA Innovation Lab e. V. bietet Unternehmen ein exklusives Praxisforum, in dem anwendungsbezogenes Wissen zu SOA und Enterprise Architecture Management auf Augenhöhe ausgetauscht werden kann. Im Sinne einer "Knowledge Community" stehen dabei die Interessen und Fragen der Unternehmen im Vordergrund. Unabhängiges Wissen, Erfahrungen aus konkreten Projekten und erprobte Vorgehensweisen werden aus erster Hand zugänglich gemacht. Als Stimme der Anwender kommuniziert das SOA Innovation Lab Erfahrungen und Interessen seiner Mitglieder an IT-Anbieter und Politik.

Über VOICE: VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT- Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder etwa in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT- Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIO-Circle.

20
Feb 2014

VOICE auf der CeBIT: Von CIOS für CIOs

Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert sich VOICE e. V. erstmals mit eigenem Stand (Halle 4/A66). Der Verband der IT-Anwender bietet von Montag bis Donnerstag unter der Überschrift „IT applied“ ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm an, das exakt auf die Bedürfnisse von CIOs und IT-Verantwortlichen zugeschnitten ist.

Am ersten Messetag, am Montag, den 10. März, steigen Besucher von „IT applied“ gleich tief in die Themen Digitale Transformation, Industrie 4.0, Innovationen und Sicherheitsthemen ein. Dr. Alexander Hildenbrand und Dr. Karsten Schweichhart, Vorstände des SOA Innovation Lab schildern, wieso Enterprise Architecture für die weitere Digitalisierung der Unternehmen eine so wichtige Rolle spielt. In ihrem Vortrag „Enterprise Architecture ist der Schlüssel zur Digitalen Transformation“ erklären die beiden Architekturspezialisten auch, warum eine entsprechende Architektur die Realisierung von Cloud Computing oder Big Data so entscheidend erleichtert und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um diese erfolgreich umzusetzen. VOICE und SOA Innovation Lab, in dem vor allem Großunternehmen und Behörden gemeinsam die Themen Enterprise Architecture Management und Service Orientierte Architekturen vorantreiben, kooperieren beim EAM-Thema sehr eng miteinander.

Direkt im Anschluss adressieren Dr. Andreas König, CIO von ProSiebenSat1, und Dr. Matthias Behrens von VOICE in ihrem Vortrag „Industrie 4.0 –Interpretation aus Sicht der Medienindustrie“ vor allem die Chancen und Risiken aus Sicht eines Medienunternehmens.

Besondere Aufmerksamkeit erfahren die Sicherheitsthemen in „Schöne neuen Arbeitswelten“. Kontroverse Diskussionen - unter anderem mit dem Netzaktivisten padeluun - sind zu erwarten, wenn es um die Verantwortung der „CIOs – als Wegbereiter für die Totalüberwachung“ geht.

Wie CIOs mit dem Thema Innovation umgehen und es in ihren Unternehmen am besten managen können, erklärt VOICE Präsidiumsvorsitzender Dr. Thomas Endres. Ein vielversprechender Ansatz sind Lösungen, die das Arbeiten in verteilten Teams erleichtern. Am Dienstag geht es unter anderem um die Themen Sicherheit, Softwarequalität und Lizenzmanagement. Eines der zahlreichen Highlights stellt die hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion dar. VOICE diskutiert mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Anwenderschaft die Erwartungen an einen CIO-Verband. Als Diskutanten eingeladen sind unter anderem Cornelia Rogall-Grothe, die Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik, Professor Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der TU München sowie Jürgen Sturm, CIO von Bosch Siemens Hausgeräte.

In Sachen Sicherheit darf man gespannt sein auf den Vortrag von VOICE-Mitglied Dr. Hans- Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), und die anschließende Podiumsdiskussion mit Sicherheitsexperten. Popp fragt, wie die Unternehmens- IT beim Thema Sicherheit wieder zurück in den Fahrersitz gelangt.

Mittwoch und Donnerstag widmen sich den Themen Unified Communication and Collaboration sowie Innovation. Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums und Constantin Kontargyris, CIO TÜV Rheinland, präsentieren Praxisbeispiele für Innovationsmanagement. Der Münchner Kreis stellt seine Zukunftsstudie vor. Die Diskussion rund um Software-Compliance mit Edgar Aschenbrenner, CIO, EON SE wird sicherlich ein besonderes Highlight. Schließlich stellen Lizenz- und Asset-Management heute einen (teuren) Dauerkonflikt dar zwischen Anwenderunternehmen und Anbietern.

„Die Präsentationen und Podiumsdiskussionen verbinden Innovationen, intelligente IT- Anwendungen und –Managementthemen mit konkreten Positionen und Forderungen der VOICE-Mitglieder“, erklärt Dr. Thomas Endres, der sich auf den Besuch zahlreicher Mitglieder und IT-Entscheider freut. „ Bei IT applied handelt es sich um eine offene Veranstaltungsreihe, zu der wir jeden Interessierten herzlich einladen“, betont der VOICE Vorsitzende.

Die komplette Agenda von „IT applied“ finden Interessierte finden Sie hier.

Über VOICE Verband der IT-Anwender e.V.
VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder etwa in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIO-Circle.

11
Feb 2014

VOICE-Mitglieder geben auf Hamburger IT-Strategietagen Einblick in zukunftsfähige IT-Szenarien

Ab übermorgen weist Hamburg für zwei Tage die größte CIO-Dichte der Republik auf. Die über 700 Teilnehmer der Hamburger IT-Strategietage kommen, um die CIO-Agenda 2014 zu diskutieren. Beim Agenda-Setting tatkräftig unterstützt werden sie dabei von VOICE-Mitgliedern. 7 von 14 hochkarätigen IT-Verantwortlichen, die sich in Hamburg mit Vorträgen und Impulsbeiträgen zu Wort melden, gehören zu VOICE, Verband der IT-Anwender. Kein Wunder, dass sich Verband und Konferenz das gleiche Motto teilen: „Vom CIO für den CIO“.

Mit mehr als 700 angemeldeten Teilnehmern dürften die Hamburger IT-Strategietage auch 2014 wieder die größte IT-Entscheiderkonferenz im deutschsprachigen Raum werden.

VOICE Verband der IT-Anwender e.V. kooperiert nicht nur wegen des gleichen Mottos mit der Konferenz. Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE Präsidiums, erklärt: „Die Hamburger IT-Strategietage stellen für CIOs und IT-Verantwortliche ein sehr gutes Forum dar. Auch viele unserer Mitglieder nutzen die Möglichkeit, sich hier auszutauschen und ihre Projekte und Strategien zu präsentieren.“

Unter den 14 hochkarätigen IT-Verantwortlichen, die am 13. und 14. Februar in Hamburg auftreten, sind 7 Mitglieder von VOICE: Am Donnerstag sprechen Dr. Sebastian Saxe, CIO der Hamburg Port Authority; Mattias Ulbrich, CIO von Audi sowie Günter Weinrauch, CIO des ADAC. Am Freitag erläutern Klaus-Hardy Mühleck, CIO von ThyssenKrupp und sein Kollege Olaf Röper, CIO von ThyssenKrupp Industrial Solutions; Dr. Hans-Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie Bernd Sengpiehl, CIO bei AEG Power Solutions, ihre Themen.

Dr. Sebastian Saxe nimmt die Teilnehmer mit in die Zukunft des Hamburger Hafens. Er erklärt, welche Rolle die IT-Megatrends Internet of Things, Big Data, Cloud und Mobile Computing für den SmartPORT Hamburg spielen werden. Vom 1. – 5. Juni 2015 findet die international bedeutendste Konferenz der Hafenwirtschaft in Hamburg statt. „Unser Ziel ist, im kommenden Jahr auf der internationalen Welthafenkonferenz IAPH in Hamburg zukunftsfähige IT-Infrastrukturprojekte zu präsentieren. Mit dem smartPORT Hamburg soll der Durchsatz werthaltiger Ware durch intelligente Nutzung der Infrastruktur erhöht werden“ sagt Sebastian Saxe.

Günter Weinrauch diskutiert in seinem Impulsvortrag „IT vom Enabler zum Driver“, wie sich beim Thema Innovation und IT-Strategie die vorhandenen Ressourcen effizient nutzen lassen. Dabei sieht Weinrauch den Mensch im Mittelpunkt. Wenn ein Unternehmen es schaffe – zum Beispiel mit Crowdsourcing-Mechanismen, alle Mitarbeiter, Kunden und Partner in den Innovationsprozess einzubinden, könne ein viel größeres Potenzial ausgeschöpft werden als durch ein separates "Strategie-Team" oder durch externe Beratung.

In seinem Vortrag „Strategien für neue Bedrohungsszenarien“ schlägt Dr. Hans-Jochim Popp vor, dass deutsche Anwender sich stärker in Sachen IT-Sicherheitspolitik engagieren. Es werde Zeit für eine neutrale Selbsthilfeorganisation von IT-Anwendern, die sich gegenseitig sehr zeitnah über Sicherheitsvorfälle und Cyber-Angriffe informieren, um dann entsprechende Verteidigungsmaßnahmen einzuleiten. VOICE arbeite bereits in diese Richtung und stimme sich dabei mit den Bundesbehörden ab. Tom Endres ergänzt: „Wir entwickeln zurzeit die politischen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen für eine solche Plattform. Wir werden in Kürze die Details dazu veröffentlichen.“

Klaus-Hardy Mühleck und Olaf Röper schildern in ihrem Beitrag „Wie die neue IT das Geschäft unterstützt“, dass IT den Umbau eines gesamten Unternehmens unterstützen kann und dabei gleichzeitig IT-Silos, die sich auf einzelne Geschäftsfelder konzentrieren, in prozessorientierte übergreifende Strukturen verwandelt. Letztere weisen trotz ihrer zentralen Steuerung eine hohe Geschäftsnähe auf.

„Wir freuen uns, so viele hochkarätige Sprecher von VOICE auf unserer Konferenz begrüßen zu dürfen,“ sagt CIO-Chefredakteur Horst Ellermann, dessen Magazin VOICE seit seiner Gründung publizistisch begleitet. „Bei solchen Gelegenheiten wird einmal mehr deutlich, welchen positiven Effekt gelebte Kooperationen haben.“

Über VOICE

VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIO-Circle.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Christoph Witte
Wittcomm. Agentur für IT/Publishing/ Kommunikation
tel: +49 - 89 - 14 32 555 2 │ mob: +49 - 172 - 85 18 784 │ fax: +49 - 89 - 308 45 98
email: cwitte@wittcomm.de

 

04
Feb 2014

VOICE-Mitglieder unterstützen 20. Handelsblatt Jahrestagung

VOICE-Mitglieder unterstützen 20. Handelsblatt Jahrestagung mit Vorträgen und Statements

Wer CIOs sucht, die klar Position beziehen, kommt offenbar nicht an den Mitgliedern von VOICE Verband der IT Anwender e. V. vorbei. So auch die Organisatoren der 20. Handelsblatt Jahrestagung Strategisches IT-Management, die vom 29. bis 31. Januar in München stattfand. Die Hälfte der dort vortragenden CIOs waren VOICE-Mitglieder. Und Sie sendeten eine klare Botschaft: Die Enterprise IT ist weit mehr als ein Dienstleister, sie ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Zukunft der Unternehmen – vorausgesetzt sie macht ihre Hausaufgaben.

Den Anfang machte Dr. Michael Lontke von der Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG. In seinem Vortrag über IT als Business Enabler beschreibt der Global Head of Information Technology & Organization, wie sich die IT der international operierenden Transport-Logistik-Organisation vom Kostenfaktor zum Business Enabler gewandelt hat. Sein Tenor: „Das Modell einer Unternehmens-IT als Dienstleister ist nicht zukunftsfähig.“ Daraus leitet er auch den Auftrag des CIOs ab. Zunächst müssten die im Unternehmen eingesetzten IT-Produkte industrialisiert werden, um im nächsten Schritt die Unternehmensprozesse zu digitalisieren.

Klaus –Hardy Mühleck, CIO der ThyssenKrupp AG, verdeutlichte im Rahmen eines hochkarätig besetzten Panels über die Zukunft der IT-Strategie, dass die Unternehmens-IT das Rückgrat des hoch vernetzten Unternehmens bilden wird. Mühleck bezeichnet diese hoch vernetzten Organisationen als Cooperation 4.0. „Die Kollaborationsplattformen, IT-Prozessnetze und die IT-Service Managementstandards, die die Corporate IT bereitstellt, werden integraler Bestandteil zukunftsfähiger Unternehmen. „Um das leisten zu können, muss die IT ihr Arbeitsmodell hin zu einem kooperativen Vorgehen verändern, das nicht mehr klar zu unterteilen ist in Plan, Build und Run, sondern das sehr viel stärker aus einem gut orchestrierten Zusammenspiel verschiedener Netze besteht.“

Dr. Thomas Endres berichtete den rund 250 Teilnehmern der Handelsblatt Tagung wie sich die Erwartungen der Nutzer gegenüber der Enterprise IT in den letzten 20 Jahren gewandelt haben. Der Vorsitzende des VOICE-Präsidiums: „Vor 20 Jahren schlug die Unternehmens-IT den Takt des technischen Fortschritts, heute ist es die Consumer-IT. Das bestimmt die Erwartungen der Nutzer. Sie wollen im Unternehmen den gleichen Komfort, den ihre privaten Smartphones und Tablets bieten. Darauf muss sich die Enterprise IT einstellen, ohne dass sie die Themen Standardisierung und Sicherheit aus den Augen verliert.“

Peter Kraus, Leiter Informatik ZF Friedrichshafen AG, kehrte den Satz von Nicholas Carr „IT doesn´t matter“ um in „IT spielt eine immer größere Rolle für den Erfolg der Unternehmen“. Allerdings könne sie ihre Aufgaben nur dann im Sinne der Unternehmen wahrnehmen, wenn sie sich nicht abschotte, sondern verständlich und ständig mit dem Business kommuniziere sowie bereit sei, neue Techniken auf ihre Einsatzfähigkeit und ihren Wertbeitrag für das Unternehmen zu prüfen.

Last, but not least sprach Dr. Thomas Pirlein, CIO von ESPRIT über das IT strategische Alignment in einem dynamischen Business-Umfeld: „Ohne geeignete organisatorische Strukturen in- und außerhalb der IT lässt sich eine IT-Strategie nicht umsetzen“, erklärte er den Teilnehmern. Fachbereiche und IT müssten nicht nur bei der Formulierung, sondern auch bei der Realisierung der IT-Strategie eng zusammenarbeiten.

Natürlich weiß auch Professor Walter Brenner, inhaltlicher Mitgestalter und Moderator der 20. Handelsblatt Jahrestagung, was er an den VOICE Mitgliedern hat: „Unsere Konferenz Strategisches IT-Management ist die führende Tagung für CIOs im deutschsprachigen Raum. In drei Tagen geben wir einen Überblick der strategischen Herausforderungen für IT-Organisationen. Deshalb erstaunt es mich nicht, dass auf unserer Konferenz verhältnismäßig viele CIOs gesprochen haben, die auch Mitglieder des Anwenderverbandes VOICE sind. Schließlich werden auch in den Arbeitsgruppen des Verbandes strategische IT-Themen intensiv diskutiert.“

 

Über VOICE

VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder etwa in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIO-Circle.

Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an:

Christoph Witte Wittcomm. Agentur für IT/Publishing/ Kommunikation Amslerstraße 2B │ 80992 München tel: +49 - 89 - 14 32 555 2 │ mob: +49 - 172 - 85 18 784 │ fax: +49 - 89 - 308 45 98 email: cwitte@wittcomm.de │ web: www.wittcomm.de

30
Jan 2014

Pressearbeit VOICE

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass Wittcomm. Agentur für IT/ Publishing/ Kommunikation seit dem 20. Januar 2014 die Pressearbeit für VOICE – Verband der IT-Anwender e.V. übernommen hat. Wir möchten Sie bestmöglich unterstützen und beantworten alle Presseanfragen schnellstmöglich. Neben Zusatzinformationen zu Pressemitteilungen, Hintergrundinfos, Statements und der Bereitstelllung von Fachbeiträgen zu aktuellen IT-Themen laden wir Sie auch gern zu den Presseveranstaltungen ein, die VOICE unter anderem für die diesjährige CeBIT plant. Die genauen Locations und Termine schicken wir Ihnen in Kürze. Wir unterstützen Sie ebenfalls sehr gern bei Ihren Recherchen zu Enterprise-IT-Themen, indem wir Ihnen Experten aus unserem Verband und den Special Interest Groups als Gesprächspartner vermitteln. Auf diese Weise kann Ihnen VOICE jederzeit herstellerneutral die Perspektive der im Verband organisierten Anwender vermitteln.

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Christoph Witte
Wittcomm. Agentur für IT/Publishing/ Kommunikation
Amslerstraße 2B │ 80992 München
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VOICE – der Verband der IT-Anwender e.V. – ist Netzwerk und Interessenvertretung in einem. Er bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch zwischen IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Markt. Als Netzwerk bringt der Verband die CIOs führender Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zusammen – in Formaten wie Roundtables und Fachworkshops, aber auch virtuell auf einer dedizierten Online-Plattform. Gleichzeitig bietet VOICE den Interessen seiner Mitglieder eine kompetente und dynamische Austauschplattform, von der sie online oder etwa in den Special Interest Groups profitieren. Zudem vertritt der Verband IT-Anwenderinteressen und gibt ihnen in der Öffentlichkeit eine starke Stimme. VOICE ist – vertreten durch Dr. Thomas Endres – im Beirat der Cyber Allianz. VOICE e.V. entstand aus dem Zusammenschluss der Organisationen CIOcolloquium und CIO-Circle.

09
Okt 2013

Cloud-Verträge

Worauf Anwender achten sollten

Cloud Computing hat ein hohes Potenzial, von dem Anwender nachhaltig profitieren können. Auf sicherer Basis ausschöpfen werden Anwender dieses Potenzial aber erst dann, wenn die vertragliche Grundlage wasserdicht ist. Der Anwenderverband VOICE e.V. unterstützt seine Mitglieder bei der Vertrags-Prüfung und bietet dazu eine Checkliste an.

Zwar zögern viele deutsche Unternehmen noch damit, Leistungen aus der Cloud zu beziehen. Doch die Cloud-Angebote sind zahlreich und versprechen zumindest in einigen Konstellationen ein Plus an Effizienz und Flexibilität, das sich auf lange Sicht durchsetzen wird. Zeit also dafür, dass sich die Anwender nicht mehr nur mit der Frage befassen, ob sie Lösungen aus der Wolke wollen, sondern auch damit, wie sie den Cloud-Vertrag rechtssicher gestalten können.

Damit ein Cloud-Vertrag auch im Sinne des Anwenders wasserdicht ist, hat sich die Special Interest Group „Cloud Computing“ des Anwenderverbands VOICE e.V. intensiv mit diesem Thema befasst. Mit Unterstützung der internationalen Kanzlei Bird & Bird LLP erstellt VOICE eine Vertrags-Checkliste für die Standardverträge der Anbieter. „Meist bringen die Anbieter ihre eigenen Standardverträge mit“, sagt RAin Dr. Henriette Picot, Partnerin bei Bird & Bird. „Daher ist es selten praktikabel, als Anwender einen eigenen Standardvertrag dagegen zu setzen.“ Konstruktiver sei es, den Entwurf des Anbieters anhand einer Checkliste kritisch zu prüfen und gegebenenfalls zu modifizieren oder zu ergänzen. Vereinbarte Änderungen können in eine Ergänzungsvereinbarung zum Standard-Anbieter-Vertrag gegossen werden. „Gezielte Änderungswünsche finden zunehmend eine gute Akzeptanz“, so die Erfahrung von Dr. Picot.

Nachdem die Special Interest Group sämtliche für den Anwender relevanten Aspekte zusammengetragen hat, wird nun Bird & Bird Erläuterungen für die Anwender ergänzen und zu ausgewählten Punkten auch Formulierungsvorschläge erarbeiten. Die Checkliste wird den Mitgliedern von VOICE voraussichtlich ab etwa Mitte November zur Verfügung stehen.

Zu den Schwerpunkten der VOICE-Checkliste zählen das Exit Management, der Datenschutz, der in Deutschland ohnehin besonderes Augenmerk verdient, oder die Regelungen zur Verfügbarkeit (SLAs). So ist es bereits beim Unterzeichnen des Cloud-Vertrags wichtig, auch den „Ausstieg“ aus der Cloud zu regeln: Wer Daten in eine Cloud gibt, muss sicherstellen, dass er sie bei Vertragsende auch wieder aus der Cloud herausbekommt. Und zwar in einem lesbaren Format und mit dem Nachweis darüber, dass die Daten vollständig von den Servern des externen Anbieters entfernt worden sind.

Ebenfalls wichtig ist es, beim Vertrag auf die Feinheiten der SLAs zu achten. Hier empfiehlt es sich, genauestens hinzuschauen, da Anbieter in diesen Regelungen gerne ihre Leistungspflicht aufweichen. Auf welchen Zeitraum beziehen sich die angegebenen Verfügbarkeiten? Auf einen Monat oder auf ein Jahr? Für den Anwender vorteilhaft sind natürlich kürzere Bezugszeiträume. Für welche Zeitpunkte sind Wartungs- und damit Downzeiten vorgesehen? Passen diese zu den Geschäftszeiten des Unternehmens bzw. zu den Boomzeiten des Geschäfts? Für welche Downzeiten haftet der Auftragnehmer? Für welche nicht?

Rechtlich besonders anspruchsvoll wird es, wenn ein deutsches Unternehmen personenbezogene Daten nach außen gibt. Denn das Unternehmen bleibt auch als Cloud-Nutzer allein verantwortlich für die Datensicherheit. Daher steht das Unternehmen in der Pflicht, den Anbieter gründlich zu prüfen: Wer hat Zugang zu den Daten? Wie wird sichergestellt, dass Unbefugte nicht zugreifen können? Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, wo die Daten aufbewahrt werden. Dabei ergeben sich eine besondere datenschutzrechtliche Komplexität sowie rechtliche Grenzen, wenn personenbezogene Daten außerhalb des EWR verarbeitet werden.

Wenn Unternehmen noch zögern, in die Cloud zu gehen, haben in manchen Fällen auch rechtliche Unsicherheiten eine Rolle gespielt. Die Checkliste von VOICE e.V. unterstützt dabei, den vertraglichen Boden beim Schritt in die Wolke gut vorzubereiten. Zusätzliche Relevanz bekommt die Checkliste durch einen aktuellen Trend: Zunehmend kündigen Anbieter Softwarelizenzen ab und stellen ihr Lösungsangebot auf Cloud Computing um. So etwa Adobe für seine Creative Suite, die ab dem 01. November dieses Jahres in Frankreich ausschließlich als Software aus der Cloud bezogen werden kann. Es ist zu erwarten, dass das Unternehmen für andere Länder ähnliche Pläne hat.

Bei VOICE befasst sich eine weitere Arbeitsgruppe mit der Frage, wie sich Cloud-Lösungen in vorhandene Infrastrukturen eingliedern lassen. Zudem gibt es Arbeitsgruppen, sogenannten Special Interest Groups, zu verschiedenen Themen vom Software Asset Management über Green IT bis hin zu UCC. Allen Arbeitsgruppen gemeinsam ist, dass sie Checklisten, Standards oder Whitepapers erarbeiten, die sich unmittelbar für die Praxis nutzen lassen. Der Verband zählt derzeit mehr als 400 aktive Mitglieder.

Twitterfeeds

Ein Cloud-Vertrag muss wasserdicht sein. Auch für die Anwender. Als Mitglied finden Sie eine Vertrags-Checkliste bei VOICE e.V. auf der Community-Plattform.

24
Jul 2013

PRISM erschüttert Vertrauen in Vertraulichkeit

Welche Konsequenzen politische und andere Gremien aus der Affäre ziehen werden ist unklar. Klar ist jedoch, dass das Bewusstsein und die Verantwortung im Umgang mit schutzwürdigen Daten jeden betreffen und ins Zentrum der Debatte rücken müssen. Unternehmen und deren Verantwortliche dürfen die Bedeutung der sich daraus ergebenden strategischen Fragen nicht unterschätzen.
Die Diskussion rund um die Sicherheit elektronisch gespeicherter Unternehmens- und persönlicher Daten sowie der Umgang mit elektronischen Medien hat eine neue Dimension erreicht. Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Insbesondere der Schutz von Daten über das geistige Eigentum deutscher Unternehmen ist aus Wettbewerbssicht von zentraler Bedeutung. Mit Programmen wie PRISM ist deshalb auch eine enorme wirtschaftliche Bedeutung verbunden. Schon aus diesem Grund muss in dieser Affäre von Seiten der Politik und beteiligter Plattformanbieter eine nachhaltige Aufklärung vorangetrieben werden, in welchem Maße deutsche Anwenderunternehmen betroffen waren und sind.
„Das grundsätzliche Vertrauen in den Umgang mit Vertraulichkeit ist massiv erschüttert worden,“ kommentiert Dr. Thomas Endres das Beziehungsgeflecht zwischen IT-Anwendern und Plattformanbietern. „Gerade vor dem Hintergrund der Nutzung von Cloud-Technologien, der Bedeutung von Big Data Analysis, weltweit vernetzter Kommunikation oder der zunehmenden Auslagerung von IT-Leistungen stellt sich nun die Frage nach zukünftigen Strategien für IT-Anwender. Die bisherige Position der Lösungsanbieter – bei uns sind Eure Daten sicher – wird zunehmend kritisch betrachtet. Es ist dringend notwendig, ernsthafte Antworten auf Fragen nach einer herzustellenden Compliance oder den Umgang mit Recht & Regeln zu bekommen. Damit geht auch die Übernahme von wirklicher Haftung im Prozess und der Herstellung der dazu notwendigen Transparenz einher. In jedem Fall wird die Sorgfalt bei der Auswahl von Servicepartnern und deren Verantwortung für Datensicherheit im gesamten Prozess der Zusammenarbeit eine wesentlich bedeutendere Rolle spielen.“
Bereits heute über rechtliche oder technologische Konsequenzen nachzudenken ist aus Sicht der IT-Anwender richtig, auch wenn Hebel, Ausmaß oder genaue Methoden derzeit nicht ausreichend bekannt sind. Es ist dabei zu bedenken, dass die Verschärfung von Rahmenbedingungen und Sicherheitsmechanismen die Datenverarbeitung und digitale Kommunikation aufwändiger macht und auf die Effizienz und damit Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen drückt. Die Initiative der Bundesregierung zur Harmonisierung des Datenschutzrechtes in Europa begrüßen wir in diesem Zusammenhang ausdrücklich.
Vor allem aber müssen die grundsätzliche Bedeutung von IT-Sicherheit und die Verantwortung der IT-Industrie ins Zentrum der Debatte gerückt werden. Dazu zählen die Schärfung des Bewusstseins über die Schutzwürdigkeit von Daten sowie der Umgang mit vertraulichen Informationen. Die in den Unternehmen eingesetzten Sicherheitstechnologien sind vielfach leistungsfähig und weitreichend. PRISM hat vor allem die Relevanz von IT-Sicherheit auf Managementebene in den Unternehmen sichtbar gemacht. Datensicherheit muss ganzheitlich über alle prozessualen Abläufe mitgedacht werden.
VOICE geht es darum, seine Mitgliedsunternehmen bezüglich ihrer Positionierung im internen Umgang mit den Herausforderungen zu stärken und pragmatische Handlungsempfehlungen zu formulieren. Deshalb läuft derzeit eine Analyse in den Mitgliedsunternehmen, welche Wirkung PRISM bei den IT-Anwendern hat. Diese Ergebnisse werden im Rahmen der Beiratstätigkeit des Verbands in die Cyber-Allianz eingebracht und in der Arbeit der internen Special Interest Groups ‚Risk and Compliance’ sowie ‚Cloud Contracts’ berücksichtigt. Mitte Oktober wird der Verband im Rahmen des ‚VOICE Security Day’ in München über die Erkenntnisse und Ergebnisse auf CIO-Level berichten.

21
Mai 2013

VOICE im Beirat der Allianz für Cyber-Sicherheit

Im Rahmen des 13. Deutschen IT-Sicherheitskongresses, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Mitte Mai in Bonn ausgerichtet hat, traf sich der Beirat der Allianz für Cyber-Sicherheit zu seiner ersten Sitzung. Der IT-Anwenderverband VOICE e.V. ist über seinen Präsidiumsvorsitzenden Dr. Thomas Endres im Beirat vertreten. Beiratsvorsitzender ist Prof. Dieter Kempf, Präsident der BITKOM. Der Ausschuss sieht sich in beratender Funktion und übernimmt die Aufgabe, die Arbeit der Allianz unterstützend zu reflektieren und Impulse für künftige Themen und Schwerpunkte zu setzen. „IT-Sicherheit ist eine Frage der Prozesse und der Menschen, die in diesen Prozessen arbeiten. Wer sein Unternehmen wirksam schützen will, muss daher bedarfsgerecht die Prozesse sichern, aber vor allen Dingen die Menschen im Unternehmen für das Thema Sicherheit sensibilisieren“, sagt Endres. Eine komplexe Aufgabe, die VOICE e.V. auch als Netzwerkplattform für IT-Entscheider unterstützt.
Denn der Anwenderverband bietet den Rahmen an Vertraulichkeit, der erforderlich ist, um mit Kollegen aus anderen Unternehmen Fragen der Sicherheit zu diskutieren. Etwa in der Special Interest Group (SIG) Risk & Compliance von VOICE e.V. Hier werden Empfehlungen für die Praxis erarbeitet und Benchmarks diskutiert. Ein Whitepaper beispielsweise zur Sicherheit beim Einsatz mobiler Endgeräte fasst wichtige Empfehlungen zusammen. „Bisher geben sich Unternehmen beim Thema Bedrohungsschutz in der Öffentlichkeit eher bedeckt“, resümiert Endres. „Nun setzt die Cyber-Allianz wichtige Impulse für umfassenden Austausch und Kooperation.“

Es sei keine PR von Herstellern, sondern Realität, dass sich die Bedrohungslage für Unternehmen weltweit verschärfe, meint Endres. Damit sind wirksame Maßnahmen zum Schutz der IT die notwendige Basis für jedes nachhaltige Geschäftsmodell. „VOICE wird die Zielsetzungen der Allianz unterstützen und wird mit Informationen und verschiedenen Formaten, sei es von VOICE oder von VOICE in Zusammenarbeit mit dem BSI, seinen Beitrag leisten.“ Als Mitglied des Beirats der Cyber-Allianz will er darauf hinwirken, dass alle an der Cyber-Allianz Beteiligten ihre Aktivitäten bestmöglich synchronisieren. „Aus der Arbeit von VOICE wissen wir, wie wertvoll es ist, wenn wir in der IT-Community eng kooperieren. Denn wir alle stehen vor den gleichen Herausforderungen.“

17
Apr 2013

1. Jahrestagung des VOICE e.V. in Berlin

Für zwei Tage trafen sich rund 90 Mitglieder des VOICE e.V. zur ersten Jahrestagung des Anwendernetzwerks in Berlin. Anlass, ein erstes Resümee zu ziehen und neue Ziele ins Auge zu fassen. Mit einer Zahl von rund 370 Mitgliedern liegt VOICE rund 50 Prozent über dem Mindestziel von 250 Mitgliedern. „Aber nicht nur die Mitgliederzahl steht für unseren Erfolg“, sagt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des Präsidiums. „Wir haben außerdem wertvolle Arbeitsergebnisse erzielt.“

Etwa in den Special Interest Groups, die im Rahmen der Tagung ihre Ergebnisse präsentierten. „Die SIGs leisten sehr konkrete Unterstützung für die Arbeit der IT“, sagt einer der Teilnehmer. „Sie sind nicht nur Diskussionsforum, sondern erarbeiten konkrete Tools wie den Cloud-Standardvertrag, Cloud-Checklisten oder Whitepapers.“

Über den Wissensaustausch mit Kollegen hinaus zählt es zu den Aufgaben von VOICE, die Interessen der Anwender zu vertreten. Daher kooperiert VOICE seit Anfang des Jahres eng mit dem Wirtschaftsministerium sowie dem Bundesministerium des Innern und dem BSI. Dieser Erfahrungsaustausch wird auch seitens der Politik geschätzt: „Uns ist die Sicht der Anwender wichtig“, betonte Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Bundes-CIO Cornelia Rogall-Grothe in ihrer Key Note.

Ebenfalls auf dem Tagungsprogramm stand im Rahmen der Mitgliederversammlung die Wahl des neuen Präsidiums und somit die erste Direktwahl seit Bestehen von VOICE. Als neue Vertreter im Präsidium wurden Matthias Karlshaus (Nord/LB), Karsten Häcker (Institute for Sustainibility Studies e.V.) und Dr. Matthias Behrens gewählt. Als Präsidiumsmitglieder bestätigt wurden Dr. Thomas Endres für den Vorsitz sowie Karsten Vor (Honeywell Life Safety), Constantin Kontargyris (TÜV Rheinland AG), Dr. Hermann Kruse (DB Mobility Logistics AG), Dr. Andreas Rebetzky (Sto AG) sowie Joachim J. Reichel (Wacker Chemie AG). „Mein besonderer Dank gilt den ausscheidenden Präsidiumsmitgliedern. Sie haben in den ersten anderthalb Jahren von VOICE einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, das neue Netzwerk zu etablieren. Und ein herzliches Dankeschön an alle, die sich zur Wahl gestellt haben“, sagt Endres. Er wertet die rege Beteiligung bei der Kandidatur als positives Signal. Sie stehe für das hohe persönliche Engagement der Mitglieder im Netzwerk. „Genau das brauchen wir: den Willen, mitzugestalten und sich zu engagieren.“

Im neuen Präsidium sind CIOs großer Unternehmen sowie IT-Chefs mittelständischer Firmen gleichermaßen vertreten. Eine gute Mischung, die in der Lage ist, die verschiedenen Perspektiven und Themenstellungen der VOICE-Mitglieder abzubilden. Im nächsten Schritt will VOICE die Arbeit in den SIGs inhaltlich weiter ausbauen. „Wir werden das Themenspektrum ergänzen und wir wollen noch mehr Teilnehmer gewinnen“, sagt Endres. Wichtige Themen für die kommende Zeit sind laut Endres die IT-Sicherheit mit neuen Lösungsansätzen, das Lieferanten- und Providermanagement, innovative Lizenzmodelle sowie Verträge und Rechtssicherheit beim Sourcing. „Der Bedarf an Erfahrungsaustausch ist hoch“, resümiert Endres. „In den vergangenen Jahren haben sich die meisten IT-Abteilungen in ihren Unternehmen als Business Partner etabliert. Kaum eine Innovation ist durchführbar ohne Unterstützung der IT. Um diese neuen Anforderungen zu meistern, müssen die IT-Chefs Best Practices kennen und neue Trends einschätzen können. Genau dabei hilft der Austausch innerhalb von VOICE.“

So erwartet der Verband einen weiteren Zuwachs an Mitgliedern. Ziel ist es, die Zahl der Mitglieder in den kommenden Jahren auf 500 zu erhöhen. Die Weichen dafür sind gestellt.

02
Apr 2013

Dr. Thomas Endres verlässt Lufthansa AG

Dr. Thomas Endres wird zum 31. März 2012 auf eigenen Wunsch seine Position als CIO der Lufthansa AG niederlegen und das Unternehmen verlassen. Herr Endres möchte auf Basis seiner beruflichen Erfahrung in verschiedenen Industrien sein berufliches Spektrum ausbauen und orientiert sich deshalb außerhalb des Lufthansa-Konzerns neu. Die Rolle als Vorsitzender des Präsidiums von VOICE wird von dieser Entscheidung zunächst nicht berührt. Herr Dr. Endres wird bis auf weiteres als VOICE-Präsident dem Verband zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit dem gesamten Präsidium wird Herr Endres auch weiterhin die Aufgabenschwerpunkte vorantreiben, die VOICE seit der Gründung am Herzen liegen: die Weiterentwicklung und den Aufbau von VOICE, die Zusammenführung der Netzwerke, die Zusammenarbeit mit der European CIO Association und BITKOM sowie die Themenfelder Cloud im Netzwerk, eSkills in Deutschland und die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung im IT-Gipfel-Prozess.

04
Mär 2013

VOICE und BITKOM entwickeln Grundzüge einer Cloud-Standortpolitik

- Gemeinsames Positionspapier von Anbietern und Anwendern
- Datenschutz als Standortvorteil bei Cloud Computing

Hannover, 04. März 2012
Auf die überragende Bedeutung von Cloud Computing für Anbieter und Anwender sollte aus Sicht von BITKOM und VOICE auch die Politik reagieren. Im internationalen Wettbewerb profitieren auch bei diesem Thema jene Standorte, wo der Staat günstige Rahmenbedingungen schafft. „Cloud Computing wird zu einem bedeutenden Ansatzpunkt für eine moderne Standortpolitik“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. BITKOM und der Verband der IT-Anwender VOICE sehen Handlungsbedarf bei der Optimierung des Rechtsrahmens, beim Einsatz von Cloud Computing in der öffentlichen Verwaltung sowie bei der Ausrichtung der Standortpolitik auf Cloud-Ökosysteme. Das ist das Fazit eines Positionspapiers, das BITKOM und VOICE gemeinsam verfasst und heute auf der CeBIT vorgestellt haben. Aus Sicht der Verbände sollte der Gesetzgeber den Rechtsrahmen für Cloud Computing anpassen und dabei auf Datenschutz als Standortvorteil setzen. „Wir müssen die in Deutschland etablierten Vorstellungen von Datenschutz und Sicherheit nach Europa exportieren. Es darf keine isolierte Weiterentwicklung der nationalen Gesetzgebung geben, die der Technologie die Dynamik raubt“, sagt Dr. Thomas Endres, Vorsitzender des VOICE-Präsidiums. Gesetzgeberische Alleingänge wären falsch. Um den Rechtsrahmen zu verbessern, sollte der Datenschutz in der EU harmonisiert, die Benachteiligung deutscher Anbieter bei Datentransfers in Drittstaaten beendet und rechtliche Grauzonen beseitigt werden, die durch die Einführung exterritorial geltenden Rechts entstanden sind. Außerdem betonen die beiden Verbände die Chancen für den öffentlichen Sektor: Durch die Technologie können die Mitarbeiter im öffentlichen Bereich den steigenden Verwaltungsaufwand besser bewältigen. Für den Standort Deutschland würde sich ein Schub für das Cloud-Computing auch auf die traditionell starken Anwenderbranchen positiv auswirken. Doch nicht nur Anwender sollen aus Deutschland kommen. Die hierzulande tätigen Cloud-Anbieter haben das Ziel, Deutschland zu einem führenden Standort für Cloud-Lösungen auszubauen. „Als wichtiger Wirtschaftsstandort muss Deutschland unter den Cloud-Anbietern zum Vorreiter werden – nicht nur in Europa“, sagte Kempf. Das Positionspapier von VOICE und BITKOM sowie diese Pressemeldung können am Ende des Artikels heruntergeladen werden. Das Papier wird auf der Sondershow „Cloud Computing World“ auf der CeBIT in Hannover am 6. März vorgestellt. Zudem präsentiert der BITKOM auf der Messe die Ergebnisse einer repräsentativen Unternehmensbefragung zum Einsatz von Cloud Computing. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und eine zukunftsfähige Netzpolitik ein. VOICE – Verband der IT-Anwender e.V. wurde ins Leben gerufen, um als Dachorganisation die bestehenden Verbände cioforum, CIOcolloquium und CIO-Circle noch effizienter miteinander zu verbinden. VOICE bietet eine dynamische und kompetente Plattform für den fachlichen Austausch von IT-Verantwortlichen und Entscheidungsträgern am Markt. Gebündeltes Know-how für unterschiedliche Branchen und Unternehmensgrößen prägen den hohen Anspruch, der in VOICE eine erfolgreiche Umsetzung findet. VOICE steht für eine starke Interessenvertretung mit einem weit reichenden Netzwerk. Als Ansprechpartner für Politik, Medien und Gesellschaft gestaltet VOICE aktiv den Dialog mit der Öffentlichkeit.

19
Nov 2011

Gründung VOICE e.V.

Der neue Verband der IT-Anwender VOICE e.V. geht in diesen Tagen aus CIOcolloquium, cioforum und CIO-Circle hervor. Die Vertreter der beteiligten Netzwerke heben das neue Bündnis aus der Taufe: Für das cioforum Constantin Kontargyris, Dietmar Lummitsch und Dr. Andreas Rebetzky; aus den Reihen des CIO-Circle Martin Urban, Henning Stams und Karsten Vor und für das CIOcolloquium Dr. Thomas Endres, Dr. Hermann Kruse und Joachim J. Reichel. "Wir haben die Zielgerade erreicht", sagt Dr. Thomas Endres, Sprecher des CIOcolloquium. Zwei Ziele verfolgt der Bundesverband: Er will die Netzwerkarbeit unter den CIOs verbessern und ihre Stimme im Markt stärken. Adressaten der Lobby-Arbeit sind der BITKOM und die Politik. Forum für den Dialog mit den IT-Anbietern soll vor allem das neue House of CIOs auf der CeBIT sein, Plattform für den Kontakt zur Politik der Nationale IT-Gipfel. "Hier sind wir in den Arbeitsgruppen schon gut verortet", so die Meinung von Dr. Thomas Endres. Beim diesjährigen Gipfel am 6. Dezember 2011 in München wird sich der Bundesverband der IT-Anwender der Öffentlichkeit vorstellen. Dann sollen auch die Gremien und Strukturen des Vereins vorgestellt werden.